mütend

#mütend

Blogparade für erschöpfte Mamas & 30 Tage Fotoprojekt

Hey, starke Mama!

Da sind wir nun. Alle müde und wütend, kurz #mütend. Gerade Eltern – insbesondere Mütter scheint es mir – knallen gerade ordentlich gegeneinander. Es scheint zwei Lager zu geben, die versuchen sind gegenseitig… ja, was eigentlich? Ich bin mir unsicher! Aber es scheint so als gäbe es ausschließlich richtig oder falsch. Das “dazwischen” ist verloren gegangen.

Sollten wir nicht besser an einem Strang ziehen, anstatt unseren Frust fremden Leuten über den Kopf zu schütten? Wie sinnvoll ist es denn, sich mit Hass und Frust gegenseitig zu bekriegen?

Ich bin der Meinung: Krieg macht keinen Sinn. Weder gegeneinander, noch miteinander. Darum finde ich es erst einmal gut, wenn wir alle gesammelt unseren Frust rausschreien. Allerdings unter halbwegs kontrollierten Bedingungen auf eine authentische Art und Weise. Weil genau das so gar nicht passiert, möchte ich hier eine Blogparade genau zu diesem Thema starten. Ich WILL euern Frust sehen!

Mütend Blogparade Cover

Wie ich zu dieser Blogparade komme

Nun, auch ich bekomme den steigenden Frust in den sozialen Medien zu spüren. Und das, obwohl ich mich versuche so weit wie möglich zurück zu ziehen. Damit ich so wenig wie möglich sehen muss. Typisch introvertiert eben. 😉 Wenn ich dann mal etwas sage, versuche ich so sachlich wie möglich zu sein.

Nun, wenn ich mal etwas lese, dann empfinde ich von Wut über Irritation bis hin zu völliger Verwirrung so ziemlich alle Gefühle meiner alltäglichen Gefühls-Palette. Sollte ich mich nicht darüber freuen, dass es Menschen gibt, die ihre Gefühle zeigen können? Ja – normalerweise wäre das so. Wenn, ja wenn (!) es effizient, halbswegs sachlich formuliert und in der Gesamtbotschaft stimmig wäre. Die meisten, die ich aktuell mitbekomme, machen das Gegenteil von “stimmig”.

Ich habe in den letzten Wochen einiges an Beispielen gesehen:

  • Posts und Blogbeiträge ohne Bilder
  • Emotionale Posts mit ziemlich vielen Beleidigungen, aber ohne konkretes Ziel
  • Sinnfreie Posts, bei denen ich mich fragte, was man mir überhaupt sagen will
  • Posts mit Fotos, aber das Foto passt nicht zum Text (unterschiedliche Aussagen)

Dazu kamen in den allermeisten Fällen glattgebügelte Bilder mit einer völlig anderen Aussage wie die, die im Post / Beitrag getätigt wurde.

Wolke Hegenbarth Official beispielsweise schreibt, dass endlich eine Lösung gefunden werden müsse und das es so ja nicht weiter gehen kann. Damit hat sie auch recht, wirklich! Aber warum sehen wir dann dieses fröhliche Foto aus ihrem aktuellen Urlaub in Südafrika?! Würde es nicht mehr Sinn machen, ausschließlich diesen Urlaub zu thematisieren und dem “So gehts nicht weiter!” einen eigenen Beitrag zu widmen?

Oder ebenfalls ein klassisches Beispiel dessen, was ich meine:

Und gleich noch einen dritten hinterher! Das ist sogar der Beste, denn der Beitrag hat mit “mütend sein” gar nichts zu tun und das Bild hat weder mit dem Inhalt zu tun, NOCH mit mütend sein:

Es gibt aber noch unzählige Beispiele mehr, die kann ich jetzt hier nicht alle zeigen. Weil ich das persönlich so schrecklich finde, rufe ich hier und jetzt die Blogparade mit Namen #mütend aus. 🙂

Und ich möchte eine grundlegende Frage stellen: Ist dir einmal in den Sinn gekommen, dass es natürlich ist, jemanden nicht ernst zu nehmen, wenn er 3-5 komplett unterschiedliche Botschaften innerhalb einer Interaktion sendet?

Wie kannst du diese verwirrten Botschaften klarer bekommen?

Wenn du eine glasklare Botschaft hast und du dir überlegt hast, wie du das nicht nur in Schrift sondern auch in Bild umsetzen kannst, dann bist du herzlichst zur Blogparade eingeladen.

Die Regeln dieser Blogparade

  1. Teilnehmen dürfen: Blogbeiträge, öffentliche Facebook-Posts, Instagram-Posts und Tweets.
  2. Nutze innerhalb deines Postings: #starkemamas #lebeninbildern und wenn du willst: #mütend
  3. Du kannst die nächsten 30 Tage deinen Beitrag als Kommentar unter meinem Blogbeitrag posten.
  4. Jeder Beitrag erhält ein Bild in passender Bildsprache, damit er ernst genommen werden kann.
  5. Hab den Mut dazu unperfekt zu sein! Vor allem bei deinen Selfies!
  6. Bitte nutze emotionale und sachliche Aussagen. Halte dich bitte an das, was ich “Anstand” nennen würde.
  7. Die Blogparade bleibt 30 Tage lang geöffnet. Ich gebe mir während dieser 30 Tage Mühe, alle Beiträge zu lesen und zu kommentieren.

Zusätzlich werde ich diese Blogparade 30 Tage lang in meinen sozialen Kanälen bewerben. Dafür nutze ich jeden Tag eines meiner persönlichen mütend-Fotos. Am Ende der 30 Tage haben wir dann also hoffentlich viel Buzz, viele Beiträge UND ein Fotoprojekt mit über 30 mütend-Porträts meiner Wenigkeit. Und die könnt ihr dann alle hier im Blogbeitrag anschauen. 😉

Ich freue mich auf ganz viele tolle Beiträge und Teilnehmer*innen!

Fotografin Natalie Garbotz

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern


#mütend Selbstporträts von Natalie:

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Konzentriert und effizient arbeiten: 11 Tipps für selbstständige Mamas

Konzentriert und effizient arbeiten:
11 Tipps für selbstständige Mamas

Hey, starke Mama!

Gerade in der aktuellen Pandemie fehlt dir als selbstständige Mama vermutlich die Zeit. Zeit, die du normalerweise zum arbeiten nutzen würdest. Meine tägliche Arbeitszeit ist von ca. 5 Stunden täglich auf ca. 2 Stunden geschrumpft. Wie ist das bei dir? Umso wichtiger ist es, dass du die wenige Zeit die du hast, so sinnvoll wie möglich nutzt. Voraussetzung dafür ist, dass du es schaffst wirklich konzentriert zu arbeiten.

Ich weiß, dass das für einige Mamas gerade klingen muss wie der blanke Hohn. Darum möchte ich meine Erfahrungen und Erkenntnisse in Bezug auf konzentriertes und effektives Arbeiten mit dir und euch allen teilen.

Schalt es aus!

Aus meiner Sicht sind undefinierbare oder laute Geräusche das, was mich persönlich am häufigsten aus dem Konzept bringt. Ich bin also tief konzentriert über meiner Arbeit… Schreibe vielleicht sogar einen Blogbeitrag … DING-DONG! Die Türklingel. Was passiert? Genau, ich werde mitten im Schreiben unterbrochen und hinterher weiß ich einfach nicht mehr, WAS ich da schreiben wollte. Und weil es mir partout nicht mehr einfallen will, muss ich einen völlig anderen Satz schreiben. Und wenn es noch schlimmer kommt, verliere ich sogar den roten Faden und / oder die Tonalität. Hmpf!!

Genau deshalb: Ausschalten kannst du vor allem den Vibrationsalarm und die Klingeltöne an deinem Smartphone. Solltest du ein Festnetz-Telefon besitzen, dann macht es Sinn auch hier das Klingeln auf lautlos umzustellen. Und auch die Türklingel…. wenn möglich auf lautlos stellen. Tu alles dafür, dass dich niemand stört!

Ungewollte Geräusche ausblenden

Manchmal ist es einfach laut. Und das ist überhaupt nicht deine Schuld. Vielleicht hast du einfach laute Nachbarn oder deine Kinder sind für den Unterricht im selben Raum mit dir. Wie zum Henker soll man das “ausschalten”!?

Gar nicht. 😉 Ich habe für solche Fälle immer Ohropax aus Wachs in der Nähe. Korrekt eingesetzt hörst du mit ihnen fast nichts mehr. Eine weitere Möglichkeit zur Geräuschminderung sind Noise-Cancelling Kopfhörer. Der Effekt ist fast identisch zu Ohropax. Nur, dass du es AUF dein Ohr statt IN dein Ohr setzt.

Möchtest du dich noch besser konzentrieren, kann ich dir Binaural Beats zur besseren Konzentration empfehlen. Achte hier aber darauf, dass du diese Musik richtig verwendest. Denn richtig verwendet, muss sie so leise sein, dass du sie fast gar nicht mehr hören kannst. Dann ist sie genau richtig. 🙂

Frische Luft und Bewegung

Ja, ich weiß. 😉 Du willst das jetzt nicht lesen. 🙂 Ich bin abends meistens sehr müde. Wie wir alle, wenn wir uns den ganzen Tag um alles mögliche gekümmert haben. Nun soll man da auch noch konzentriert arbeiten – trotz Müdigkeit.

Ich für meinen Teil mache einen kurzen, knackigen Spaziergang bevor ich mich zur Arbeit hinsetze. Ich spaziere meistens 10-20 Minuten flott in Richtung Bach und wieder zurück. Das verbessert die Müdigkeit und auch die grundsätzliche Konzentration immens. Ich persönlich schaffe es damit fast immer, die vollen 2 Stunden konzentriert zu bleiben und abzuliefern. 😉

Das frische Luft und Bewegung die Konzentration fördern und Müdigkeit vertreiben ist übrigens kein großes Geheimnis. Es gibt Studien, in denen das sogar nachgewiesen wurde.

Leerer und aufgeräumter Schreibtisch

Ich habe bisher immer die Erfahrung gemacht, dass ein zu voller und zugemüllter Schreibtisch an meiner Konzentration nagt. Allgemein sollte deine Umgebung bestenfalls hell, freundlich und einladend sein. Ist das im Moment nicht so, dann überlege dir was genau du dafür tun kannst um das zu erreichen.

Zurück zum Schreibtisch: Es ist tatsächlich ganz einfach. Nimm alles, was du nicht regelmäßig benutzt vom Schreibtisch herunter. Stifte, Kleber, Tesafilm oder Korrekturstifte sollten in eine Schublade verstaut werden. Wenn das nicht geht besorge dir für solche Dinge eine Box. Für meinen Posteingang und Postausgang habe ich ein altes, selbst gebautes Utensilo aus Holz benutzt. Dieses habe ich an mein Schränkchen geschraubt, das hinter mir steht. So kann ich alles leicht einsortieren und heraussortieren ohne es ständig sehen zu müssen. Und ich habe meine A4-Spann-Ordner für Buchhaltung, Rechnungen und Co. fest dort einsortiert. So habe ich das alles schnell griffbereit.

Auf deinem Schreibtisch sollte Dekoration keinen Platz haben. Nutze nur Stifte, die auch schreiben. Alles andere entsorgst du bitte im Müll. Auch bergweise Notiz-Zettel und Bücher haben auf deinem Schreibtisch nichts zu suchen. Überlege dir einmal, wie du sie so positionierst, dass du sie greifbar hast und nicht ständig sehen musst. 😉

Auch Bastelkram für die Kids hat so absolut gar nichts auf deinem Schreibtisch zu suchen! Ja, auch DEN Fehler habe ich begangen. Lenkt fürchterlich ab, glaub mir. Weg mit den Stickern, Glitzerpapieren, bunten Washi-Tapes. All das zieht dir Aufmerksamkeit ab und sorgt dafür, dass deine Konzentration leidet. Ich habe übrigens eine große Kiste mit Rollen unter meinem Schreibtisch stehen. Diese ist ausschließlich für Bastelkram reserviert. Oben auf diese Kiste lege / stelle ich meistens Bücher und Anleitungen, die ich direkt im Zugriff haben sollte. Diese sind natürlich thematisch in Heftordner einsortiert, damit ich sie schneller und leichter finden kann.

Entferne auch Dokumenten-Stapel. Ich bin leider genau so eine. Ich liebe Dokumenten-Stapel obwohl sie mich gleichzeitig tierisch nerven.

Warum stapeln sich Dokumente so schnell auf deinem Schreibtisch? Ich kann hier nur von mir sprechen. Sie stapeln sich, weil sie keinen eindeutigen Platz zugewiesen bekommen haben. Theoretisch gehören all diese Sachen in mein Ordner-Regal. Dieses ist leider völlig überfüllt… Weil ich es nie ausmiste und nie, nie, nie alte Dokumente wegwerfe. Das ist ziemlich bescheuert, denn Privatrechnungen von vor 10 Jahren braucht kein Mensch mehr. You know? Die sind einfach längst erledigt. Und genau DARUM solltest du dir einmal die Arbeit machen und deinen alten Kram wegwerfen. Damit die aktuellen Dinge wieder Platz finden.

Klicke hier für einen guten Beitrag den ich zum aufbewahren von Dokumenten gefunden habe. Steuerliche Unterlagen, gerade wenn sie mit deinem Business zu tun haben und relevant für das Finanzamt sein könnten, solltest du 10 Jahre aufbewahren. Ebenso von dir erstellte Rechnungen. Diese Dinge kannst du aber auch digital archivieren.

Effektives arbeiten in Social Media

DAS ist wohl der Punkt, an dem ein großer Teil der Selbstständigen insgesamt scheitert. Wie soll man da bitteschön konzentriert bleiben, wenn ständig irgendwas in der Timeline rumflimmert!? Und dann ist es auch noch interessant oder super bunt und anziehend!?

Eben. Das geht nicht. Siehst du da etwas, dass dich interessiert, steigst du automatisch ein. Deshalb solltest du dafür sorgen, dass deine Timeline zumindest bei Facebook leer ist. Für Chrome und auch für Firefox gibt es kostenlose “Timeline Eraser” als Erweiterung. Diese Timeline Eraser sorgen dafür, dass du keine Beiträge mehr in deiner Timeline angezeigt bekommst. Wenn du also eine weiße Timeline hast, kannst du auch nicht wegdriften.

Ich persönlich bin auch so weit gegangen, dass ich die Apps von Instagram und Facebook deinstalliert habe. Ebenso den Facebook-Messenger. Die ständige “Bereitschaft” ist gerade jetzt in der Pandemie eine Belastung. Denn eigentlich möchte ich als Mama ja mein Kind betreuen und eben nicht jeden Menschen, der gerade ‘kurz mal’ eine Frage hat.

Die wichtigsten Seiten solltest du dir in die Lesezeichenleiste abspeichern um nicht ständig suchen zu müssen. Oder um 5 Klicks machen zu müssen statt einen. Ich persönlich habe folgende Seiten in meiner Lesezeichenleiste abgespeichert:

  • Facebook Seite Starke Mamas
  • Business Suite
  • Werbeanzeigen Manager
  • Facebook-Gruppe Starke Mamas
  • Facebook-Gruppe Baby und Kindersachen Oberfranken
  • eMail-Account der Webseite
  • Admin-Bereich Webseite
  • Eggtimer – um die Zeit messen zu können

Du kannst das natürlich selbst entscheiden, welche Seiten du in deine Lesezeichenleiste aufnimmst. Die Kernfragen lauten also: Welche Seiten brauchst du häufig? Welche Seiten benötigst du für deine tägliche Arbeit?

Nutze Vorlagen

Um nicht immer alles neu erstellen zu müssen, überlege dir einmal welche Tätigkeit besonders viel Raum in deinem Arbeitsalltag einnimmt. Die Gestaltung von Grafiken und Bildern für Social Media? Vielleicht schreibst du besonders viele eMail-Antworten auf Anfragen, die du erhältst?

Was auch immer es ist: Erstelle dir selbst Vorlagen dafür und benutze diese konsequent. 5 Vorlagen für Facebook-Posts, 5 Vorlagen für Insta, 5 Vorlagen für Pinterest, weitere Bilder für deinen Blogbeitrag, eine Vorlage für Google My Business oder einen anderen Kanal. Schreibe eine Antwort-eMail vor, die du für Anfragen nutzen kannst und die alle Links zu eventuellen Materialien enthält. Erhältst du Anfragen für unterschiedliche Produkte / Dienstleistungen, dann schreibe für jede Dienstleistung und jedes Produkt eine eigene Vorlage.

Welche Tätigkeiten nehmen besonders viel Raum in meiner Arbeit ein?
Kann ich mir Vorlagen erstellen um diese arbeiten leichter zu machen?

Prüfe deine internen Prozesse

Mit Beginn der Pandemie stand ich (wie wir alle!) vor gewaltigen Aufgaben. Eine davon war die Prüfung meiner Prozesse. Welche Tätigkeit benötigt wie viel Zeit? Kann ich diese Zeit weiterhin aufbringen oder muss ich etwas verändern um Zeit einzusparen?

In meinem Fall änderte ich diese Dinge ab:

  • Marketing-Strategie: Ich überlegte und setzte die Segel völlig anders als zuvor. Konkret dachte ich darüber nach, was mich im Marketing wie viel Zeit kostet – denn die Ressource Zeit verknappte sich massiv. Mein Pferd setzte ich auf bezahlte Anzeigen in Gemeindeblättern und auf Facebook, Blogbeiträge (statt Facebook-Beiträge) im 14tägigen Rhythmus sowie Pressearbeit. Facebook-Beiträge erstelle ich aus meinem Blogbeitrag heraus und plane sie direkt in der Facebook Business Suite vor. Außerdem nutze ich die Möglichkeiten des Crosspostings zwischen Facebook und Instagram um weitere Zeit zu sparen. Und weißt du was? Ich habe gewonnen. 😉
  • Kontaktaufnahme: Zuvor war es möglich mich auf fast allen Kanälen zu erreichen. Denn ich wollte, dass es meine Interessentinnen und Interessenten so bequem wie möglich haben. Dies kann ich derzeit nicht mehr leisten. Es gibt jetzt nur noch ZWEI Kanäle auf denen ich erreichbar bin: eMail und Facebook-Messenger.
  • Online-Buchung einführen: Da wo es Sinn macht eine Online-Buchung einzuführen, solltest du das auch tun. Ich habe eine simple Online-Buchung über Calendly eingeführt für meine Standard-Fotoshootings, für Bewerbungsfotos und für Gutscheine. Auch darüber spare ich Zeit, denn die Vorbesprechung bei den Standard-Shootings ist direkt vor dem Shooting und nicht vorab am Telefon. Stelle innerhalb des Buchungsprozesses sicher, dass deine Kunden alle notwendigen Materialien zur Vorbereitung erhalten und beantworte häufig gestellte Fragen.
  • Content-Erstellung: Ich nutze seit der Pandemie aktiv Checklisten für meine Aufgaben. Gerade weil durch das veränderte Marketing auch meine Arbeitsabläufe anders sind als zuvor, sind diese Listen für mich sehr hilfreich. Zum einen verinnerliche ich damit meinen neuen Arbeitsablauf und zum anderen vergesse ich nichts. Das macht die Arbeit insgesamt effizienter. Ebenso nutze ich immer häufiger die Möglichkeit Beiträge zu planen. Auch 1 fester, wöchentlicher Beitrag steht bereits auf meinem Plan. Diesen lege ich 1x an und lasse ihn immer wieder automatisiert ausspielen.
  • Ähnliche Aufgaben zusammenlegen: Gerade bei der Content-Erstellung lege ich gleiche und ähnliche Aufgaben zusammen. Das bedeutet ich widme mich einen vollen Arbeits-Abend nur der Texterstellung für Blog und Social Media. Oder ich halte mir einen Vormittag am Wochenende frei um Fotomaterial zu erstellen. Davor habe ich natürlich einen Plan gemacht, damit ich weiß, welche Motive ich fotografieren möchte. Probiere es gerne einmal aus!

To-Do Liste und Prioritäten setzen

Zuerst der Verkauf, dann das Marketing. Das sind meine Prioritäten. Und eigentlich sind diese wie immer. Wann immer es einen Menschen gibt, der mich bucht und bezahlt, hat dieses Anliegen absolute Priorität. Es kann nicht sein, dass es wichtiger ist einen (unbezahlten) Blogbeitrag zu schreiben anstatt für einen Menschen zu arbeiten, der mich für meine Arbeit bezahlt.

Damit ist darüber hinaus nicht vergesse, was ich sonst noch so zu tun habe, nutze ich eine einfache To-Do-Liste. Nun gibt es 2 Möglichkeiten, wie ich meinen To-Do’s Prioritäten zuteilen kann.

Prioritäten werden immer eingeteilt in diese Kategorien: Wichtig und dringend, Unwichtig und dringend, Wichtig, Unwichtig.

Zuteilung 1: Für jede Kategorie lege ich eine Farbe fest und markiere mir jedes To-Do mit entsprechender Farbe auf meiner Liste.

Zuteilung 2: Ich teile ein Blatt A4 Papier in 4 Teile / Kategorien auf und ordne meine To-Do’s in die jeweilige Kategorie ein.

Mach es so, wie es für DICH passt. Ich notiere mir meistens To-Dos mit denen ich 2-4 Wochen arbeiten kann bis ich sie alle erledigt habe. Daher muss ich mich nicht besonders regelmäßig hinsetzen um mir alles neu zu erarbeiten. Was ich wann, wie und in welcher Reihenfolge zu erledigen habe ist mir völlig klar. Auch das spart mir Zeit. 😉

Organisiere dein Backoffice

Jupp, auch das… war einer meiner grössten Fehler die ich vor der Pandemie gemacht habe. Ich habe meinen Content leider nicht strukturiert abgelegt sondern völlig planlos und chaotisch. Dementsprechend habe ich immer und immer wieder gesucht.. und teilweise nie wieder gefunden.

Ich habe also die Ordnerstruktur die ich zur Ablage meiner Fotos nutze übertragen auf meinen Content. Das heißt ich organisiere meine Inhalte nun genau so wie meine Fotos. Es funktioniert wunderbar und ich bin selbst überrascht darüber, dass mir die Idee erst jetzt gekommen ist. Um genau zu sein finde ich es sogar ziemlich peinlich. :-/

Gleichzeitig habe ich alle wichtigen Inhalte auf Google Drive übertragen. Zum Beispiel Materialien für Kunden, damit ich immer den selben Link verwenden kann. Aber auch Blogbeiträge, Vorlagen für meine Social Media Beiträge und so weiter. Alles digitalisiert und sauber geordnet. 🙂

Auch das ist eine wahnsinnige Zeiterspranis. Ich suche nicht mehr, ich finde! 🙂

Denk an die 80/20 Regel

Ja, die 80/20 Regel ist elementar. Gerade wenn es um Zeit geht. Sie bedeutet, dass du mit 20% deiner Arbeit satte 80% Wirkung erzielst. Du kannst dir das grundlegend für dich selbst erarbeiten wenn du dir einmal folgende Fragen stellst:

  • Welche Aufgaben kosten mich wie viel Zeit?
  • Welches Resultat hast du mit welcher Aufgabe erzielt?
  • Was genau bringt die grössten und erfolgreichsten Resultate?
  • Und welche dieser riesigen Resultate benötigen am wenigsten Zeit?

Stelle dir diese Frage insbesondere dann, wenn es um dein Marketing geht. Wirf bitte nicht Spaghetti an die Wand sondern schau genau hin!

  • Bei welchen Marketingmaßnahmen erhalte ich die meisten Anfragen?
  • Wie viele Interessenten buchen nach ihrer Anfrage?
  • Wenn sie nicht buchen: Gibt es einen Grund und kannst du im Prozess etwas verbessern?
  • 80% Service, 20% Materialaufwand – gilt das auch für deine Angebote und Produkte?
  • Welche Maßnahmen bringen die größte Sichtbarkeit für mich?
  • Passt mein Branding oder kann ich es mit ein paar Stellschräubchen noch passender machen?
  • 80% Kundenaufträge, 20% Marketing – oder ist es bei dir genau anders herum? 80% Marketing und 20% Kundenaufträge? Egal wie das bei dir ist: Passe Service und Preise darauf an!
  • 80% Krisenkommunikatio und 20% andere Inhalte? Oder lieber anders herum? Wie aufwendig sind die Pandemie-Maßnahmen, die du leisten musst?

Zum Schluss “eat the frog”

Okay, die Methode ‘Eat the frog’ ist inzwischen sehr bekannt. Ich kann sie dir aber wärmstens empfehlen. Telefonate schiebe ich immer sehr gerne vor mir her, vor allem wenn es um Themen geht die ich nicht mag. Genau deswegen sind das immer meine ersten Taten des Tages. Unangenehme Telefonate führen, damit ich es direkt hinter mir habe.

Welche Aufgaben magst du so überhaupt nicht?

Überlege dir das und dann versuche diese Aufgaben am besten morgens nach dem Frühstück zu erledigen. Dann hast du es weg und musst es nicht abends tun. Da es bei mir ‘nur’ Telefonate sind, ist das kein großes Problem auch wenn mein Sohn daneben sitzt.

Wäre es jetzt aber “Schreiben”, dann wäre das eben am Abend meine erste Aufgabe. Hauptsache es ist das erste, was ich als erledigt ankreuzen kann.

Hat dir dieser Beitrag geholfen?

Dann lass mir gerne dein Feedback da.

Viel Erfolg,

Fotografin Natalie Garbotz

Vergiss bitte nie:
Starke Mamas gehen miteinander!

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DAS hat mein Denken und Arbeiten als Fotografin nachhaltig verändert

DAS hat mein Denken und Arbeiten als Fotografin nachhaltig verändert

fotograf in natalie garbotz bayreuth


Ich war eine junge, aufstrebende Fotografin. Frisch nach der Gesellenprüfung. Ich liebte meinen Job und vor allem hochwertige, exklusive Qualität. Zumindest, wenn es um Fotoprodukte und Papiere ging. Warum? Das hat mehrere Gründe. Ich bin eine haptische Person. Edle und gut verarbeitete Alben und Strukturpapiere können mir schon mal Tränen in die Augen treiben. Und: Ich bin nachhaltig eingestellt. Wenn ich mir etwas kaufe, dann hat es eine gute Qualität und hält somit lange.


Das typische Gedanken-Karusell als Fotografin


Mit dieser Persönlichkeit und Einstellung nahm ich meine erste Stelle als Fotografin an. Ich wanderte dafür direkt “nach Stuttgart” aus. Als junges Mädchen vom Dorf war das ein riesiger Schritt, denn Stuttgart war auch 2004 bereits eine Großstadt. ;-P Ich arbeitete für eine große Kette in Sindelfingen und Ludwigsburg.

Zu Beginn war auch alles fein für mich – bis auf die Tatsache, dass ich ein Zimmer in der Einflugschneise des Flughafens erwischt hatte und mit bebenden Fensterscheiben konfrontiert war. Doch ich merkte schnell: Der Job dort ging komplett gegen meine persönlichen Werte. Alles, was mir wichtig war, wurde dort mit Füßen getreten.

  • Ich war die einzige Fotografin mit Ausbildung – zumindest in Sindelfingen.
  • Mir wurde kaputtes Equipment für funktionierend verkauft.
  • Als ich es bemerkte und ansprach, wurde ich einfach wegignoriert.
  • Die Papierqualität war unterirdisch: Sofort Kratzer auf dem Papier, kaum Haltbarkeit.
  • Ich wurde zum Lügen gezwungen – “Ja, natürlich ist das Premium-Qualität!”
  • Alben wurden lieblos erstellt und hingeknallt.
  • Die Produktpräsentation war sozusagen “nicht vorhanden” und seelenlos.

Ich sah das alles und wurde zügig nicht nur unzufrieden, sondern traurig. Ich verfiel in Schockstarre. Denn nachhaltige Produkte (wenn es sie gibt) waren mir schon immer wichtig, genau so wie ein ehrlicher Umgang miteinander. Ich stand damals also vor der Frage: Was mache ich? Hinschmeißen oder Weitermachen? Mir einen Job in der Nähe suchen oder mich nochmal öffnen für ganz Deutschland?


Es muss sich etwas verändern!


Meine Entscheidung stand schnell fest. Ich wollte unter diesen Bedingungen nicht länger arbeiten. Ich hatte große Gewissensbisse, weil ich lügen musste. Es ging so überhaupt nicht konform zu mir, dass ich binnen weniger Wochen einen neuen Job in der Nähe suchte und diesen auch bekam. Und leider machte ich dort genau die gleichen Erfahrungen. 6 Wochen später wechselte ich erneut meinen Job. Und nicht nur diesen, sondern auch meinen Wohnort.

Wo ich landete? Würzburg. Dort war es besser. Ich war nicht nur Fotografin, ich bekam auch die Studioleitung übertragen und hatte somit “ein bisschen” Einfluss auf die Produktlinien. Und dennoch hielt es mich auch dort nur ungefähr 4 Jahre. Danach hatte ich Jobs in denen ich Fotografie und Mediengestaltung vermischen konnte. Ich war so geschockt von den Zuständen, dass ich gar nicht mehr als Fotografin arbeiten wollte und ernsthaft darüber nachdachte es bleiben zu lassen und mir ein anderen Aufgabenfeld zu suchen, dass völlig anders ist.


Fotografin: Auf ein Neues!


Wie du siehst, liest du gerade meinen Blogartikel. Ich habe mit ein paar Ausflügen in andere Gefilde festgestellt, dass das auch nicht das gelbe vom Ei ist. So rein gar nicht. Daher entschloss ich mich, wieder als Fotografin zu arbeiten. Und ich spezialisierte mich auf Neugeborene, Babys und Kinder. Familien, Portäts und Business fotografierte ich ja schon immer. Mein Traum, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, wurde damit wahr. Und dennoch ging es mir nie darum selbstständig zu sein um einfach nur selbstständig zu sein.

Mein Anspruch? Wenn ich es mache, dann richtig.

Und jetzt bin ich hier.


Inspiration und Einflüsse auf meine Arbeit als Fotografin


Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen meinen früheren Arbeitgebern aufs herzlichste bedanken. Denn: Ihr alle habt mir gezeigt, wie man es NICHT macht. 🙂 Und das ist gut so.

Ich beschloss, hier in Hummeltal (Bayreuth) als selbstständige Fotografin zu arbeiten. Und ja, ich machte es richtig. In meinen Prozessen geht es ums miteinander, um DICH und einen positiven Draht zueinander. Ich will MIT dir arbeiten und nicht an dir vorbei und ich will dir die Ergebnisse liefern, die du dir vorstellst.

Du betrittst hier ein klimaneutrales Studio, hast die Auswahl aus edlen und nachhaltig produzierten Fotodrucken, Alben und Folioboxen. Und wenn du auf deine wunderschön präsentierten Bilder schaust, dann weißt du, dass sie sehr, sehr lange halten. Auch dann noch, wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Und weißt du was? Ich denke das ist etwas, dass allen Müttern gefällt.

Inspirationen hole ich mir sehr gerne bei Fotografinnen aus den USA, Kanada oder Brasilien. Ja, das geht und es ist immer und immer wieder spannend wie ähnlich und doch verschieden die Arbeitsweisen sein können. Ich liebe diesen Austausch zutiefst und er inspiriert mich immer wieder aufs Neue!

Und ja, natürlich schaue ich auch thematisch in andere Branchen. Der Austausch mit Menschen, die etwas anderes machen als ich, ist besonders wertvoll, weil sie mich ohne “Expertenbrille” ansehen.


Die Erkenntnis daraus?

  • Bleib dir selbst treu.
  • Mach nur die Dinge, die mit dir und deiner Einstellung konform gehen.
  • Spring über deinen inneren Schweinehund und mach’s einfach.
  • Zufriedenheit bringt dir das Glück bis vor deine Tür.
  • Leidenschaft für deinen Beruf zahlt sich aus.
  • Ich bin Fotografin und meine Leidenschaft schlägt fürs Handwerk!

Alles Liebe, deine

Fotografin Natalie Garbotz

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern #blognacht

Lesetipp: Die Werte der starken Mama.
Hier erfährst du, was mich sonst noch so bewegt, außer Qualität und Nachhaltigkeit.


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eBook: “Starke Mamas im Interview”

eBook: “Starke Mamas im Interview”

25 Interviews auf 46 Seiten

Natalie Garbotz beim fotografieren eines Babys.

Foto: Goran Gajanin / kraftbild.de für Deutscher Handwerkstag e. V.

Hey, starke Mama!

Heute habe ich einen besonderen Anlass für diesen außerordentlichen Blogbeitrag. Vielleicht erinnerst du dich noch an Weihnachten 2020? Und ganz, ganz vielleicht auch an den Adventskalender, der auf Facebook von mir veranstaltet wurde?

Wenn ja, dann wirst du dich jetzt freuen. Zumindest hoffe ich das!

Zur Erinnerung: Im Adventskalender interviewe ich normalerweise bis zu 12 starke Mamas und zeige dir diese Interviews auch in voller Länge. Nun ist es aber auch so, dass Facebook-Beiträge schnell gelesen UND schnell vergessen werden. Das ist grundsätzlich schade, finde ich.

Im letzten Jahr haben diese 12 Interviews wegen der besonderen Pandemie-Situation nicht ausgereicht. Insgesamt kamen 25 Mamas und Business-Frauen zusammen. Das sind also doppelt so viele, wie normal.

Genau deswegen habe ich mich entschlossen, ein eBook mit allen Interviews zu veröffentlichen. So entstand ein eBook mit Namen “Starke Mamas im Interview”. Damit die starken Mamas aus 2020 auch weiterhin gefunden und gelesen werden.

Warum ich Mamas interviewe

Diese Interviews mache ich inzwischen seit 3 Jahren. Und ich wurde bereits öfter gefragt, warum ich denn ausgerechnet sowas mache. Ich könnte ja auch Gewinnspiele und Verlosungen veranstalten. Grundsätzlich ist das richtig. Es passt nur leider nicht zu mir als Mensch.

Mir ist ein gutes Miteinander wichtig und auch die Tatsache, dass alle voneinander lernen können. Das funktioniert am besten über einen guten Austausch. Der kommt aber auch nicht “einfach so” zustande. Meine Art ihn anzustoßen sind daher diese Interviews und auch mein Fotoprojekt “Starke Mamas” schiesst in die selbe Richtung.

Das schafft Sichtbarkeit für alle, es fördert den Austausch untereinander und geht aktiv in den Dialog. Das ist mir sehr wichtig. Der einzige Unterschied zwischen Fotoprojekt und den Interviews ist die Erweiterung durch meine eigenen Bilder der Mamas. Ich kombiniere also meine Fotos mit Texten und natürlich trifft es dann andere Menschen als jetzt.

Worüber wir uns freuen

Im eBook und auch in den Interviews steckt viel Liebe, Energie, Mut und Motivation drin. Wir alle freuen uns also wahnsinnig darüber, dass es endlich online ist und allen zur Verfügung steht. Wir freuen uns insbesondere, wenn du als Leser:in dieses Artikels das hier machst:

  • Lade dir das eBook herunter.
  • Schreib uns ein kleines Feedback.
  • Teile deine Gedanken (und auch gern diese Seite) mit Freunden / Bekannten.

Wir danken dir von Herzen!

Herzlichen Dank fürs vorbeischauen!

Deine

Fotografin Natalie Garbotz

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern

PS: Dieses eBook gehört im weitesten Sinne zum Fotoprojekt “Starke Mamas”. Die Einzelheiten darüber erfährst du im entsprechenden Artikel.

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5 gute Gründe, warum du Fotografie lieben solltest

5 gute Gründe, warum du Fotografie lieben solltest!

Fotografin Natalie Garbotz liebt Fotografie und küsst ihre Kamera gerne.

Hey, starke Mama!

Immer wieder höre ich negative Bemerkungen wenn es um meinen Beruf als Fotografin geht.

  • Fotografinnen und Fotografen müssen nichts wissen, sind also „dumm“.
  • Fotografinnen und Fotografen sind lediglich Kamerahalter.
  • Es geht nur darum, ein technisches Gerät zu bedienen.

Mit diesen Vorurteilen ist jetzt Schluss. 🙂 Versprochen! Hier kommen ein paar gute Gründe, warum Fotografie interessant ist und warum sich das Entdecken lohnt.


Fotografie ist anspruchsvoll und vielseitig.


Zu Beginn geht es darum, die Technik und im wahrsten Sinne des Wortes das „Handwerk“ zu erlernen. Da Vinci hat schließlich auch nicht auf Anhieb sein Meisterwerk in die Welt gebracht – und auch kein anderer Maler. Zum fotografischen Handwerk gehören neben der Bedienung der Kamera auch umfangreiches Wissen über Lichtsetzung und Bildgestaltung. Weißt du zum Beispiel, wie das Rembrandt-Licht gesetzt werden muss? 🙂 Wenn ja, dann bist du bereits gut dabei! Ich kann dir sagen, dass die meisten Besitzer einer „großen“ Kamera die technischen Möglichkeiten nicht ausreizen. Doch das ist noch längst nicht alles. Als Fotografin gehören auch Kreativität, Empathie, konzeptionelles und analytisches Denken zum Paket. Intensives Wissen über Bildbearbeitung, Druck und Druckvorbereitung, Materialkunde, Marketing und „Content-Creation“ kommen hinzu. Es kann also keine Rede von „nur eine Kamera halten“ sein. 😉


Fotografie ist gegensätzlich.


Insbesondere wenn es um die inhaltliche Gestaltung von Bildern geht. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob hart oder zart, kontrastarm oder kontraststark, fein- oder grobkörnig, bunt oder monochrom, gefühlsbetont oder nüchtern bis radikal …. Im bewussten Fehler liegt das Genie. 😉 Ob die Kunst in der Bildbearbeitung liegt oder in der manuellen Nachbearbeitung, liegt bei jedem selbst. Oder liegt sie doch eher beim fotografieren selbst?! 🙂

Sie weckt den individuellen Forschergeist.


Denn wer viele Ideen hat, möchte diese auch umsetzen. Dazu brauchst du ein Gespür für gute Bildumgebungen. Zu welcher Jahreszeit sieht es an diesem Ort hier wie genau aus? Und wie ist der Verlauf der Sonne? Welches Licht habe ich morgens? Und welches Abends? Was macht einen Ort besonders? Welche Perspektiven ermöglicht mir ein Ort? Oder doch lieber ins Studio!? Woher bekomme ich die Requisiten, die ich zur Umsetzung brauche? Du siehst also: Fragen über Fragen. 🙂 Und ganz viel zu entdecken und erforschen. 🙂


Fotografie ist experimentell.


Gerade wenn es darum geht, Emotionen einzufangen, Bewegungen einzufangen oder in extremen Lichtsituationen. Hier braucht es Mut beim Tun und eine sehr genaue Kenntnis über die Kamera. Gerade wenn es um Bewegungen im Bild geht: Das funktioniert nie auf Anhieb. Mal fällt etwas komisch, mal ist es der falsche Zeitpunkt und beim nächsten Mal wird etwas verdeckt, dass zu sehen sein soll. Sobald es um Bewegung geht, sind fast immer mehrere Wiederholungen notwendig. Und trotzdem gibt es immer wundervolle, schöne Bilder die genau aus diesen Bewegungen heraus entstehen. Übrigens wird in meinen Fotoshootings häufig getanzt, gedreht, geworfen und gehüpft. Denn genau daraus entstehen die emotionalsten Bilder. Aus der Lebensfreude.


Bilder von dir steigern deinen Selbstwert.


Und genau das macht sie zu psychologisch wertvollen Objekten. Besonders Kinder profitieren von ihnen. Warum? Es wurde nachgewiesen, dass eine gute Fotokultur in der Familie dafür sorgt, dass deine Kinder in der Pubertät einen besseren Selbstwert haben. Daraus resultieren weniger Minderwertigkeitskomplexe und eine bessere Selbstannahme. Diktierte Schönheitsideale aus den Medien werden weniger beachtet.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Prozess der zum Porträt führt. Stimmt die Chemie zwischen Fotograf:in und dir nicht, ist es unwahrscheinlich, dass du dich positiv daran erinnerst. Die Gefahr ist hier, dass du deine Fotos in irgendeiner Schublade verstauben lässt.

Wer hängt sich auch schon eine negative Erfahrung an die Wand?! Das ist absolut nachvollziehbar! Und nein, Fotos aus einem solchen Shooting wirken sich dann auch nicht mehr so positiv aus. Das gleiche gilt auch für Kinder. Hat dein Kind etwas in schlechter Erinnerung, ist es nicht hilfreich.


Überzeugt? Schön!

Schreib mir gerne deine Erfahrungen mit Fotograf:innen in die Kommentare.

Ich freue mich immer, davon zu lesen – egal ob es gut oder ein bisschen weniger gut war. <3

Empfehlung -> Schau dir gern mein Portfolio an. 😉

Deine

Fotografin Natalie Garbotz

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern #blognacht

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Corona-Updates im März 2021

Corona Updates

Hey, starke Mama!

Um mich ist es durch die Corona Pandemie sehr, sehr ruhig geworden. Ich würde sogar behaupten, durch Corona geht es allen Mamas gleich. Kaum Zeit, ständig am hetzen, Homeoffice und Homeschooling gleichzeitig. Umso wichtiger ist ein großes Corona-Update, dass viele kleinere Corona-Updates zusammenführt. Denn zu erzählen gibt es so einiges. Bist du bereit? ;-P

Fotoprojekt: Starke Mamas

Mein Herzensleid. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Fotoprojekt wird dieses Jahr stattfinden und da bin ich auch wild dazu entschlossen. Corona hat mir mein Projekt letztes Jahr völlig verhagelt, dieses Jahr lasse ich mir das nicht gefallen. 🙂

Ich werde es innerhalb 1 Woche durchfotografieren und was noch viel wichtiger ist: Die Shootings werden im freien stattfinden. Und hoffentlich im Hochsommer.

Denn: Warum sollte ich denn bitteschön meinen portablen Hintergrund nur im Studio nutzen können!?

Ich kann den (fast) ÜBERALL aufbauen. Jawohl! Dennoch gibt es eine kleine Änderung im Projekt:

  • Nur Umkreis Bayreuth – Nürnberg – Bamberg
  • Fotoshooting im Freien
  • Anreise nur für Fotoshooting notwendig
  • Alles weitere ist kontaktlos

Du möchtest mitwirken? Dann schreib mir.
hey@starke-mamas.de

Neukunden: Ja oder nein?

Ich habe mir lange überlegt wie ich die aktuellen Öffnungen in Bezug auf Corona und meine Arbeit bewerten möchte. Eine Zwischenlösung auszuarbeiten finde ich aktuell richtig. Das Ergebnis: Ich biete ab sofort zwei Termine für Foto-Shootings im Monat an. Zwischen diesen 2 Shootings liegen idealerweise 2 Wochen.

Mir ist diese Sache sehr wichtig – ich möchte keinesfalls das Coronavirus vom einen zum anderen tragen. Aus diesem Grund fotografiere ich momentan ausschließlich mit FFP2 Maske, Einmal-Handschuhen und Face Shield.

Wenn du also denkst, dass aktuelle Bilder zu Ostern eine gute Idee sind, dann schreibe mir gerne unter: hey@starke-mamas.de

Ergänzende (digitale) Produkte

Ich habe mir viele, viele Gedanken dazu gemacht, wie ich aktuell in der Corona-Pandemie unterstützen kann. Insbesondere Mütter und auch selbstständigen Mamas will ich unter die Arme greifen. Ich überlege aktuell noch, möchte aber demnächst in den Austausch mit dir und hoffentlich allen Lesern und Leserinnen gehen. Feedback zu meinen Ideen ist mir sehr wichtig und der Austausch ermöglicht mir das.

Sicher ist jedoch: Die aktuelle Produktpalette wird um digitale Angebote ergänzt werden. Es wird konkrete Produkte für selbstständige Mamas geben und Produkte für Mamas (oder jede andere haushaltsführende Person in deiner Familie). Auch an meine schwangeren Kundinnen habe ich gedacht.

Grobe Ideen gibt es bereits. Mein Wissen und meine Erfahrung als Fotografin, Mediengestalterin, Mama und Selbstständige ist hier Gold wert. Darum kann ich in Bezug auf Haushaltsführung / Zeitmanagement einiges beitragen. Ebenso kann ich unterstützen im Bereich Selbstständigkeit / Marketing. Natürlich immer in Kombination mit Fotos, denn Fotografie gehört einfach immer und überall dazu.

Denn ja: inzwischen habe ich meinen ganz eigenen Weg gefunden und habe verstanden wie eine Strategie gut aufgestellt ist. Auch hier kann ich inzwischen einiges zu zeiteffizientem Arbeiten sagen und kann konkrete Abläufe, Strukturen und Checklisten anbieten.

Hinter den Kulissen

Es passiert so einiges, was von außen im Moment nicht sichtbar ist. Unter anderem bin ich aktuell dabei mein Studio etwas umzuräumen und zu verändern. Sobald es herzeigbar ist, werde ich natürlich Bilder posten und dir alles zeigen.

Zum anderen arbeite ich im Hintergrund an der Webseite. Denn aus Gesprächen mit meinen Kundinnen und Kunden sind einige Unklarheiten ans Licht gekommen.

Das ist etwas sehr positives, denn durch diese Gespräche kann ich nun besser beurteilen, was ich besser machen kann. Daher: Danke an alle, die mir sachlich und wertschätzend ihr Feedback geben! Ihr seid VOLL TOLL!! 🙂

Ich stelle aktuell meine Marketing-Strategie um. Das bietet sich im Zuge der Webseiten-Umgestaltung an. Wenn ohnehin daran gearbeitet wird kann auch die Strategie und ihre zugehörigen Puzzleteilchen eingerichtet werden. Hab ich mir so gedacht. 😉

Kurze Zusammenfassung:

👉 Du möchtest beim Fotoprojekt mitmachen und nähere Infos dazu?
Schreibe mir: hey@starke-mamas.de

👉 Wo in deinem alltäglichen Ablauf (beruflich / privat) geht es nicht weiter?
Antworte mir gerne in den Kommentaren.

Last but not least die beste Neuigkeit:
Ich habe eine neue Haarfarbe. 🤣

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern

Deine

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Online-Fasching für Kinder

Online-Fasching für Kinder

Ein Überblick

Hey, starke Mama!

Heute ist Rosenmontag!! *wooooot woooot!!!*
Und es kann sein, dass dein Kind heute keine Notbetreuung in Anspruch nimmt. Und weil das durchaus möglich ist, möchte ich dir meine Ergebnisse aus meiner Faschings-Recherche an die Hand geben. Dadurch kannst du die kommenden Tage besser gestalten.

Neben diversen Online-Faschings-Veranstaltungen im ersten Teil, findest du im zweiten Teil diverse Faschingsbasteleien, die ich die letzten Tage und auch heute noch gemeinsam mit meinem Sohn bastle.

Ich hoffe, dass ich dir damit ein paar Ideen bieten kann.

Kinder-Fasching Online

  1. Kinderfasching 2021 – MHF Partenkirchen, 50 Minuten
    Du benötigst: 1 Luftballon pro Person, Zeitungspapier.

2. Online-Kinderfasching 2021 mit Randale, 1h 35min.

3. Online-Kinderfasching der Kinderfreunde OOE, 1h 24min.

4. Großes Kinderfaschings-Karnevals-Mitmach-Konzert von DONNIKL Family Music, 1h 15min.

5. Online-Kinderfasching mit Julia Miller-Nissner, 36 min.

6. Online-Kinderfasching 2021 mit dem Pumuckl (Narrhalla München), Dauer: 1h

Faschings-Musik für Kinder

Natürlich braucht es für eine ordentliche Faschings-Party auch gute Musik. Daher auch hier ein paar Ergebnisse meiner Suche.

Kasperl-Theater

Bastel-Ideen zum Fasching

Bastel-Ideen für eine Faschingsparty sind aus meiner Sicht immer eine gute Beschäftigungs-Möglichekeit für die Kids. Ich habe hier einige Dinge speziell für Fasching ausgesucht, die ich meinem Sohn angeboten habe oder auch direkt mit meinem Sohn umgesetzt habe.

Ich wünsche viel Spass und Inspiration mit meinen Ideen.

Fensterbilder

Fröhliche Fensterbilder zu gestalten ist zwar etwas, dass man zu Beginn der Faschings-Zeit tut, jedoch möchte ich es anführen. Es ist durchaus möglich kleinere Bilder extra für Rosenmontag oder Aschermittwoch zu gestalten. Vor allem dann, wenn du weißt, dass du deine Fenster sowieso mal putzen solltest… 😉

Zum bemalen deiner Fenster benötigst du Kreidestifte. Die sollten in nahezu jedem Supermarkt erhältlich sein.

Schneideübungen

Schneideübungen sind bei uns sehr beliebt. Ich druckte für Fasching einige Übungen auf buntem Papier aus. Danach schauten wir gemeinsam was wir denn daraus basteln könnten. In diesem Fall kam dabei eine Krone heraus. Bunte schnipsel und Formen (Kreis, Dreieck, Quadrat, Viereck…) lassen sich für ein kunterbuntes Klebebild nutzen.

Buntes Konfetti stanzen

Wir haben einen kleinen Motivstanzer hier stehen. Mein Sohn wünschte sich diesen Stanzer ganz explizit, weil das Motiv ein Elefant ist. Und er mag Elefanten. Um buntes Elefanten-Konfetti zu stanzen, nutzen wir das bunte Papier, dass von seinen Schneideübungen übrig geblieben ist sowie die Formen und Schnipsel, die zuviel waren und nicht gebraucht wurden.

Clown-Gesicht basteln

Clown-Gesichter machen viel Spaß zu basteln! Sie sind schnell vorbereitet, es benötigt die üblichen Faschings-Materialien und Kinder können nach Lust und Laune gestalten.

Du benötigst:

  • Buntes Tonpapier – um belieblig große Kreise auszuschneiden
  • Bleistift – um das Gesicht einzuzeichnen
  • Luftschlangen – als Gestaltungsmaterial
  • Bunte Schnipsel – als Gestaltungsmaterial
  • Buntstifte
  • Kleber oder Kleister
  • 1 Pinsel – um den Kleister aufzutragen

Vorbereitungen:

Schneide aus ausreichend hellem Tonpapier ausreichend Kreise aus. Als Vorlage diente mir eine mittelgroße Schüssel aus Glas. Zeichne mit Bleistift ein Clowns-Gesicht auf die Kreise. Die Kreise legst du auf ein mittelgroßes Tablett.

Mit auf das Tablett stellst du ein kleines Schälchen mit bunten Schnipsel (oder Konfetti). Sowie die Luftschlangen.

Ebenfalls dazu gehört ein Glas Kleister mit Pinsel (bei Kleinkindern) oder Bastelkleber für ältere Kinder.

So hast du alle Materialien beieinander und kannst alles direkt deinem Kind anbieten. Buntstifte haben wir auf einem Kindertisch stehen und in einem selbstgebastelten Stiftehalter nach Farben sortiert. Daher lege ich keine Buntstifte dazu.

Bunte und experimentelle Bilder

Wenn ihr einmal etwas neues ausprobieren mögt, dann empfehle ich euch mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren.

Welche Materialien eignen sich denn zum malen?
Wie und womit könnt ihr ausgefallenere Bilder gestalten?
Welche Spielsachen könntet ihr ggf. zum malen ausprobieren?

Für dieses Bild haben wir die Hand meines Sohnes bunt bemalt. Zuerst wollten wir der Hand ein Gesicht einzeichnen, das wollte aber mein Sohn nicht. Stattdessen wollte er stempeln. Für diesen bunten Stempel nutzte ich schlicht geknülltes Zeitungspapier. Diesen bemalten wir auf der Stempelfläche mit mehreren Farben und los ging es!

Für dieses Bild haben wir wieder einen Handabdruck versucht. Dieses Mal mit etwas weniger Druck, so dass etwas mehr Struktur zu sehen ist. Der Rest des Bildes wurde mit dem Pinsel bemalt. Ein normaler Borsten-Pinsel, ein Pinsel aus einem Stück zerrissenem Eierkarton und eine echte Feder.

Dieses Bastelbild entstand durch rauhe Mengen Bastelkleister, rotes Glitzer, bunte Federn und buntes Konfetti. Ich stellte hier meinem Sohn frei, was er mit den vorgegebenen Materialien basteln möchte. Raus kam dieses hier.

Ich biete solche Bastel-Tische immer wieder an und individuell nach Jahreszeit oder nach Thema. Ich wählte daher typische Faschings-Materialien um zu malen und basteln. Wie so ein Tisch aussehen kann, siehst du auf folgendem Bild:

Einziges Manko dieses Aufbaus sind die Glitzerpartikel. Die hätte ich in einer geringen Menge und in einem separaten Schälchen anbieten sollen. Die vollständige Packung Glitzer hinstellen: Doofe Idee! Habe ich aber auch erst hinterher bemerkt. ;-P

Was du noch für einen Faschings-Bastel-Tisch anbieten kannst:

  • Pompons
  • Pailetten
  • Chenille-Draht (für ältere Kinder)
  • Schnipsel aus Krepp-Papier
  • Transparent-Papier

Alles Liebe und einen närrischen Tag wünscht,
Natalie

🙂 Starke Mamas gehen miteinander. 🙂

PS: Der Vollständigkeit halber und weil man mir sagte, dass er wichtig ist – der 69. politische Aschermittwoch aus Passau der CSU.

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Die Werte hinter der starken Mama

Die Werte hinter der starken Mama

Hey, Mama!

Ich habe mir heute ein spannendes Thema ausgesucht. Nein, eigentlich sind es viele kleine Themen. Durch Corona ist bei mir einiges durcheinandergewürfelt worden. Unter anderem habe ich mich deutlich intensiver mit mir selbst beschäftigt. Für meine Selbstständigkeit als Fotografin bedeutet das auch, dass ich mich als Person hinterfrage und schaue ob ich das, was ich nach außen zeige auch tatsächlich bin.

Und ich frage mich natürlich auch, ob ich mit meiner Selbstständigkeit noch aktuell bin oder ob etwas verändert werden muss. Und ja, gerade da hat sich einiges getan. Das soll aber ein anderer Beitrag sein.

Heute, hier und jetzt auf der Stelle möchte ich einmal über meine persönlichen Werte sprechen, die zeitgleich auch meine Werte im Business sind. Ich finde das wichtig, damit du mich besser kennenlernen kannst und auch einschätzen kannst, wie du mich jetzt findest. 😉

Anstand

Mein mitunter größter Wert im Leben wie im Business ist Anstand. Anstand äußert sich bei mir so, dass ich in weiten Teilen höflich und vor allem respektvoll mit meinen Mitmenschen umgehe. Ich mag weder Beleidigungen gegen noch Be-Wertungen von Menschen. Inklusive mir selbst. Wir alle sind, wie wir sind und haben die Meinung, die wir haben. Und das ist okay so. Zumindest für mich. Ich kann dich so lassen, wie du bist und trotzdem höflich, respektvoll mit dir umgehen.

Miteinander

Der zweitgrößte Wert für mich, ist das Miteinander. Wir alle leben in einer Welt. Wir alle sitzen sozusagen im selben Boot, also macht es auch Sinn miteinander Lösungen zu finden, miteinander am selben Strang zu ziehen, uns gegenseitig zu unterstützen und miteinander zu wachsen. Persönlich wie beruflich.

Und ja, natürlich kann jeder einzelne von uns auch alleine überleben. Das möchte ich an dieser Stelle gar nicht abstreiten. Dennoch braucht es so etwas wie Sozialkompetenz immer und immer wieder. Daher fände ich es super, wenn sich alle diese Eigenschaft aneignen würden. Unabhängig davon, ob wir Einzelgänger oder Teamplayer sind.

Miteinander heißt für mich aber auch, andere Mamas zu unterstützen und etwas für das Gemeinwohl zu tun. Es heißt, dass ich mir meiner Verantwortung meinen Mitmenschen gegenüber bewusst bin und entsprechend Handle.

Für mich persönlich heißt das konkret, dass ich mich am Weihnachtspäckchen-Konvoi beteilige und insbesondere Neugeborene und Babys unterstütze. Es bedeutet auch, dass ich in meiner Facebook-Gruppe mein Wissen für Mamas teile und diesen kostenfrei das Wissen weitergebe. Diese Wissensweitergabe ist die Unterstützung die ich leisten kann.

In den nächsten 2-3 Jahren möchte ich ebenfalls damit beginnen Sternenkinder zu fotografieren.

Ganzheitlichkeit

Ganzheitlichkeit steht für mich dafür, den ganzen Menschen zu sehen. Einzelne Puzzleteile bilden ja auch nicht das ganze Puzzle ab, sondern nur einen winzigen Teil. Mein Ziel ist es, immer den größtmöglichen Teil eines Menschen kennen zu lernen um das Beste herauszuholen.

Im übrigen bin ich auch bekannt für ganzheitliche Shootings. Das bezieht sich nicht nur auf die menschliche Sicht. Es bedeutet auch, dass ich beim Shooting ein ganzheitliches Bildkonzept verfolge. Du erhälts bei mir nie nur einen Typ Fotos. Du bekommst wirklich immer Detailbilder (zum Beispiel Gesichtsporträt, Bauchporträt,..), Halbportäts (hier wird der Körper von Kopf bis ungefähr zur Hüfte gezeigt) und Ganzkörperporträts sowie alle Mischungen mit deinen Begleitpersonen und Kindern.

Auch das verkörpert für mich Ganzheitlichkeit.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit versuchen wir bestmöglich zu integrieren. Persönlich und Beruflich. Nachhaltigkeit bedeutet für mich konkret, CO2-neutral zu leben. Das tun wir bereits, da wir unser Auto generell so wenig wie möglich nutzen und auf weite oder unnütze Strecken verzichten. Wir fliegen auch nicht. Zusätzlich haben wir eine Photovoltaik auf die Südseite unseres Dach gebaut. Durch diese Maßnahmen haben wir die CO2 Neutralität bereits erreicht.

Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch, dass die meisten meiner Requisiten langlebig sind. Ich bevorzuge natürliche Materialien wie Holz, Metall, Schafswolle.

In ca. 2-4 Wochen wird mein Betrieb restlos auf Fine-Art Drucke umgestellt sein. Fine-Art Papier enthält keinerlei Kunststoffe oder Beschichtungen auf dem Papier, wird weniger mit Weißmachern bearbeitet ( = dadurch wird das Papier deutlich länger haltbar) und besteht aus mindestens 80% Baumwolle. Damit erfüllt es gleich mehrere Aspekte der Nachhaltigkeit:

  • Haltbarkeit bis zu 250 Jahre (statt durchschnittlich 25-30 Jahre)
  • Kaum Umweltschädlich

Die Produkte, die du von mir erhältst werden alle in Deutschland produziert und gefertigt – daher haben sie nur kurze Transportwege.

Transparenz

Ist für mich ein Sammelbegriff unter dem sich Ehrlichkeit und Direktheit vereint. Die ehrliche Offenlegung aller wichtigen Daten, meiner Produktionskette sind für mich genauso selbstverständlich wie eine ausführliche Erklärung darüber, was du von mir erwarten kannst (und was nicht!).

Ich rede nicht um den heißen Brei herum, sondern sage konkret, direkt und sachlich, was ich möchte und was ich nicht möchte. Zum einen, weil ich dich durch unser gemeinsames Shooting führe (hier sind konkrete Anweisungen für mich sehr wichtig) und zum anderen weil ich es unhöflich finde, nicht offen zu kommunizieren.

Intimität

Ist ohnehin selbstverständlich. Zumindest für mich. Das was wir sprechen bleibt bei mir und landet nicht im Außen. Auch nicht bei meinem Mann oder einer Freundin.

Ich spreche oder schreibe nur über unser Shooting, wenn du mir das ausdrücklich erlaubst. Ich veröffentliche keine Bilder aus einem Shooting ohne dein Ja!

Deine Privatsphäre wird von mir zu 100% gewahrt. Nein heißt Nein und Ja heißt Ja. Sonst nichts. 😉

Meine Standards

Aus meiner Haltung zum Leben und zu dir als Mensch und Mama ergeben sich meine Standards, denen ich in der Regel treu bin.

  • Ich bediene nur diejenigen, die auch mit mir arbeiten möchten.
  • Du darfst so sein wie du bist – und das ist gut so.
  • Ich arbeite mit meinen Kundinnen gemeinsam ihre Ideen und Wünsche aus.
  • Ist die Stimmung zwischen uns beim ersten Kennenlernen bereits aufgeladen, ist es wahrscheinlich, dass das Endergebnis nicht zufriedenstellend für Dich sein wird. Daher werde ich entweder die Zusammenarbeit ablehnen und an eine*n Kollegen / Kollegin vermitteln oder dich konkret nach deinen Vorschlägen und Vorstellungen fragen.

Was ist dir in deinem Leben wichtig?

Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Natalie

Vergiss bitte nie:
Starke Mamas gehen miteinander!

#blognacht

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DIY: Duftmemory selbst basteln

DIY: Duftmemory selbst basteln

Hey, starke Mama!

Heute gibt es eine Spiel-Idee zum selbst basteln für dich und dein Kind. Ein Duft-Memory. Geeignet ist dieses Memory bereits für kleine Kinder – sofern sie gerne schnuppern. 🙂

Klassischerweise besteht ein Duftmemory aus 12 Riechfläschchen, also 6 Paaren. Für kleinere Kinder kann das Memory bereits mit 4 Flaschen, also 2 Paaren, bzw. 6 Flaschen und 3 Paaren angeboten werden.

Duft-Memory kann wie klassisches Memory allein oder mit mehreren Spielern gespielt werden. Wer die richtigen Duftpaare erwischt und erkennt, darf das Paar behalten. Zu Beginn reicht es, einfach nur den selben Geruch zu erkennen. Bei erhöhtem Schwierigkeitsgrad könnt ihr zusätzlich noch raten, was genau sich in der Flasche befindet und das Riechfläschchen der passenden Zuordnungskarte zuweisen.

Was du für das Duftmemory brauchst

Für ein Duftmemory benötigst du Materialien, die ich dir hier gerne aufliste.

  • 12 Fläschchen/Behälter (aus Kunststoff, Holz, Edelstahl, Porzellan, Glas…)
  • Washi-Tape in 2 Farben (wahlweise auch Acrylfarbe oder Gouache)
  • Etiketten-Aufkleber, mehrfarbig
  • Watte, ggf. Wattepads
  • Gewürze und getrocknete Kräuter
  • Wenn gewünscht: Bilder der Paar-Inhalte zum zuordnen

Wie es gemacht wird

Die Herstellung des Memorys ist einfach und mit wenig Zeitaufwand zu erledigen. Auch kannst du dein Kind sehr gut in die Herstellung mit einbeziehen. Im Grunde sind es nur 2 große Schritte.

Schritt 1

Nimm ein Fläschchen und fülle Watte ein. Ungefähr so viel, dass das untere Drittel gut ausgekleidet ist. Dann nimmst du ein Gewürz oder getrocknete Kräuter und füllst eine gute Portion ein. Ungefähr 3-4 Teelöffel voll. Den Rest befüllst du ebenfalls wieder mit Watte. Das verhindert, dass die Kinder nicht einfach hineingucken und somit schummeln. 😉 Dann einfach den Deckel aufschrauben und mit einer zweiten Flasche wiederholen.

Diesen Prozess wiederholst du nun für 3 bis 6 Paare, je nachdem wie viele Paare dein Memory haben soll.

Schritt 2

Nimm ein zueinander passendes Paar Fläschchen und die Etiketten. Beschrifte die Etiketten mit dem korrekten Fläschchen-Inhalt. Achte beim beschriften darauf, dass die Etiketten pro Paar die selbe Farbe haben – sie dienen später zur Kontrolle.

Danach umwickelst du ein Fläschchen mit Washi-Tape A und das zweite Fläschchen mit Washi-Tape B. In meinem Fall sind das die Farben grün und gelb. So entsteht ein Paar aus einer gelben und einer grünen Flasche. Das erleichtert die Orientierung für dein Kind und gleichzeitig verhinderst du, dass der Inhalt gesehen werden kann.

Schritt 3 (optional)

Im dritten Schritt notierst du dir die Inhalte deiner Paare und suchst dir dazu passende Fotos. Diese findest du häufig auf Plattformen, die kostenfreie Fotos anbieten. Gute Qualität findest du auf Pixabay, Pexels und Unsplash. Die von dir ausgesuchten Fotos beschriftest du mit einem Bildbearbeitungsprogramm und speicherst sie so ab. Die Fotos schickst du danach im Format 9x13cm oder 10x15cm in das Labor deines Vertrauens. Danach brauchst du nur zu warten. 🙂

Welche Kräuter und Gewürze eignen sich?

Es gibt eine Menge wunderbar duftender Kräuter, ätherische Öle und Gewürze die für die Duftfläschchen geeignet sind. Hier mag ich dir eine kleine Liste an die Hand geben, die dir als Inspiration dienen kann.

  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Rosenblätter
  • Lavendel
  • Kamille
  • Fenchel
  • Anis
  • Kaffee
  • Vanille
  • Zimt
  • Thymian
  • Zitrone
  • Geranie
  • Salbeiblätter oder Blüten des Muskateller Salbei
  • Liebstöckel (Maggikraut!)
  • Kümmel
  • Kardamom
  • Curry
  • Muskat
  • Oregano

Wenn dir noch mehr Gewürze und Kräuter einfallen, dann schreibe mir das gern in die Kommentare. 🙂

Spiel-Anleitung

Die Fläschchen stehen bei uns bunt gemischt in einer Schachtel, damit sie nicht umfallen können. Dieses stellen wir auf den Tisch. Wir sitzen meist zu dritt um das Kistchen. Jeder darf sich eine gelbe und eine grüne Flasche herausnehmen, öffnen und daran riechen.

Passt das Paar zusammen? Ist es der gleiche Geruch? Wenn ja: Dann darf das Paar behalten werden. Zur Kontrolle werden noch die Etiketten am Flaschenboden angeschaut. Gleiche Farbe bedeutet gleicher Inhalt.

Das Duft-Paar passt nicht zusammen? Dann werden beide Fläschen wieder zurück in das Kistchen gestellt.

Wir wünschen ganz viel Spass beim Spielen!


Lass mir gerne einen Kommentar da, wenn dir meine Anleitung gefällt!

Natalie

PS: Weitere Spiel-Ideen findest du im entsprechenden Beitrag in meinem Blog.

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Mein Mama-Alltag im Corona-Lockdown

Mein Mama-Alltag im Corona-Lockdown

Hey, starke Mama!

Heute möchte ich dich ein wenig an meinem persönlichen Alltag als Fotografin und Mama eines 4jährigen Sohnes teilhaben lassen.

Wie wir alle stecke auch ich im Lockdown 2 fest. Und weil er für mich fast gleich ist, wie der erste Lockdown, möchte ich dir ein wenig von unserem Alltag erzählen.

Mein Mann arbeitet im Homeoffice. Ich hatte bereits im November 2020 angekündigt, keine Neukunden mehr aufnehmen zu wollen. Meine Kunden, die bereits gebucht hatten fotografierte ich natürlich im Rahmen der Möglichkeiten. Das hat gut funktioniert – ich wurde genau zu den Verschärfungen der Maßnahmen fertig.

Ab da begann dann auch für mich so etwas wie der ganz alltägliche Familienwahnsinn. 🙂

Ich mache mir daher auch die Arbeit, meinen Alltag vor Corona mit dem heutigen zu vergleichen. Damit du ganz klar sehen kannst, was ich wo und wie gemacht habe.

Aufstehen und Frühstück

VORHER

Vor Corona begann unser Tag zwischen 5.30 Uhr und 7 Uhr. Je nachdem, wann Dante aufwachte. Wir standen gemeinsam auf. Ich stellte das Frühstück bereit und während mein Sohn frühstückte kochte ich bereits das Mittagessen vor. Zusätzlich erledigte ich die ersten Hausarbeiten. Sohnemann konnte die dadurch entstandene Freizeit mit spielen verbringen. Danach machten wir uns auf die Socken zum Kindergarten.

NACHHER

Aktuell stehen wir gegen 7 Uhr auf und gehen in Richtung frühstück. Wir frühstücken alle gemeinsam, da kein Kindergarten ist und mein Mann im Homeoffice herumtingelt. Ich arbeite aktuell nur abends an meiner Selbstständigkeit und nehme keine Fotoshooting-Termine an. Danach Zähne putzen und anziehen. Meistens gehen wir dann eine kurze Runde nach draußen um unser Kaninchen Max zu versorgen.

Kindergarten zu Hause

VORHER

Ich habe in dieser Zeit konzentriert am Stück durchgearbeitet. Ich war meistens gegen 8.30 Uhr zurück und habe mich meiner Morgen-Routine zugewendet. Gegen 9 Uhr startete ich in den Arbeits-Alltag. Dante wird meistens von mir gegen 13 / 14 Uhr vom Kindergarten abgeholt.

NACHHER

Sobald wir vom Kaninchen zurück sind, “arbeiten” wir ein wenig. Mal sind es Zahlen, rechnen, Buchstaben, usw. An manchen Tagen auch Hausarbeit. Morgen beispielsweise, steht die Fenster-Deko für Fasching auf der Liste.

Zu Beginn des ersten Lockdowns hatte ich mit dem Tagesablauf gerade in Hinblick auf die Kindergartenzeit ein echtes Problem. Ich wusste einfach nicht was ich mit ihm anfangen soll. Es fehlte mir das Wissen – und so machte ich mich auf die Suche. Ich fand Maria Montessori. Ich las sie im Original, buchte 2 Online-Kurse und suchte nach Facebook-Gruppen. Nachdem ich das Gefühl hatte jetzt ausreichend zu wissen um zu starten, machte ich das einfach. Ich setzte um. Und ja, es klappte. Sogar ganz wunderbar!

Demenstprechend habe ich auch unser Wohnzimmer gestaltet und ganz viele Spiel-Tabletts und Spiel-Ideen mit ihm ausprobiert. Und das ist es auch was wir den Vormittag von 8 bis ungefähr 11 Uhr machen. Arbeiten. Dekorieren. Lernen. Spielen.

Mittagessen gibt es übrigens immer klassisch um 12 Uhr.

“Kaffee und Kuchen”

VORHER

Zwischen 13 und 14.30 Uhr kam ich mit meinem Sohn zu Hause an. Ehrlicherweise ist er nach dem Kindergarten meistens so fertig, dass mit ihm rein gar nichts mehr anzufangen ist. Daher habe ich den Kaffee-Tisch gedeckt. Wenn wir nach Hause gekommen sind, dann habe ich Kinderkaffee gekocht, weil mein Sohn diesen sehr gerne mag. Und meist gab es was kleines zum Kaffee dazu. Honigbrot, Früchtebrot, etc.

Nach unserer kleinen Kaffee-Runde sind wir dann meistens raus und auch dort geblieben. Wenn das nicht ging, habe ich etwas leichtes mit ihm unternommen. Duplo spielen beispielsweise. Oder ich habe ihm vorgelesen.

NACHHER

Nach dem Mittagessen machen wir für gewöhnlich eine kleine Mittagspause. So um die 30 Minuten. Danach arbeiten wir noch ne Stunde was. Allerdings leichte Sachen. Wir malen, spielen Duplo oder balancieren auf unserem selbst gebastelten Balance-Weg.

Gegen 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Immer mit super schiockem Porzellan, denn schließlich ist das etwas ganz besonderes. 😉 Zum Kinder-Kaffee gibts dann meist eine Kleinigkeit dazu.

Wir räumen gemeinsam den Tisch ab, wenn wir unsere Kaffee-Runde beendet haben. Dann gibt es nochmal ein bisschen “Arbeit”, je nach Laune oder ein Experiment.

Ab ungefähr 16.30 Uhr spielt Dante dann nochmal alleine. Ich kümmere mich in der Zeit um die Küche und bereite danach das Abendessen vor. Außerdem nutze ich hier 30 Minuten für meine Hausarbeit. Dabei lasse ich meinem Sohn die Wahl ob er mir dabei helfen mag oder nicht.

Abendrituale

VORHER

Hin und wieder mussten wir ohne Papa zu Abend essen. Denn es gab immer wieder besonders lange Arbeitstage. Abendessen gab es gegen 18 Uhr. Im weiteren Verlauf des Abends spielte Papa – wenn möglich – noch ein bisschen Duplo mit während ich meine Hausarbeit erledigte.

Gegen 19 / 19.30 Uhr ist die Zeit für Zähne putzen, Vorlesezeit im Bett und schlafen gehen. Das ist ebenfalls Papa’s Zeit – sofern er da war. Danach tauschten wir dann durch und ich las ebenfalls noch eine kurze Geschichte vor. Danach legten wir uns gemeinsam schlafen. Ich begleite ihn in den Schlaf. Sobald er eingeschlafen ist, stehe ich wieder auf und arbeite entweder etwas oder habe gemeinsame Zeit mit meinem Mann. 1-2 Stunden waren das meistens.

NACHHER

Im Grunde ist der abendliche Ablauf nach wie vor der selbe. Allerdings essen wir nun immer gemeinsam, weil Papa im Homeoffice ist. Auch jetzt gibt es die Spielzeit nach dem Abendessen. Auch die Uhrzeit in der wir unseren Sohn ins Bett bringen hat sich nicht geändert.

Allerdings: Ich arbeite nun jeden Abend und unsere gemeinsame Zeit am Abend ist damit hinfällig.

Das Wochenende

Ich arbeite meistens am Wochenende, jeweils Samstag und Sonntag für ein paar Stunden. Das war vor Corona anders. Da war zumindest der Sonntag meine Freizeit. 😉

FAZIT

Beide Zeiten – vor der Pandemie und jetzt – hatten ihre Vorzüge. Während ich vor der Pandemie erst mal von 8.30 bis 9 Uhr eine Yoga Session brauchte um den Stress ein wenig abzuschütteln und den Kopf frei zu haben für meine Arbeit, ist das aktuell wesentlich entspannter.

Wir essen häufiger gemeinsam und haben Zeit für Gesellschafts-Spiele, währen wir vorher teilweise keine einzige Mahlzeit am Tag mit Papa einnehmen konnten. Geschweige denn, dass es für eine Runde “Mensch ärgere dich nicht” gereicht hätte.

Natürlich habe ich den Nachteil, dass ich keine Aufträge annehmen kann. Bildbearbeitung findet nur am Abend statt oder am Wochenende. Ja, ich bin binnen Tage zur Hausfrau geworden. Sozusagen.

Aber weißt du was? Ich persönlich finde es nicht schlimm. Denn je besser ich es akzeptieren kann, umso weniger muss ich dagegen kämpfen. Je weniger ich dagegen kämpfen muss umso besser geht es mir emotional. Ja, mein Seelenheil ist mir in Bezug darauf wesentlich wichtiger, als der aktuell unerfüllbare Wunsch die super perfekte Business-Mom zu sein, die ja alles voll im Griff hat.

Nein, ich habe NICHT alles im Griff! Will ich auch gar nicht! Ich will glücklich sein und meine Ruhe haben! So. 🙂

Erzähl mir gern: Wie hat sich dein Alltag seit der Corona-Pandemie verändert? Wie kommst du klar damit?

Verrate es mir gerne in den Kommentaren. 🙂

NATALIE

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