Corona-Updates im März 2021

Corona Updates

Hey, starke Mama!

Um mich ist es durch die Corona Pandemie sehr, sehr ruhig geworden. Ich würde sogar behaupten, durch Corona geht es allen Mamas gleich. Kaum Zeit, ständig am hetzen, Homeoffice und Homeschooling gleichzeitig. Umso notwendiger ist ein etwas größeres Update. Denn zu erzählen gibt es so einiges. Bist du bereit? ;-P

Fotoprojekt “Starke Mamas”

Mein Herzensleid. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Fotoprojekt wird dieses Jahr stattfinden und da bin ich auch wild dazu entschlossen. Corona hat mir mein Projekt letztes Jahr völlig verhagelt, dieses Jahr lasse ich mir das nicht gefallen. 🙂

Ich werde es innerhalb 1 Woche durchfotografieren und was noch viel wichtiger ist: Die Shootings werden im freien stattfinden.

Denn: Warum sollte ich denn bitteschön meinen portablen Hintergrund nur im Studio nutzen können!?

Ich kann den (fast) ÜBERALL aufbauen. Jawohl! Dennoch gibt es eine kleine Änderung im Projekt:

  • Nur Umkreis Bayreuth – Nürnberg – Bamberg
  • Fotoshooting im freien
  • Anreise nur für Fotoshooting notwendig
  • Alles weitere ist kontaktlos

Du möchtest mitwirken? Dann schreib mir.
hey@starke-mamas.de

Neukunden – Ja oder nein?

Ich habe mir lange überlegt wie ich die aktuellen Öffnungen in Bezug auf Corona und meine Arbeit bewerten möchte. Ich habe eine Zwischenlösung im Angebot. Ich biete ab sofort zwei Termine für Foto-Shootings im Monat an. Zwischen diesen 2 Shootings liegen idealerweise 2 Wochen.

Mir ist diese Sache sehr wichtig – ich möchte keinesfalls das Coronavirus vom einen zum anderen tragen. Wenn du also denkst, dass aktuelle Bilder zu Ostern eine gute Idee sind, dann schreibe mir gerne unter: hey@starke-mamas.de

Ergänzende Produkte

Ich habe mir viele, viele Gedanken dazu gemacht, wie ich aktuell in der Corona-Pandemie unterstützen kann. Insbesondere Mütter und auch selbstständige Mamas will ich unter die Arme greifen. Ich überlege aktuell noch, möchte aber demnächst in den Austausch mit dir und hoffentlich allen Lesern und Leserinnen gehen. Feedback zu meinen Ideen ist mir sehr wichtig und der Austausch ermöglicht mir das.

Sicher ist jedoch: Die aktuelle Produktpalette wird um digitale Angebote ergänzt werden. Es wird konkrete Produkte für selbstständige Mamas geben und Produkte für Mamas (oder jede andere haushaltsführende Person in deiner Familie).

Grobe Ideen gibt es bereits. Ich kann in Bezug auf Haushaltsführung / Zeitmanagement einiges beitragen. Ebenso kann ich unterstützen im Bereich Selbstständigkeit / Marketing. Natürlich immer in Kombination mit Fotos, denn Fotografie gehört einfach immer und überall dazu.

Denn ja: inzwischen habe ich meinen ganz eigenen Weg gefunden und habe verstanden wie eine Strategie gut aufgestellt ist. Auch hier kann ich inzwischen einiges zu zeiteffizientem Arbeiten sagen und kann konkrete Abläufe, Strukturen und Checklisten anbieten.

Hinter den Kulissen

Es passiert so einiges, was von außen im Moment nicht sichtbar ist. Unter anderem bin ich aktuell dabei mein Studio etwas umzuräumen und zu verändern. Sobald es herzeigbar ist, werde ich natürlich Bilder posten und dir alles zeigen.

Zum anderen arbeite ich im Hintergrund an der Webseite. Denn aus Gesprächen mit meinen Kundinnen und Kunden sind einige Unklarheiten ans Licht gekommen.

Das ist etwas sehr positives, denn durch diese Gespräche kann ich nun besser beurteilen, was ich besser machen kann. Daher: Danke an alle, die mir sachlich und wertschätzend ihr Feedback geben! Ihr seid VOLL TOLL!! 🙂

Ich stelle aktuell meine Marketing-Strategie um. Das bietet sich im Zuge der Webseiten-Umgestaltung an. Wenn ohnehin daran gearbeitet wird kann auch die Strategie und ihre zugehörigen Puzzleteilchen eingerichtet werden. Hab ich mir so gedacht. 😉

Kurze Zusammenfassung:

👉 Du möchtest beim Fotoprojekt mitmachen und nähere Infos dazu?
Schreibe mir: hey@starke-mamas.de

👉 Wo in deinem alltäglichen Ablauf (beruflich / privat) geht es nicht weiter?
Antworte mir gerne in den Kommentaren.

Last but not least die beste Neuigkeit:
Ich habe eine neue Haarfarbe. 🤣

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern

Deine

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Online-Fasching für Kinder

Online-Fasching für Kinder

Ein Überblick

Hey, starke Mama!

Heute ist Rosenmontag!! *wooooot woooot!!!*
Und es kann sein, dass dein Kind heute keine Notbetreuung in Anspruch nimmt. Und weil das durchaus möglich ist, möchte ich dir meine Ergebnisse aus meiner Faschings-Recherche an die Hand geben. Dadurch kannst du die kommenden Tage besser gestalten.

Neben diversen Online-Faschings-Veranstaltungen im ersten Teil, findest du im zweiten Teil diverse Faschingsbasteleien, die ich die letzten Tage und auch heute noch gemeinsam mit meinem Sohn bastle.

Ich hoffe, dass ich dir damit ein paar Ideen bieten kann.

Kinder-Fasching Online

  1. Kinderfasching 2021 – MHF Partenkirchen, 50 Minuten
    Du benötigst: 1 Luftballon pro Person, Zeitungspapier.

2. Online-Kinderfasching 2021 mit Randale, 1h 35min.

3. Online-Kinderfasching der Kinderfreunde OOE, 1h 24min.

4. Großes Kinderfaschings-Karnevals-Mitmach-Konzert von DONNIKL Family Music, 1h 15min.

5. Online-Kinderfasching mit Julia Miller-Nissner, 36 min.

6. Online-Kinderfasching 2021 mit dem Pumuckl (Narrhalla München), Dauer: 1h

Faschings-Musik für Kinder

Natürlich braucht es für eine ordentliche Faschings-Party auch gute Musik. Daher auch hier ein paar Ergebnisse meiner Suche.

Kasperl-Theater

Bastel-Ideen zum Fasching

Bastel-Ideen für eine Faschingsparty sind aus meiner Sicht immer eine gute Beschäftigungs-Möglichekeit für die Kids. Ich habe hier einige Dinge speziell für Fasching ausgesucht, die ich meinem Sohn angeboten habe oder auch direkt mit meinem Sohn umgesetzt habe.

Ich wünsche viel Spass und Inspiration mit meinen Ideen.

Fensterbilder

Fröhliche Fensterbilder zu gestalten ist zwar etwas, dass man zu Beginn der Faschings-Zeit tut, jedoch möchte ich es anführen. Es ist durchaus möglich kleinere Bilder extra für Rosenmontag oder Aschermittwoch zu gestalten. Vor allem dann, wenn du weißt, dass du deine Fenster sowieso mal putzen solltest… 😉

Zum bemalen deiner Fenster benötigst du Kreidestifte. Die sollten in nahezu jedem Supermarkt erhältlich sein.

Schneideübungen

Schneideübungen sind bei uns sehr beliebt. Ich druckte für Fasching einige Übungen auf buntem Papier aus. Danach schauten wir gemeinsam was wir denn daraus basteln könnten. In diesem Fall kam dabei eine Krone heraus. Bunte schnipsel und Formen (Kreis, Dreieck, Quadrat, Viereck…) lassen sich für ein kunterbuntes Klebebild nutzen.

Buntes Konfetti stanzen

Wir haben einen kleinen Motivstanzer hier stehen. Mein Sohn wünschte sich diesen Stanzer ganz explizit, weil das Motiv ein Elefant ist. Und er mag Elefanten. Um buntes Elefanten-Konfetti zu stanzen, nutzen wir das bunte Papier, dass von seinen Schneideübungen übrig geblieben ist sowie die Formen und Schnipsel, die zuviel waren und nicht gebraucht wurden.

Clown-Gesicht basteln

Clown-Gesichter machen viel Spaß zu basteln! Sie sind schnell vorbereitet, es benötigt die üblichen Faschings-Materialien und Kinder können nach Lust und Laune gestalten.

Du benötigst:

  • Buntes Tonpapier – um belieblig große Kreise auszuschneiden
  • Bleistift – um das Gesicht einzuzeichnen
  • Luftschlangen – als Gestaltungsmaterial
  • Bunte Schnipsel – als Gestaltungsmaterial
  • Buntstifte
  • Kleber oder Kleister
  • 1 Pinsel – um den Kleister aufzutragen

Vorbereitungen:

Schneide aus ausreichend hellem Tonpapier ausreichend Kreise aus. Als Vorlage diente mir eine mittelgroße Schüssel aus Glas. Zeichne mit Bleistift ein Clowns-Gesicht auf die Kreise. Die Kreise legst du auf ein mittelgroßes Tablett.

Mit auf das Tablett stellst du ein kleines Schälchen mit bunten Schnipsel (oder Konfetti). Sowie die Luftschlangen.

Ebenfalls dazu gehört ein Glas Kleister mit Pinsel (bei Kleinkindern) oder Bastelkleber für ältere Kinder.

So hast du alle Materialien beieinander und kannst alles direkt deinem Kind anbieten. Buntstifte haben wir auf einem Kindertisch stehen und in einem selbstgebastelten Stiftehalter nach Farben sortiert. Daher lege ich keine Buntstifte dazu.

Bunte und experimentelle Bilder

Wenn ihr einmal etwas neues ausprobieren mögt, dann empfehle ich euch mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren.

Welche Materialien eignen sich denn zum malen?
Wie und womit könnt ihr ausgefallenere Bilder gestalten?
Welche Spielsachen könntet ihr ggf. zum malen ausprobieren?

Für dieses Bild haben wir die Hand meines Sohnes bunt bemalt. Zuerst wollten wir der Hand ein Gesicht einzeichnen, das wollte aber mein Sohn nicht. Stattdessen wollte er stempeln. Für diesen bunten Stempel nutzte ich schlicht geknülltes Zeitungspapier. Diesen bemalten wir auf der Stempelfläche mit mehreren Farben und los ging es!

Für dieses Bild haben wir wieder einen Handabdruck versucht. Dieses Mal mit etwas weniger Druck, so dass etwas mehr Struktur zu sehen ist. Der Rest des Bildes wurde mit dem Pinsel bemalt. Ein normaler Borsten-Pinsel, ein Pinsel aus einem Stück zerrissenem Eierkarton und eine echte Feder.

Dieses Bastelbild entstand durch rauhe Mengen Bastelkleister, rotes Glitzer, bunte Federn und buntes Konfetti. Ich stellte hier meinem Sohn frei, was er mit den vorgegebenen Materialien basteln möchte. Raus kam dieses hier.

Ich biete solche Bastel-Tische immer wieder an und individuell nach Jahreszeit oder nach Thema. Ich wählte daher typische Faschings-Materialien um zu malen und basteln. Wie so ein Tisch aussehen kann, siehst du auf folgendem Bild:

Einziges Manko dieses Aufbaus sind die Glitzerpartikel. Die hätte ich in einer geringen Menge und in einem separaten Schälchen anbieten sollen. Die vollständige Packung Glitzer hinstellen: Doofe Idee! Habe ich aber auch erst hinterher bemerkt. ;-P

Was du noch für einen Faschings-Bastel-Tisch anbieten kannst:

  • Pompons
  • Pailetten
  • Chenille-Draht (für ältere Kinder)
  • Schnipsel aus Krepp-Papier
  • Transparent-Papier

Alles Liebe und einen närrischen Tag wünscht,
Natalie

🙂 Starke Mamas gehen miteinander. 🙂

PS: Der Vollständigkeit halber und weil man mir sagte, dass er wichtig ist – der 69. politische Aschermittwoch aus Passau der CSU.

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Die Werte hinter der starken Mama

Die Werte hinter der starken Mama

Hey, Mama!

Ich habe mir heute ein spannendes Thema ausgesucht. Nein, eigentlich sind es viele kleine Themen. Durch Corona ist bei mir einiges durcheinandergewürfelt worden. Unter anderem habe ich mich deutlich intensiver mit mir selbst beschäftigt. Für meine Selbstständigkeit als Fotografin bedeutet das auch, dass ich mich als Person hinterfrage und schaue ob ich das, was ich nach außen zeige auch tatsächlich bin.

Und ich frage mich natürlich auch, ob ich mit meiner Selbstständigkeit noch aktuell bin oder ob etwas verändert werden muss. Und ja, gerade da hat sich einiges getan. Das soll aber ein anderer Beitrag sein.

Heute, hier und jetzt auf der Stelle möchte ich einmal über meine persönlichen Werte sprechen, die zeitgleich auch meine Werte im Business sind. Ich finde das wichtig, damit du mich besser kennenlernen kannst und auch einschätzen kannst, wie du mich jetzt findest. 😉

Anstand

Mein mitunter größter Wert im Leben wie im Business ist Anstand. Anstand äußert sich bei mir so, dass ich in weiten Teilen höflich und vor allem respektvoll mit meinen Mitmenschen umgehe. Ich mag weder Beleidigungen gegen noch Be-Wertungen von Menschen. Inklusive mir selbst. Wir alle sind, wie wir sind und haben die Meinung, die wir haben. Und das ist okay so. Zumindest für mich. Ich kann dich so lassen, wie du bist und trotzdem höflich, respektvoll mit dir umgehen.

Miteinander

Der zweitgrößte Wert für mich, ist das Miteinander. Wir alle leben in einer Welt. Wir alle sitzen sozusagen im selben Boot, also macht es auch Sinn miteinander Lösungen zu finden, miteinander am selben Strang zu ziehen, uns gegenseitig zu unterstützen und miteinander zu wachsen. Persönlich wie beruflich.

Und ja, natürlich kann jeder einzelne von uns auch alleine überleben. Das möchte ich an dieser Stelle gar nicht abstreiten. Dennoch braucht es so etwas wie Sozialkompetenz immer und immer wieder. Daher fände ich es super, wenn sich alle diese Eigenschaft aneignen würden. Unabhängig davon, ob wir Einzelgänger oder Teamplayer sind.

Miteinander heißt für mich aber auch, andere Mamas zu unterstützen und etwas für das Gemeinwohl zu tun. Es heißt, dass ich mir meiner Verantwortung meinen Mitmenschen gegenüber bewusst bin und entsprechend Handle.

Für mich persönlich heißt das konkret, dass ich mich am Weihnachtspäckchen-Konvoi beteilige und insbesondere Neugeborene und Babys unterstütze. Es bedeutet auch, dass ich in meiner Facebook-Gruppe mein Wissen für Mamas teile und diesen kostenfrei das Wissen weitergebe. Diese Wissensweitergabe ist die Unterstützung die ich leisten kann.

In den nächsten 2-3 Jahren möchte ich ebenfalls damit beginnen Sternenkinder zu fotografieren.

Ganzheitlichkeit

Ganzheitlichkeit steht für mich dafür, den ganzen Menschen zu sehen. Einzelne Puzzleteile bilden ja auch nicht das ganze Puzzle ab, sondern nur einen winzigen Teil. Mein Ziel ist es, immer den größtmöglichen Teil eines Menschen kennen zu lernen um das Beste herauszuholen.

Im übrigen bin ich auch bekannt für ganzheitliche Shootings. Das bezieht sich nicht nur auf die menschliche Sicht. Es bedeutet auch, dass ich beim Shooting ein ganzheitliches Bildkonzept verfolge. Du erhälts bei mir nie nur einen Typ Fotos. Du bekommst wirklich immer Detailbilder (zum Beispiel Gesichtsporträt, Bauchporträt,..), Halbportäts (hier wird der Körper von Kopf bis ungefähr zur Hüfte gezeigt) und Ganzkörperporträts sowie alle Mischungen mit deinen Begleitpersonen und Kindern.

Auch das verkörpert für mich Ganzheitlichkeit.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit versuchen wir bestmöglich zu integrieren. Persönlich und Beruflich. Nachhaltigkeit bedeutet für mich konkret, CO2-neutral zu leben. Das tun wir bereits, da wir unser Auto generell so wenig wie möglich nutzen und auf weite oder unnütze Strecken verzichten. Wir fliegen auch nicht. Zusätzlich haben wir eine Photovoltaik auf die Südseite unseres Dach gebaut. Durch diese Maßnahmen haben wir die CO2 Neutralität bereits erreicht.

Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch, dass die meisten meiner Requisiten langlebig sind. Ich bevorzuge natürliche Materialien wie Holz, Metall, Schafswolle.

In ca. 2-4 Wochen wird mein Betrieb restlos auf Fine-Art Drucke umgestellt sein. Fine-Art Papier enthält keinerlei Kunststoffe oder Beschichtungen auf dem Papier, wird weniger mit Weißmachern bearbeitet ( = dadurch wird das Papier deutlich länger haltbar) und besteht aus mindestens 80% Baumwolle. Damit erfüllt es gleich mehrere Aspekte der Nachhaltigkeit:

  • Haltbarkeit bis zu 250 Jahre (statt durchschnittlich 25-30 Jahre)
  • Kaum Umweltschädlich

Die Produkte, die du von mir erhältst werden alle in Deutschland produziert und gefertigt – daher haben sie nur kurze Transportwege.

Transparenz

Ist für mich ein Sammelbegriff unter dem sich Ehrlichkeit und Direktheit vereint. Die ehrliche Offenlegung aller wichtigen Daten, meiner Produktionskette sind für mich genauso selbstverständlich wie eine ausführliche Erklärung darüber, was du von mir erwarten kannst (und was nicht!).

Ich rede nicht um den heißen Brei herum, sondern sage konkret, direkt und sachlich, was ich möchte und was ich nicht möchte. Zum einen, weil ich dich durch unser gemeinsames Shooting führe (hier sind konkrete Anweisungen für mich sehr wichtig) und zum anderen weil ich es unhöflich finde, nicht offen zu kommunizieren.

Intimität

Ist ohnehin selbstverständlich. Zumindest für mich. Das was wir sprechen bleibt bei mir und landet nicht im Außen. Auch nicht bei meinem Mann oder einer Freundin.

Ich spreche oder schreibe nur über unser Shooting, wenn du mir das ausdrücklich erlaubst. Ich veröffentliche keine Bilder aus einem Shooting ohne dein Ja!

Deine Privatsphäre wird von mir zu 100% gewahrt. Nein heißt Nein und Ja heißt Ja. Sonst nichts. 😉

Meine Standards

Aus meiner Haltung zum Leben und zu dir als Mensch und Mama ergeben sich meine Standards, denen ich in der Regel treu bin.

  • Ich bediene nur diejenigen, die auch mit mir arbeiten möchten.
  • Du darfst so sein wie du bist – und das ist gut so.
  • Ich arbeite mit meinen Kundinnen gemeinsam ihre Ideen und Wünsche aus.
  • Ist die Stimmung zwischen uns beim ersten Kennenlernen bereits aufgeladen, ist es wahrscheinlich, dass das Endergebnis nicht zufriedenstellend für Dich sein wird. Daher werde ich entweder die Zusammenarbeit ablehnen und an eine*n Kollegen / Kollegin vermitteln oder dich konkret nach deinen Vorschlägen und Vorstellungen fragen.

Was ist dir in deinem Leben wichtig?

Schreib es mir gerne in die Kommentare.

Natalie

Vergiss bitte nie:
Starke Mamas gehen miteinander!

#blognacht

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DIY: Duftmemory selbst basteln

DIY: Duftmemory selbst basteln

Hey, starke Mama!

Heute gibt es eine Spiel-Idee zum selbst basteln für dich und dein Kind. Ein Duft-Memory. Geeignet ist dieses Memory bereits für kleine Kinder – sofern sie gerne schnuppern. 🙂

Klassischerweise besteht ein Duftmemory aus 12 Riechfläschchen, also 6 Paaren. Für kleinere Kinder kann das Memory bereits mit 4 Flaschen, also 2 Paaren, bzw. 6 Flaschen und 3 Paaren angeboten werden.

Duft-Memory kann wie klassisches Memory allein oder mit mehreren Spielern gespielt werden. Wer die richtigen Duftpaare erwischt und erkennt, darf das Paar behalten. Zu Beginn reicht es, einfach nur den selben Geruch zu erkennen. Bei erhöhtem Schwierigkeitsgrad könnt ihr zusätzlich noch raten, was genau sich in der Flasche befindet und das Riechfläschchen der passenden Zuordnungskarte zuweisen.

Was du für das Duftmemory brauchst

Für ein Duftmemory benötigst du Materialien, die ich dir hier gerne aufliste.

  • 12 Fläschchen/Behälter (aus Kunststoff, Holz, Edelstahl, Porzellan, Glas…)
  • Washi-Tape in 2 Farben (wahlweise auch Acrylfarbe oder Gouache)
  • Etiketten-Aufkleber, mehrfarbig
  • Watte, ggf. Wattepads
  • Gewürze und getrocknete Kräuter
  • Wenn gewünscht: Bilder der Paar-Inhalte zum zuordnen

Wie es gemacht wird

Die Herstellung des Memorys ist einfach und mit wenig Zeitaufwand zu erledigen. Auch kannst du dein Kind sehr gut in die Herstellung mit einbeziehen. Im Grunde sind es nur 2 große Schritte.

Schritt 1

Nimm ein Fläschchen und fülle Watte ein. Ungefähr so viel, dass das untere Drittel gut ausgekleidet ist. Dann nimmst du ein Gewürz oder getrocknete Kräuter und füllst eine gute Portion ein. Ungefähr 3-4 Teelöffel voll. Den Rest befüllst du ebenfalls wieder mit Watte. Das verhindert, dass die Kinder nicht einfach hineingucken und somit schummeln. 😉 Dann einfach den Deckel aufschrauben und mit einer zweiten Flasche wiederholen.

Diesen Prozess wiederholst du nun für 3 bis 6 Paare, je nachdem wie viele Paare dein Memory haben soll.

Schritt 2

Nimm ein zueinander passendes Paar Fläschchen und die Etiketten. Beschrifte die Etiketten mit dem korrekten Fläschchen-Inhalt. Achte beim beschriften darauf, dass die Etiketten pro Paar die selbe Farbe haben – sie dienen später zur Kontrolle.

Danach umwickelst du ein Fläschchen mit Washi-Tape A und das zweite Fläschchen mit Washi-Tape B. In meinem Fall sind das die Farben grün und gelb. So entsteht ein Paar aus einer gelben und einer grünen Flasche. Das erleichtert die Orientierung für dein Kind und gleichzeitig verhinderst du, dass der Inhalt gesehen werden kann.

Schritt 3 (optional)

Im dritten Schritt notierst du dir die Inhalte deiner Paare und suchst dir dazu passende Fotos. Diese findest du häufig auf Plattformen, die kostenfreie Fotos anbieten. Gute Qualität findest du auf Pixabay, Pexels und Unsplash. Die von dir ausgesuchten Fotos beschriftest du mit einem Bildbearbeitungsprogramm und speicherst sie so ab. Die Fotos schickst du danach im Format 9x13cm oder 10x15cm in das Labor deines Vertrauens. Danach brauchst du nur zu warten. 🙂

Welche Kräuter und Gewürze eignen sich?

Es gibt eine Menge wunderbar duftender Kräuter, ätherische Öle und Gewürze die für die Duftfläschchen geeignet sind. Hier mag ich dir eine kleine Liste an die Hand geben, die dir als Inspiration dienen kann.

  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Rosenblätter
  • Lavendel
  • Kamille
  • Fenchel
  • Anis
  • Kaffee
  • Vanille
  • Zimt
  • Thymian
  • Zitrone
  • Geranie
  • Salbeiblätter oder Blüten des Muskateller Salbei
  • Liebstöckel (Maggikraut!)
  • Kümmel
  • Kardamom
  • Curry
  • Muskat
  • Oregano

Wenn dir noch mehr Gewürze und Kräuter einfallen, dann schreibe mir das gern in die Kommentare. 🙂

Spiel-Anleitung

Die Fläschchen stehen bei uns bunt gemischt in einer Schachtel, damit sie nicht umfallen können. Dieses stellen wir auf den Tisch. Wir sitzen meist zu dritt um das Kistchen. Jeder darf sich eine gelbe und eine grüne Flasche herausnehmen, öffnen und daran riechen.

Passt das Paar zusammen? Ist es der gleiche Geruch? Wenn ja: Dann darf das Paar behalten werden. Zur Kontrolle werden noch die Etiketten am Flaschenboden angeschaut. Gleiche Farbe bedeutet gleicher Inhalt.

Das Duft-Paar passt nicht zusammen? Dann werden beide Fläschen wieder zurück in das Kistchen gestellt.

Wir wünschen ganz viel Spass beim Spielen!


Lass mir gerne einen Kommentar da, wenn dir meine Anleitung gefällt!

Natalie

PS: Weitere Spiel-Ideen findest du im entsprechenden Beitrag in meinem Blog.

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Mein Mama-Alltag im Corona-Lockdown

Mein Mama-Alltag im Corona-Lockdown

Hey, starke Mama!

Heute möchte ich dich ein wenig an meinem persönlichen Alltag als Fotografin und Mama eines 4jährigen Sohnes teilhaben lassen.

Wie wir alle stecke auch ich im Lockdown 2 fest. Und weil er für mich fast gleich ist, wie der erste Lockdown, möchte ich dir ein wenig von unserem Alltag erzählen.

Mein Mann arbeitet im Homeoffice. Ich hatte bereits im November 2020 angekündigt, keine Neukunden mehr aufnehmen zu wollen. Meine Kunden, die bereits gebucht hatten fotografierte ich natürlich im Rahmen der Möglichkeiten. Das hat gut funktioniert – ich wurde genau zu den Verschärfungen der Maßnahmen fertig.

Ab da begann dann auch für mich so etwas wie der ganz alltägliche Familienwahnsinn. 🙂

Ich mache mir daher auch die Arbeit, meinen Alltag vor Corona mit dem heutigen zu vergleichen. Damit du ganz klar sehen kannst, was ich wo und wie gemacht habe.

Aufstehen und Frühstück

VORHER

Vor Corona begann unser Tag zwischen 5.30 Uhr und 7 Uhr. Je nachdem, wann Dante aufwachte. Wir standen gemeinsam auf. Ich stellte das Frühstück bereit und während mein Sohn frühstückte kochte ich bereits das Mittagessen vor. Zusätzlich erledigte ich die ersten Hausarbeiten. Sohnemann konnte die dadurch entstandene Freizeit mit spielen verbringen. Danach machten wir uns auf die Socken zum Kindergarten.

NACHHER

Aktuell stehen wir gegen 7 Uhr auf und gehen in Richtung frühstück. Wir frühstücken alle gemeinsam, da kein Kindergarten ist und mein Mann im Homeoffice herumtingelt. Ich arbeite aktuell nur abends an meiner Selbstständigkeit und nehme keine Fotoshooting-Termine an. Danach Zähne putzen und anziehen. Meistens gehen wir dann eine kurze Runde nach draußen um unser Kaninchen Max zu versorgen.

Kindergarten zu Hause

VORHER

Ich habe in dieser Zeit konzentriert am Stück durchgearbeitet. Ich war meistens gegen 8.30 Uhr zurück und habe mich meiner Morgen-Routine zugewendet. Gegen 9 Uhr startete ich in den Arbeits-Alltag. Dante wird meistens von mir gegen 13 / 14 Uhr vom Kindergarten abgeholt.

NACHHER

Sobald wir vom Kaninchen zurück sind, “arbeiten” wir ein wenig. Mal sind es Zahlen, rechnen, Buchstaben, usw. An manchen Tagen auch Hausarbeit. Morgen beispielsweise, steht die Fenster-Deko für Fasching auf der Liste.

Zu Beginn des ersten Lockdowns hatte ich mit dem Tagesablauf gerade in Hinblick auf die Kindergartenzeit ein echtes Problem. Ich wusste einfach nicht was ich mit ihm anfangen soll. Es fehlte mir das Wissen – und so machte ich mich auf die Suche. Ich fand Maria Montessori. Ich las sie im Original, buchte 2 Online-Kurse und suchte nach Facebook-Gruppen. Nachdem ich das Gefühl hatte jetzt ausreichend zu wissen um zu starten, machte ich das einfach. Ich setzte um. Und ja, es klappte. Sogar ganz wunderbar!

Demenstprechend habe ich auch unser Wohnzimmer gestaltet und ganz viele Spiel-Tabletts und Spiel-Ideen mit ihm ausprobiert. Und das ist es auch was wir den Vormittag von 8 bis ungefähr 11 Uhr machen. Arbeiten. Dekorieren. Lernen. Spielen.

Mittagessen gibt es übrigens immer klassisch um 12 Uhr.

“Kaffee und Kuchen”

VORHER

Zwischen 13 und 14.30 Uhr kam ich mit meinem Sohn zu Hause an. Ehrlicherweise ist er nach dem Kindergarten meistens so fertig, dass mit ihm rein gar nichts mehr anzufangen ist. Daher habe ich den Kaffee-Tisch gedeckt. Wenn wir nach Hause gekommen sind, dann habe ich Kinderkaffee gekocht, weil mein Sohn diesen sehr gerne mag. Und meist gab es was kleines zum Kaffee dazu. Honigbrot, Früchtebrot, etc.

Nach unserer kleinen Kaffee-Runde sind wir dann meistens raus und auch dort geblieben. Wenn das nicht ging, habe ich etwas leichtes mit ihm unternommen. Duplo spielen beispielsweise. Oder ich habe ihm vorgelesen.

NACHHER

Nach dem Mittagessen machen wir für gewöhnlich eine kleine Mittagspause. So um die 30 Minuten. Danach arbeiten wir noch ne Stunde was. Allerdings leichte Sachen. Wir malen, spielen Duplo oder balancieren auf unserem selbst gebastelten Balance-Weg.

Gegen 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Immer mit super schiockem Porzellan, denn schließlich ist das etwas ganz besonderes. 😉 Zum Kinder-Kaffee gibts dann meist eine Kleinigkeit dazu.

Wir räumen gemeinsam den Tisch ab, wenn wir unsere Kaffee-Runde beendet haben. Dann gibt es nochmal ein bisschen “Arbeit”, je nach Laune oder ein Experiment.

Ab ungefähr 16.30 Uhr spielt Dante dann nochmal alleine. Ich kümmere mich in der Zeit um die Küche und bereite danach das Abendessen vor. Außerdem nutze ich hier 30 Minuten für meine Hausarbeit. Dabei lasse ich meinem Sohn die Wahl ob er mir dabei helfen mag oder nicht.

Abendrituale

VORHER

Hin und wieder mussten wir ohne Papa zu Abend essen. Denn es gab immer wieder besonders lange Arbeitstage. Abendessen gab es gegen 18 Uhr. Im weiteren Verlauf des Abends spielte Papa – wenn möglich – noch ein bisschen Duplo mit während ich meine Hausarbeit erledigte.

Gegen 19 / 19.30 Uhr ist die Zeit für Zähne putzen, Vorlesezeit im Bett und schlafen gehen. Das ist ebenfalls Papa’s Zeit – sofern er da war. Danach tauschten wir dann durch und ich las ebenfalls noch eine kurze Geschichte vor. Danach legten wir uns gemeinsam schlafen. Ich begleite ihn in den Schlaf. Sobald er eingeschlafen ist, stehe ich wieder auf und arbeite entweder etwas oder habe gemeinsame Zeit mit meinem Mann. 1-2 Stunden waren das meistens.

NACHHER

Im Grunde ist der abendliche Ablauf nach wie vor der selbe. Allerdings essen wir nun immer gemeinsam, weil Papa im Homeoffice ist. Auch jetzt gibt es die Spielzeit nach dem Abendessen. Auch die Uhrzeit in der wir unseren Sohn ins Bett bringen hat sich nicht geändert.

Allerdings: Ich arbeite nun jeden Abend und unsere gemeinsame Zeit am Abend ist damit hinfällig.

Das Wochenende

Ich arbeite meistens am Wochenende, jeweils Samstag und Sonntag für ein paar Stunden. Das war vor Corona anders. Da war zumindest der Sonntag meine Freizeit. 😉

FAZIT

Beide Zeiten – vor der Pandemie und jetzt – hatten ihre Vorzüge. Während ich vor der Pandemie erst mal von 8.30 bis 9 Uhr eine Yoga Session brauchte um den Stress ein wenig abzuschütteln und den Kopf frei zu haben für meine Arbeit, ist das aktuell wesentlich entspannter.

Wir essen häufiger gemeinsam und haben Zeit für Gesellschafts-Spiele, währen wir vorher teilweise keine einzige Mahlzeit am Tag mit Papa einnehmen konnten. Geschweige denn, dass es für eine Runde “Mensch ärgere dich nicht” gereicht hätte.

Natürlich habe ich den Nachteil, dass ich keine Aufträge annehmen kann. Bildbearbeitung findet nur am Abend statt oder am Wochenende. Ja, ich bin binnen Tage zur Hausfrau geworden. Sozusagen.

Aber weißt du was? Ich persönlich finde es nicht schlimm. Denn je besser ich es akzeptieren kann, umso weniger muss ich dagegen kämpfen. Je weniger ich dagegen kämpfen muss umso besser geht es mir emotional. Ja, mein Seelenheil ist mir in Bezug darauf wesentlich wichtiger, als der aktuell unerfüllbare Wunsch die super perfekte Business-Mom zu sein, die ja alles voll im Griff hat.

Nein, ich habe NICHT alles im Griff! Will ich auch gar nicht! Ich will glücklich sein und meine Ruhe haben! So. 🙂

Erzähl mir gern: Wie hat sich dein Alltag seit der Corona-Pandemie verändert? Wie kommst du klar damit?

Verrate es mir gerne in den Kommentaren. 🙂

NATALIE

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36 Spiel-Ideen für drinnen: Kindergartenkinder

36 Spiel-Ideen für drinnen, damit der Lockdown nicht langweilig wird!

neugeborene babygalerie bayreuth

Für Kindergartenkinder

Ich habe seit Beginn der Pandemie immer und immer wieder Spiel-Ideen und Spiel-Tabletts dokumentiert, die ich für meinen 4jährigen Sohn zusammengestellt habe. Ich weiß wie schwer es sein kann, sich täglich neue Beschäftigungs-Ideen einfallen zu lassen. Wir sind alle keine Pädagoginnen und Pädagogen. Trotzdem wollte ich meinem Sohn halbwegs einen Ersatz zum Kindergarten bieten.

Damit du dir als Mama leichter tust etwas zu finden, was du deinem Kindergarten-Kind anbieten kannst, habe ich hier Fotos meiner Angebote aufgelistet – plus einer kurzen Erklärung, was du damit anstellen kannst.

Nahezu alle Spiel-Ideen die ich dir in diesem Artikel an die Hand gebe gibt es in verschiedenen Schwierigkeits-Stufen. Daher sind sie meist geeignet ab ca. 1,5 / 2 Jahre bis hin zu 5 oder gar 6 Jahren.

Bevor du loslegst, solltest du dein Kind beobachten. Schreibe dir am besten auf, welche Dinge dein Kind gerne tut. Arbeitet es gerne mit den Händen? Welche Materialien mag es (zB Stoffe, Holz, ..)? Womit spielt es konkret am meisten? Zu welchen Themen gibt es oft Fragen?

Beobachte und schreibe dir bitte auch auf, wann – also zu welcher Tageszeit bzw. Uhrzeit – dein Kind sich gut konzentrieren kann, wann genau wird es müde und wann macht es ggf. Mittagschlaf.

In die Zeit, in der dein Kind fit ist, solltest du eher Spiele und Aktivitäten legen, in denen es darum geht etwas zu lernen. Wenn dein Kind eine müdere Phase hat, dann ist eventuell ein kleiner Mittagschlaf gut. Unserer macht mit 4 keinen Mittagschlaf mehr, daher gehen wir um diese Zeit nach draußen oder bieten andere körperliche Aktivitäten drinnen an.

Wasserfarben, Gouache & Fingerfarben

  • malen
  • Farben mischen
  • Pinselarten testen
  • stempeln
  • verschiedene Gegenstände zum malen benutzen
  • Ausmalbilder mit Pinsel ausmalen.

Mit Wasserfarben zu malen ist bereits für Kinder ab 1,5 / 2 Jahren möglich. Wenn du keine Wasserfarben nutzen magst, gibt es noch die Möglichkeit die ich selbst nutze: Gouache auf Wasserbasis. Diese Farbe lässt sich überall wieder abwaschen, du bekommst sie auch gut aus der Wäsche ausgewaschen und als TOP-Bonus lässt sie sich fast beliebig mit Wasser verdünnen!

Fingerfarben für Kinder kannst du selbst preisgünstig herstellen. Diese kannst du auch für Kleinkinder weit unter 2 Jahre einsetzen.

Papierfalten und Origami

Kinder arbeiten gerne mit Papier. Das Falten von Papier bringt viele Möglichkeiten. Von der Frühlingsblume bis zum Papp-Körbchen oder passende Deko für jede Jahreszeit.

Leichte Arbeiten ab ca. 3 Jahren

Buchempfehlung: “Papierspass” von Mayumi Jezewski.

Arbeiten & Basteln mit Holz

Mit Holz lässt sich eine Menge herstellen. Hier ein Überblick von uns.

Nistkasten für Vögel selbst bauen. Gute Anleitungen gibt es einige. Du kannst gerne eine Suchmaschine bemühen.

Ab ca. 2,5 / 3 Jahren gemeinsam mit Papa möglich.

Natürlich gibt es noch viele weitere Ideen, die ihr mit euren Kindern umsetzen könnt. Da mein Mann recht gerne mit Holz werkelt, sind bereits mehrere schöne Dinge entstanden.

Hier in der Galerie siehst du: Obst- und Gemüsemesser, Römerschwert, Axt und Raumstation mit Ressourcen-Silo und Teleportations-Portal. 😉

Sortier- und Motorikspiel

Du benötigst: Eierkarton, Grillzange, Gegenstände zum einsortieren.

Aufgabe: Mit der Grillzange alle Gegenstände in den Eierkarton sortieren, bis dieser voll ist.

Für Kinder ab 1,5 / 2 Jahren geeignet. Ab diesem Alter sind Motorik-Spiele generell interessant. Ob du sie mit der Grillzange, Zuckerzange oder Pinzette arbeiten lässt hängt vom Alter deines Kindes ab. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Zange, umso älter sollte dein Kind sein.

Schütten mit Bechern, Schüsseln und Trichtern

Schütt-Materialien:

  • Maiskörner
  • Getreidekörner
  • Reis
  • Gries
  • Spielsand

Schütt-Spiele sind toll und für Kinder ab ca. 1,5 Jahren geeignet. Diese Spiele faszinieren bis ungefähr 3 Jahre. Zum schütten eignen sich kleine Kellen, Zuckerlöffel, diverse Pfännchen, Schüsselchen, Becherchen und natürlich auch Trichter. Kinder verbessern damit ihre Motorik und bekommen ein Gefühl für unterschiedliche Gewichte. Je gröber das Material umso leichter. Fortgeschrittenere Kinder können mit Spielsand und Förmchen werkeln. Zum einfüllen des Schüttmaterials ist ein tiefes Tablett sinnvoll oder je nachdem auch eine Wanne.

Magnetismus erforschen

Magnetflasche:
Ab ca. 8 Monate

Du benötigst: Kunststoff-Flasche, magnetisches Material (zB. Pfeifenputzer, Nägel, etc.), nicht-magnetisches Material (zB. Federn, Papierschnipsel, etc.) und ein Magnet.

Magnetflaschen können sehr unterschiedlich gestaltet sein. Die leichteste Variante beinhaltet lediglich Pfeifenputzer. Du kannst als magnetisches Material auch Nägel nutzen. Im oben gezeigten Beispiel habe ich Nägel kombiniert mit Papierschnipsel und bunten Federn. Kinder lieben es, Magnetismus zu beobachten und zu erforschen!

Oben siehst du ein Magnet-Tablett mit Magnet und unterschiedlichen Materialien. Dein Kind kann mit diesem Spiel austesten, welche Materialien nun magnetisch sind und welche nicht. Inhalt dieser Schale: Silberlöffel, Teelöffel, Gäbelchen, Schmuckanhänger, Spielauto, Holz, Hämatit, Stein. Den Inhalt kannst du nach belieben rotieren und austauschen.

Schütten & das Gehör schulen

Du hast richtig gelesen. 🙂 Dieses Tablett ist eine Übung die das Thema ‘schütten’ kombiniert mit einer Art Gehörschulung. Du benötigst hierfür:

  • Ein Glas getrockneter Erbsen (denn diese rollen sehr schön umher!)
  • Mehrere Löffelchen (Zuckerlöffel, Teelöffel, usw.)
  • Mehrere Schalen aus verschiedenen Materialien

Auf meinem Tablett siehst du daher ein kleines Glas, ein kleiner Kunststoffbecher, dickes Porzellanschälchen, Tasse aus sehr dünnem Porzellan, Holzschälchen, Edelstahl-Schälchen.

Dein Kind hat lediglich die Aufgabe mit diesen Dingen zu experimentieren. Wie hört sich das an, wenn ein Löffel voller Erbsen in die Holzschale fällt? Wie hört es sich an, wenn ich die Erbsen in der Holzschale schwenke? Und wenn ich es in die Tasse umschütte – wie hört sich das an?

Farb-Klammern zuordnen

Eine meiner selbst gebastelten Spiele. Ich nahm hier Aquarell- bzw. Wasserfarbenpapier. Einen Kreis aufzeichnen, ausschneiden und in 8 Teile aufteilen. Diese mit verschiedenen Farben bemalen. Pro Farbe ebenfalls 2-3 Wäscheklammern aus Holz bemalen. Fertig!

In diesem Spiel teilte ich den Kreis in 8 Teile. Die Farben siehst du bereits oben: Gelb, Orange, Rot, Rosa, Violett, Blau, Türkis, Grün.

Die Aufgabe besteht darin, die Farben der Wäscheklammer mit der Farbe auf dem Kreis zu vergleichen. Ist die Farbe gefunden, wird die Klammer im passenden Farbfeld angebracht.

Zahlen von 1 bis 10 lernen: Mit Klammerkarten

Klammerkarten sind gerade für kleinere Kinder ab 2 / 2,5 Jahren geeignet, da sie leicht zu handhaben sind. Da sich mein Sohn für Dinosaurier interessiert, habe ich diese Karten selbst hergestellt. Auf jeder Karte findest du eine Zahl – und die dazu passende Anzahl an Dinosaurier.

Die Aufgabe: Dinosaurier zählen. Klammern zählen und an die Karte klammern. Die Wäscheklammern dienen auch zur Kontrolle, dh. bei Unsicherheit werden die bereits angebrachten Klammern nachgezählt. Und? Alles richtig gemacht? Super! 🙂

Dadurch, dass überall bereits Zahlen mit dabei stehen, werden sie immer wieder angeschaut. Dadurch fällt das einprägen leichter.

Mit Stickern arbeiten

Die du Sticker anbieten kannst, bleibt dir komplett selbst überlassen. Da mein Sohn zu dieser Zeit liebend gerne “Post” spielen wollte, habe ich ihm erklärt, dass das nicht ohne weiteres geht. Denn: Wir benötigen Briefe dafür. Und so habe ich ihm diese schicken, übrig gebliebenen Briefumschläge angeboten. Damit es thematisch passte, bekam er Briefmarken-Sticker.

Ich zeigte meinem Sohn einmal, wie er die Briefumschläge zukleben soll und wohin die Briefmarke geklebt wird. Daraufhin erledigte er den Rest in seinem Tempo.

Er hatte eine gute Woche immer wieder Spaß daran. Danach räumte ich das Tablett weg, da wir genügend Briefumschläge hatten.

Was kannst du noch anbieten?

  • Grußkarten gestalten
  • Postkarten gestalten
  • Von Hand geschriebene Briefe dekorieren
  • Buntes Papier bekleben
  • Buntes Passepartout für einen Bilderrahmen dekorieren

Für ein solches Spielangebot kannst du nicht nur Sticker anbieten, sondern auch sehr gut mit Stempeln arbeiten.

Buchstaben mit den Fingern schreiben

Ich habe bereits vor längerer Zeit Sandpapierbuchstaben angeschafft. Diese kannst du nutzen um sie von deinem Kind befühlen zu lassen ( darüber schreibe ich bei Bedarf gerne einen Artikel!). Oder wie in meinem Fall – du bietest sie als Vorlage zum Schreiben an.

Du benötigst: Tablett mit hohem Rand, Buchstaben-Vorlagen (gerne auch selbst gebastelt), Bücherhalter und Befüllung für dein Tablett.

Als Befüllung eignen sich Grieß, Mehl, Spielsand. Wie viel du in dein Tablett einfüllst, liegt bei dir.

Die Aufgabe ist selbsterklärend. Setzt euch zusammen und sucht einen Buchstaben aus, der deinem Kind gefällt. Bestenfalls erkennt es den Buchstaben bereits. Wenn nein, dann hilft hier die 3-Punkt-Methode nach Maria Montessori weiter. Danach darf dein Kind den Buchstaben so oft es mag hineinschreiben.

Hat dein Kind “genug” vom Buchstaben, sucht ihr euch gemeinsam den nächsten Buchstaben aus.

Kastanien stapeln

Für dieses kleine Spiel zwischendurch braucht es nicht viel. Eine runde Käseschachtel und ungefähr 20 Kastanien. Ziel des Spiels ist es, alle Kastanien in das Schälchen zu stapeln. Und zwar so, dass keine rausfällt.

Je nach Alter deines Kindes kannst du die Schwierigkeit über die Kastanien regeln. Kleinere Kinder erhalten einfach weniger Kastanien, während geschicktere Kinder mehr erhalten können.

Wichtig: Probiere vorher selbst aus, ob es noch machbar ist. Es wäre kontraproduktiv, wenn du deinem Kind unbeabsichtigt eine unlösbare Aufgabe servierst. 😉

Farbtürme bauen mit Duplo

Für dieses Spiel habe ich mir unsere Duplosteine vorgeknöpft. Ich habe mir diverse Farben ausgesucht und daraus mehrere Farbtürme gebaut.

Danach habe ich passende Papierstreifen gebastelt. Die Farben der Türme habe ich mit Hilfe der verfügbaren Buntstifte gewählt.

Aufgabe: Mit den Duplosteinen die Türme wie auf den Farbstreifen gezeigt nachbauen. Wenn kein Duplostein mehr übrig ist, ist alles richtig. Plus Selbstkontrolle durch die Papierstreifen.

Schwierigkeit: Meine Türme sind bereits als schwer anzusehen. Je kleiner dein Kind ist, umso kleiner sind die Türme. Und umso weniger Farben nutzt du für dein Türme.

Für den Anfang genügen beispielsweise 1 Turm aus 3 grünen Steinen, 1 Turm aus 3 gelben Steinen und 1 Turm aus 3 roten Steinen. Mit steigendem Alter dann mehr Varianz anbieten und erst danach die Türme vergrößern.

Mütter auf Schrauben drehen

Diese Aufgabe sollte selbsterklärend sein. 😉 Bitte achte auch hier bei der Vorbereitung darauf, dass die Größe der Schrauben und Mütter für die Motorik deines Kindes passt.

Große Schraube und Mutter = einfach, je kleiner die Schraube / Mutter umso schwieriger.

Bauklötze Ahoi!

Holzbauklötze sind bis heute eine tolle Alternative zu Duplo & Co. Im Freispiel bei uns bereits ab 1 Jahr genutzt – bis heute.

Dante ist heute 4 Jahre. Bauklötze stehen trotzdem ganz regelmäßig auf dem Spielplan.

Der Vorteil von Bauklötzen: Günstig in der Anschaffung. Egal ob aus dem Sozialkaufhaus oder direkt bei Eichhorn / Haba gekauft. 😉

Eine gute Investition ist es allemal!

Theater-Vorführungen zum lernen

In der Broschüre “Übungen in Anmut und Höflichkeit im Kinderhaus” (Herausgeber: ÖMG, Autorin: Lilian Bryan) las ich zum ersten Mal darüber, dass in Montessori-Kinderhäusern kleine Theaterstücke gespielt werden um den Kindern Anstand und Höflichkeit zu lehren.

Ich fand das super interessant und las es mit Begierde. Wir (mein Mann und ich) erstellten daraufhin eine Liste, mit Dingen, die uns wichtig sind.

Ich überlegte mir konkrete “Theaterstücke”. Und wir sagten es unserem Sohn auch genau so:

“Wir laden dich herzlich zu unserem Theaterstück ein. Hast du Lust zuzugucken?” Wenn wir ein ‘ja’ bekamen, legten wir los.

“Heute sprechen wir über das Thema… XYZ”

Darauf spielten wir unsere Szene bis zum bitteren Ende. 😉 Meistens mit vollem Erfolg: Denn unser Sohn fand es toll.

Vor allem, dass es immer um etwas anderes geht, gefällt ihm sehr gut.

Wir beobachten immer häufiger, dass er das Verhalten nachahmt, dass wir ihm innerhalb eines Stücks gezeigt haben.

Es macht riesig Spaß – für ALLE! Und das Beste: Ich als Mama bin total stolz, weil es unserem Sohn so gut gefällt.

Schneidekörbchen

Das Schneidekörbchen ist inzwischen unser Klassiker. Es darf einfach nicht fehlen. Oft ist es morgens direkt die erste Anlaufstelle.

Dante liebt es vor allem Kreise auszuschneiden. Wahlweise geht auch rundes Obst 😉

Schneideübungen gibt es viele verschiedene und auf einigen Webseiten auch kostenlos zum Download.

Ich kann dir nur nahe legen, diese Angebote zu nutzen, wenn du sie bekommst. 😉 Denn zum einen, kannst du die nie genug davon haben. Zum anderen ist es etwas, dass sich thematisch ganz wunderbar anpassen lässt.

Einfach entsprechende Motive wählen und ausschneiden lassen. Je größer das Bild umso leichter ist es für dein Kind.

Je kleiner und filigraner, umso schwieriger. Zu Beginn solltest du leichte Formen wählen wie Kreise, Ovale und Wellenlinien (mit weiten Wellen). Noch leichter sind Streifen, die dein Kind in Schnipsel schneiden kann.

Etwas fortgeschrittener sind eckige Formen, Zick-Zack-Linien und Co.

Ist dein Kind bereits geübt, kannst du auch kleine Bastelprojekte anbieten. Gerne auch thematisch passend zu Feiertagen oder zur Jahreszeit.

Ich wünsche viel Spaß beim schneiden!

Mit Wasser schütten

Von der Kanne in die Tasse

Eine schöne Spiel-Idee wie ich finde. Besonders geeignet für Kinder zwischen 1,5 und 2,5 Jahre. Ich weiß nicht mehr wie oft Dante diese Übung wiederholt hat. Es war wirklich sehr interessant ihn dabei zu beobachten.

Du benötigst: Kanne, Tasse, Microfasertuch (zum abtrocknen), Tablet, Handtuch und Schüssel (oder kleiner Eimer).

Aufgabe: Wasser in die Tasse füllen, bis die Tasse voll ist. Die Tasse darf nicht überlaufen (so zumindest das Ziel). Ist die Tasse voll, kommt das Wasser in ein Eimerchen. Das Wasser kann dann weggeschüttet werden oder zum gießen genutzt werden. Ist Wasser daneben getropft, dann wird es mit dem Microfasertuch getrocknet.

Blumen gießen (im Topf oder im Garten)

Dante liebt es Blumen zu gießen. Bis heute! Blumen gießen ist eine Sache, die vermutlich alle Kinder lieben. Daher sollte es so früh wie möglich zugänglich gemacht werden.

Blumen gießen ist zu empfehlen ab ca. 1,5 / 2 Jahre.

Wir bieten ihm im Winter unsere Zimmerpflanzen an. Diese stehen im Schlafzimmer am Boden. Ebenso die kleine Gießkanne, die immer befüllt ist.

Auch im Erdgeschoss stehen in der Küche mehrere Zimmerpflanzen. Eine kleine Gießkanne steht auch hier immer befüllt bereit.

Und nein, er hat sie noch nie zuviel gegossen. Wenn doch, dann fällt es den meisten Kindern auf, denn der Übertopf steht ja dann bis zum Rand voll mit Wasser.

Spätestens dann meldet sich unser Sohn und wir können das Wasser gemeinsam aus dem Übertopf umschütten.

Vom Milchkännchen, ins Milchkännchen

Diese Soiel-Idee ist genauso gigantisch gut, wie die erste! Mir ist bewusst, dass sich das alles viel zu leicht und einfältig anhört – aber probier es bitte aus, wenn dein Kind gerne schüttet!

Du brauchst: 2 kleine Milchkännchen (ungefähr gleich groß), Microfasertuch, Tablett.

Aufgabe: Beide Milchkännchen werden in der Hand gehalten. Das mit Wasser befüllte Kännchen wird umgegossen in das leere Kännchen und danach wieder zurück. Die Kännchen dürfen sich beim umgießen nicht berühren. 🙂

Auch diese Aufgabe war eine, die unser Sohn mit viel Ausdauer bespielt hat. Ebenfalls eine schnelle, einfache Spiel-Idee die man durchaus mal zu Hause haben könnte. 😉

Wasser-Transfer mit Schwämmchen

Eine tolle Aufgabe für Kinder! Du benötigst: 2 Schüsselchen, davon eins mit Wasser befüllt, Schwämmchen, Untersetzer, Microfasertuch zum abtrocknen.

Aufgabe: Mit Hilfe des Schwämmchens das Wasser aus der Schüssel in die nebenstehende Schale transferieren. Also das Schwämmchen vollsaugen lassen und auswringen. 🙂

Wurde von meinem Sohn gerne wiederholt und innig geliebt. 😉 Ich habe eins gelernt dieses Jahr: WASSER geht IMMER! 🙂 Probier es gerne aus. Deine Erfahrungen kannst du gerne in den Kommentaren teilen. Ich freue mich sehr über Austausch.

Eine Kerze anzünden

Ein absolutes Highlight in unserem Zuhause-Kindergarten-Alltag! Ich hätte nie gedacht, dass es für einen 4jährigen so aufregend sein kann, wenn man ihm erlaubt eine Kerze anzuzünden.

Wichtig dabei ist, dass du dabei bist. Dein Kind sollte das niemals unbeaufsichtigt tun! Die Aufgabe muss von dir jedes Mal extra aufgebaut und danach wieder abgebaut werden um Unfälle zu vermeiden!

Du brauchst: Dicker Kerzenstumpen, großer Unterteller, Streichhölzer bzw. Kaminhölzer.

Aufgabe: Zuerst das Streichholz anzünden. Mit dem brennenden Streichholz die Kerze anzünden.

“Flasche der Ruhe” / Beobachtungs-Spiel

Die “Flasche der Ruhe” ist ein wunderbares Beobachtungs-Spiel und seit wir sie im Regal stehen haben ein echter Anziehungspunkt. Vor allem morgens.

Gerade weil es morgens noch nicht so wild zugeht, ist eine solche Flasche oder Glas ein guter Begleiter. Sie kann auf verschiedene Weisen hergestellt werden:

  • Mischung aus Wasser und Öl
  • Durchsichtiges Shampoo, Wasser und Glitzer
  • Wasser und Sensorik-Kugeln

Wir hatten zu Beginn alle 3 Versionen im Einsatz. Von Anfang an war die Wasser & Öl Mischung die beliebteste. Kurzfristig auch die Mischung aus Wasser und Sensorik-Kugeln. Die Mischungen aus Shampoo und Glitzer kamen zu keinem Zeitpunkt gut an. Okay, liegt vielleicht daran, dass Jungs weniger gerne Glitzer gucken? 😉

Flasche der Ruhe, nach Maria Montessori. Mischung aus Wasser und Öl.

Die Flasche der Ruhe ist bereits für Babys geeignet. Hier solltest du darauf achten, dass Flaschen und Co. aus Kunststoff bestehen.

Denn Babys beobachten mindestens genau so gerne wie 4jährige. 🙂

Es ist eine Spiel-Idee die für nahezu jedes Kind geeignet ist. Die Frage ist nur: Welche Variante auswählen?

Bei der Variante mit den Sensorik-Bällen gibt es einen entscheidenden Nachteil. Es hält nur ungefähr 4-8 Wochen. Dann beginnen die Kugeln sich langsam aufzulösen. Es sieht einfach nicht mehr so schön aus.

Daher steht bei uns nur noch die Mischung aus Öl und Wasser. 😉 Diese Variante wird gemischt aus 1/3 gefärbtem Wasser und 2/3 Babyöl. Zum einfärben des Wassers haben wir Lebensmittelfarben genutzt.

Weitere Spiel-Ideen mit Sensorik-Kugeln

Sensorik-Kugeln sind so eine Sache. Ich mag sie zwar, finde diese großen Packungen aber zu viel des Guten. In der Größenordnung gehören sie eher in einen Kindergarten, damit alle etwas davon haben.

Oben hast du bereits eine Spiel-Idee mit den Sensorik-Kugeln gesehen – ein Glas der Ruhe. 😉 Sozusagen auch die letzte Ruhestätte der Kugeln, bevor sie dann irgendwann entsorgt werden.

Wie kannst du diese Kugeln sonst noch nutzen?

  1. Beobachten (beim aufquellen)
  2. Mantschen (in eine große Schüssel geben und zur Verfügung stellen)
  3. Beobachten & Mantschen (in Klarsichthülle ans Fenster kleben)
  4. Beobachten im Gegenlicht (auf Lichtbox legen)

Natur-Tisch bzw. Naturtablett

Im gezeigten Beispiel siehst du Naturtablett und Tisch aus dem Herbst. Es ist natürlich möglich, das zu jeder Jahreszeit durchzuführen.

Während im Herbst die Früchte den größten Raum einnehmen und leicht gesammelt werden können, so sind es im Frühling Zweige und Äste. Weidenkätzchen. Frühlings-Blüten und Forsythien.

Im Sommer sind ebenfalls Blüten zu finden, Kräuter, Beeren…

Im Winter gibt es Vogelbeeren, Hagebutten, Moos, Nüsse zu finden.

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Kostet das voll aus! Es macht ein riesen Spaß!

Spiel-Ideen mit und im Schnee

Im Winter liegt manchmal Schnee. Dieses Jahr sogar sehr, sehr viel Schnee. Was aber anfangen, wenn viel Schnee da ist? Was kannst du tun? Außer Schlitten fahren… 😉

Eine Liste:

  • Schneeball-Schlacht
  • Schneeball-Ziel-werfen
  • Schnee schieben (am besten gemeinsam)
  • Antarktis spielen (Arktische Tiere mit raus nehmen)
  • Spuren im Schnee suchen und erraten
  • Eis-Medaillions gestalten (Beispiele findest du beim NABU)
  • Schatz im Schneeball verstecken
Der NABU hat einen tollen Post geschrieben über die Gestaltung und Erstellung von Eismedaillions. Wenn du auf das Bild klickst, kommst du zum Original-Beitrag.
Mein Sohn und ich hatten eine Menge Spaß damit, Schätze in Schneebällen zu verstecken und dem Schnee beim schmelzen zuzusehen. 🙂 Mit Klick auf das Bild kommst du zum Original-Beitrag.

Tangram

Das Tangram ist ein sehr günstig zu erwerbendes Holzrätsel. 🙂 Wahlweise bekommt man ein Tangram auch kostenfrei zum Download. Du druckst es dann auf stabilem Papier aus und kannst es gleichwertig anbieten wie das Holzpuzzle.

Für kleinere Kinder (ab 3 Jahre) ist es ausreichend, wenn sie die Teile zurück in die vorgesehene Box legen. Das ist schwierig genug.

Die in meinem Fall beiliegende Arbeitskartei eignet sich für Kinder ab ca. 5 / 6 Jahren. Auch solche Arbeitskarteien kannst du kostenfrei finden.

Das Tangram entstand vermutlich zwischen dem 8. und 4. Jahrhundert vor Christus in China. Es wird auch Siebenbrett oder Siebenschlau genannt.

Genau darum besteht das Spiel aus 7 geometrischen Formen. Um genau zu sein sind es 5 Dreiecke, 1 Parallelogramm und 1 Quadrat.

Aus diesen Formen wiederum lassen sich schier endlose Formvarianten kreieren und erknobeln.

Ein schönes Rätselspiel für die ganze Familie, dass die Geduld und die räumliche Vorstellungskraft trainiert. 🙂

PS: Es existieren parallel zum klassischen Tangram auch Abwandlungen, die andere Formen zugrunde liegen haben. Zum Beispiel das magische Ei / Ei des Columbus / Wunderei oder das Herz-Rätsel.

Geometrie-Spiele

Interessieren sich Kinder überhaupt für Geometrie? Interessiert sich MEIN Kind für Geometrie? Hm. “Ich biete es einfach mal an!”. Das war eigentlich alles, worüber ich mir Gedanken gemacht habe.

Und ja, Kinder mögen diese Spiele sehr, die ich dir jetzt vorstellen mag. Sie sind einfach und trotzdem eingängig.

Geometrie-Brett nach Maria Montessori

Das geometrische Brett nach Maria Montessori gibt es in mehreren Größen. 3×3, 5×5 und 11×11 Punkte. Für Kindergartenkinder besonders geeignet ist die Größe 3×3. Die beiliegenden Aufgabenkarten sind in aller Regel nach Schwierigkeitsgrad sortiert.

Grün = leicht
Gelb = Mittel
Rot = schwierig

Je größer das Brett umso schwieriger die Aufgaben und umso komplexer die Formen und Bilder die entstehen können.

Ein Geometriebrett lässt sich ganz leicht selbst basteln. Zum Beispiel aus einer alten CD-Hülle oder einem alten Brotzeitbrettchen oder einer Baumscheibe oder mit Hilfe eines Kork-Untersetzers. Selbst ein paar wenige Arbeitsblätter finden sich online.

Geometrische Formen legen

Wir haben hier geometrische Formen inklusive Legebrettchen. Ist dein Kind noch sehr klein, besteht die Aufgabe darin, die Formen korrekt auf die Vorlage zu legen.

Ist dein Kind bereits um die 4 Jahre, beginnt es wahrscheinlich von alleine, die Bretter nur noch als Vorlage zu nutzen und die Formen nicht mehr auf das Brett direkt zu legen (siehe Bild).

Für geometrische Formen gibt es viele, viele weitere Vorlagen, die kostenfrei erhältlich sind und je nach Jahreszeit oder Feiertagen variiert werden können.

Perlen fädeln

Tolle Perlen kannst du überall finden. Sie sind ideal für die Entwicklung und das Training von Motorischen Fähigkeiten. Je kleiner die Löcher in den Perlen sind, umso höher der Schwierigkeitsgrad.

Es bietet sich an unterschiedliche Perlen mit unterschiedlichen Schwierigkeiten anzubieten. So kann dein Kind selbst aussuchen, was es versuchen möchte und was nicht.

Neben dem Motorik-Training ist es auch eine gute Übung für die Konzentration und die Geduld.

Unser Sohn kann sich mit seinen 4 Jahren noch immer lange damit beschäftigen Perlen aufzufädeln. Ich bin regelmäßig erstaunt darüber.

Der Pömpel

Ja, ich weiß. Es hört sich total verrückt an. ABER: So ein Pömpel ist ein tolles Freispiel-Gerät. Und ein grandioses Sportgerät! Er sollte einfach so rumstehen – immer. Und vor allem gehört er in jeden Bewegungs-Parcours!

Denn mit ihm kann dein Kind hüpfen und mit jedem “auf dem Boden landen” kann der Pömpel auf den Boden gepfropft werden. Wenn ihr Fliesenboden habt, unterhält das alle ganz besonders durch den lustigen Pömpel-Plop. Jawohl!

Go for your Pömpel! Gibts in jedem Baumarkt!

Zuordnungs-Spiel: Planeten

Ein kleines Spiel, dass ich mir selbst ausgedacht habe. Mein Sohnemann interessiert sich seit geraumer Zeit sehr für unser Sonnensystem, insbesondere welche Planeten wir in diesem Sonnensystem haben.

Also ging ich auf die Suche nach Karten und wurde irgendwo auf Etsy fündig. Gefunden habe ich diese wundervollen Planetenbilder, gemalt mit Aquarellfarben.

Zum zuordnen entschied ich mich für das Planetensystem von Safari Ltd. Denn es war auch das einzige, dass ich fand. 😉

Bei uns tatsächlich eine heiß geliebte Sache. Er zieht es regelmäßig im 2-3 Tages-Rhythmus heraus um es zu spielen.

Weitere Ideen für Zuordnungs-Spiele:

  • Obst ganz zu Obst aufgeschnitten
  • Getreideart zu Korn
  • Pflanze zu Samen
  • Baum zu Baumfrucht
  • Blatt zu Baum
  • Farbpalette zu passendem Schmetterling

Foto-Boxen

Wenn dein Kind sehr gerne Fotos anschaut, dann sind Foto-Boxen die richtige Wahl.

Du kannst sie zu fast allen Themen erstellen, die dein Kind interessieren.

Ich selbst habe diese Themen zusammen gestellt:
Kinder dieser Welt, Tiere dieser Welt, Augen der Tiere

Weitere Ideen für eine Foto-Box:

  • Blätter / Blattformen in Europa
  • Details und Strukturen von Tieren
  • Schmetterlinge
  • Schlangen und Spinnen
  • Europas Vögel / Gartenvögel / Wintervögel / Zugvögel
  • Obst und Gemüse
  • Tiere im Meer
  • Oberflächenstrukturen (Gegenstände)
  • Trachten in Deutschland und Europa

Dein Kind fotografiert dich!

Wir haben das einfach mal ausprobiert. Ich habe ihm mein Smartphone in die Hand gedrückt, ihm das alles erklärt und mich dann vor die weiße Wohnzimmertür gesetzt.

Et voila!

Wir hatten eine wunderbare Zeit und die Bilder sind besser geworden, als ich mir das jemals hätte vorstellen können.

Zur Nachahmung wärmstens empfohlen.

Als Requisiten eignen sich Hüte, Schals und Stoffe, Mützen, Brillen, Luftballons und eben alles, was lustig ist und sich in eurem Haushalt befindet.

Suche-Finde Spiel “Antarktis”

Ebenfalls mit den arktischen Tieren habe ich ein Suche-Finde Spiel angeboten. In der Foto-Box sind rund 200 Fotos von vielen verschiedenen Tieren dieser Erde.

Aufgabe: Nur die arktischen Tiere finden und dann die Figuren zu den Bildern ordnen.

Ebenfalls sehr beliebt. Häufig verwendet er nur die Foto-Box. Wenn er dann mal Lust hat zusätzlich die Figuren zuzuordnen, dann ist er voll dabei und hoch konzentriert.

Bewegungs-Spiel: Würfel

Diesen Bewegungs-Würfel habe ich letztens in einem wunderbaren Shop gefunden.

Nun, ich denke, er lässt sich auch leicht selbst herstellen.

Die Aufgabe besteht darin – wie du sehen kannst – Tiere und ihre Bewegungen nachzuahmen. So wird ein Ganzkörper-Bewegungs-Spiel daraus, in dem gerannt, gekrabbelt, gestreckt und gekrochen wird.

Jeden Tag 5x Mal würfeln. Das ist unser Morgen-Ritual seit dem Lock-Down und ein schöner Start in den Tag.

Tanzen und Hüpfen

Wir tanzen und hüpfen täglich im Rahmen unseres Morgen-Rituals. Tanzen zu guter Musik macht vor allem wach und gute Laune.

Und Bewegung schadet gerade in der aktuellen Zeit auch den Erwachsenen nicht. 😉

Wir haben jedenfalls eine Menge Spaß dabei! 🙂 Und das wünsche ich auch dir: Viel Freude beim Tanzen und juchzen!

Bastle eine Kerze

Eine Kerze zu basteln ist recht einfach. Schäle von der Mitte her eine Orange. Am besten so, dass die Hälfte unversehrt bleibt und auch der “weiße Docht” sollte erhalten bleiben.

Schneide also vorsichtig in der Mitte einmal rings um die Orange. Danach kannst du die Hälfte durch vorsichtiges drehen lösen.

Hast du das geschafft, fülle einfach Sonnenblumenöl ein. Warte ungefähr 1 Stunde, damit sich der Natur-Docht vollsaugen kann. Danach sollte es mit dem anzünden klappen.

Balancieren

Wir haben aus alten Holzresten aus der Werkstatt und Latten eines Lattenrosts unseren eigenen, kleinen Parcours zum balancieren erstellt.

Dazu haben wir 2 bereits vorhandene Hocker als Ergänzung gestellt sowie einen stabilen Rattankorb.

Ich erstellte ebenso 2 Fühlmatten. Als Basis habe ich Papp-Karton verwendet und diesen beklebt. 1x mit alten Glasnuggets und 1x mit bunten Federn. Diese sind noch nicht auf dem Bild zu sehen.

Später kaufte ich noch Balancier-Pods und Balancier-Kissen hinzu um den Parcours zu vervollständigen. Ein komplettes Bild des Parcours wird in den nächsten Tagen folgen.

Duft-Memory

Unser Duft-Memory ist gerade jetzt im Winter besonders beliebt. Nicht nur, weil darin weihnachtliche Düfte versteckt sind. Nein – es gibt auch Gartenkräuter an denen wir um diese Jahreszeit nicht mehr schnuppern können. Es wird gespielt wie klassisches Memory und ist bereits für kleine Kinder ab 1 Jahr geeignet. Sofern sie gerne schnuppern und Düfte riechen.

Ein ausführliches DIY (Wie du ein Duftmemory selbst bastelst) findest du ebenfalls hier im Blog.

Zuletzt möchte ich dir nun noch sagen: Schau gerne wieder rein, denn dieser Artikel wird in den nächsten Tagen um ein paar weitere Spiel-Ideen wachsen. Es bleibt also spannend.

Als kleinen Blick hinter die Kulissen möchte ich dir hier noch zeigen, was bei uns alles im aktuellen Spiel- und Arbeits-Regal steht:

Hat dir mein Beitrag geholfen?

Lass mir gerne Feedback und Wünsche da, wenn dir mein Beitrag gefallen hat oder dir eine Spiel-Idee fehlt.

Ich danke dir von Herzen!

Natalie

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Mein Ausblick ins Jahr 2021

Mein Ausblick ins Jahr 2021

Was steht an, was verändert sich, was wird noch kommen und welche Vorsätze gibt es für’s neue Jahr 2021? Das sind die Fragen, die ich mir gestellt habe und die ich sehr gerne mit dir teilen möchte. Schreibe auch gerne in die Kommentare, was du dir so vornimmst, für’s neue Jahr.

Studio-Umbau

Bisher war mein Studio eine Art “Provisorum”. Ich hatte es genau so eingerichtet, weil ich dachte, dass es so bleiben würde. Im Laufe der Zeit habe ich herumprobiert und mal das ein oder andere verändert. Einfach um zu testen, wie es sich anfühlt und ob ich mit meiner Technik hinkomme. Nun kann ich sagen: Alles ist gut, so wie es ist! Und genau deswegen werde ich jetzt Nägel mit Köpfen machen. 😉

Das bedeutet konkret: Ich werde meine Hintergrund-Halterung fest an die Wand bohren. Dadurch kann ich mir den Platz für die Stative rechts und links einsparen.

Das Ausstellungsbild vom Tag des Handwerks 2018 wird ebenfalls fest an der Wand des Hintergrundes angebracht. So kann es jede/r sehen, wenn mein Hintergrund gerade oben ist.

Meine Studioblitze werden ersetzt durch Dauerlicht-Lampen. Diese haben sich im Gebrauch bewährt. Sei es bei meinen Kundinnen und Kunden zu Hause, beim Neugeborenen-Shooting oder für andere Bereiche. Dauerlicht ist Top! Dadurch habe ich eine weitere Platz-Ersparnis. Denn die Dauerlichter sind kleiner, als meine Blitzanlage.

Kleider für’s Babybauch-Shooting!

Bereits in 2020 habe ich damit begonnen, einige neue Schwangerschaftskleider anfertigen zu lassen. Von keinem der Kleider gibt es aktuell Fotos mit Ausstellungserlaubnis. Einer meiner guten Vorsätze ist also, dass ich weitere Babybauch-Shootings mit Modellen organisieren möchte, um meine neuen Kleider zu präsentieren.

Du möchtest dich gerne als Model zur Verfügung stellen?

Dann kontaktiere mich gerne! Ich suche immer wieder Modelle, die mich in meiner Arbeit unterstützen. Ich sende dir auf Anfrage gerne alle weiteren Informationen zu.

Mobile Neugeborenen-Shootings

Die Anfragen für mobile Neugeborenen-Shootings bei dir zu Hause häufen sich. Und aufgrund der Pandemie kann ich das auch sehr gut verstehen.

Sobald es im Frühjahr wieder möglich ist ein Fotoshooting durchzuführen und du mich gebucht hast, werde ich mobile Neugeborenen-Shootings anbieten.

Mir ist es wichtig, dass ich deinen Bedürfnissen entgegen komme. Das Feedback, dass ich bisher bekommen habe, sagte mir so ungefähr folgendes:

“Nach der Geburt war ich sehr erschöpft. Für mich war es viel, viel leichter, dass du zu mir gekommen bist. Ich hätte es zu dir kaum geschafft.”

Scheue dich also nicht, mich danach zu fragen ob ein Termin zu Hause möglich ist. Ich werde alles tun, um es dir zu ermöglichen!

Website: Pailettenglanz für alle 🙂

In den nächsten Tagen wirst du feststellen, dass sich hier immer mehr auf meiner Webseite tut. Unter anderem werde ich meine Webseite überarbeiten. Aber es wird auch deutlich mehr Blog-Artikel geben.

Ich werde unter anderem den Lockdown nutzen um dir noch mehr spannende Artikel bieten zu können. Beschäftigungsmöglichkeiten für dein Kind oder deine Kinder. Service rund um dein Fotoshooting mit mir. Informationen rund um Starke Mamas.

Du bist übrigens ganz herzlich dazu eingeladen, mir Fragen zu stellen und mir zu erzählen, was dir auf der Seele brennt! Ich werde in jedem Fall versuchen darauf einzugehen und dich bestmöglich zu unterstützen!

Fotoprojekt “Starke Mamas”

Wie geht es denn mit dem Fotoprojekt weiter? Nun, das ist eine gute Frage! Denn: Ich weiß es aktuell nicht. Corona hat mir gerade in Hinblick darauf wirklich alle Planungen umgeworfen.

Fakt ist, es ist mir unmöglich deutschlandweit zu agieren. Wenn es in 2021 ein Fotoprojekt “Starke Mamas” geben wird, dann werde ich ausschließlich Mamas und Mütter aus dem Raum Bayreuth, Kulmbach, Bamberg und ggf. Nürnberg fotografieren. Und diese Mamas müssten dann auch alle hier her nach Hummeltal / Bayreuth kommen.

Näheres kann ich aktuell noch nicht dazu sagen. Denn wann und wie sowas stattfinden kann, lässt sich aktuell nicht ablesen.

Spenden von Herzen

Diese Krise hat mir – persönlich und beruflich – ganz deutlich gezeigt, woran es aktuell fehlt. Am Miteinander. Aber auch an engagierten Menschen, die buchstäblich etwas tun.

Daher habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, alle Hebel in Bewegung zu setzen um benachteiligte Mamas und ihre Kinder zu unterstützen.

Bereits im letzten Jahr habe ich damit begonnen. Einen Auszug der Dinge die ich gemacht habe, siehst du hier:

Unter anderem habe ich hier beschlossen, dass ich 10 Pakete zum Weihnachtskonvoi beisteuern möchte. Auf meine Nachfrage wo denn am wenigsten Pakete vorhanden sind, bekam ich die Antwort, dass es tendentiell an Paketen für Neugeborene und Babys mangelt.

Das kommt mir in meiner grundsätzlichen Mission, nämlich Mamas zu unterstützen, sehr gelegen. Daher habe ich mich entschlossen hierauf den Fokus zu legen. Ich werde auch Babydecken dafür häkeln und weitere kleine Schalen für Spiele und zur Aufbewahrung.

Du kannst diese Entwicklungen und meinen Fortschritt gerne hier im Blog verfolgen oder auf meinem persönlichen Profil.

Wertschätzendes und positives Miteinander pflegen

Ich habe gerade in diesem Pandemiejahr gelernt, wie unfassbar wichtig ein positives und wertschätzendes Miteinander ist. Vor allem, weil ich häufiger negative Erfahrungen damit machte, als noch die Jahre zuvor.

Seit Pandemiebeginn sind die Menschen zumindest hier teilweise respektlos, unausstehlich, unfreundlich und übergriffig in ihrer Art.

Es ist mir wichtig dem etwas entgegenzusetzen.

Und genau das habe ich vor, in 2021. Noch mehr darauf achten, wie ich mit meinem Umfeld spreche. Achtsamer sein im Umgang miteinander. Meine Kommunikation so zu gestalten, dass der Selbstwert meines gegenübers keinen Schaden nimmt. Oder besser noch: Den Selbstwert meines Gegenübers erheben.

All das sind Dinge, die nicht alle bemerken. Jedoch ist das auch nicht notwendig. Ich persönlich mache das aus Überzeugung heraus. Weil ein gutes Miteinander einer meiner größten Werte ist, den ich nicht so einfach hergeben mag.

Hast du dir gute Vorsätze für’s neue Jahr überlegt?
Erzähl mir gerne, welche das sind.

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Jahresrückblick 2020

Jahresrückblick 2020: Von Tränen zu Herzen

Die ersten 7 Tage des Jahres 2020

Die waren wunderschön, diese 7 Tage. Wir hatten Weihnachten 2019 bei den Schwiegereltern verbracht, Silvester zu Hause und am 1. Januar machten wir uns auf den Weg zu meiner Familie. Um dort eine weitere Woche “Urlaub” zu machen. Vom 1. Januar bis zum ersten Januar.

Was haben wir in dieser Zeit gemacht?

Nichts besonderes. Mein Mann und ich hatten das Privileg mehrfach alleine in die Stadt gehen zu können, einen Spaziergang allein zu wagen und währenddessen verbachten Oma und Onkel ganz viel Zeit mit unserem Dante. Und alle waren glücklich. Jawohl. <3

Während wir dort also dahin schlenderten und unsere Zeit genossen, entstanden diese wunderschönen Fotos. Wir blieben dort bis zum 6. Januar. Am 5. Januar packte meine Mama (also die Oma meines Sohnes) ihre Koffer. Denn sie wollte vor ihrem 61. Geburtstag noch mit einer Freundin nach Ägypten flitzen um an ihrem Geburtstag dann wieder zu Hause sein zu können. In der Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar flog sie also los – und wir fuhren auch wieder nach Hause, während bereits ihre ersten Urlaubsfotos auf meinem Smartphone eintrudelten.

Theater des Todes: Der 1. Akt

Einen Tag nach unserem Heimweg (7. Januar), bekamen wir die Nachricht, dass unsere Mama im Krankenhaus liegt. Näheres wurde uns erst mal nicht gesagt, bis wir am Abend die Gewissheit bekamen: Sie ist gestorben. Tot. Weg. Nicht mehr da. Eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Herzstillstand. Und: Es war leider nicht klar, in welches Krankenhaus sie da genau gebracht wurde.

Uns blieb nichts übrig, als zu trauern. Und unsere Versicherung anzurufen, die sich um die Rückführung kümmerte. In diesem Moment wurde mir aufs schmerzlichste bewusst, wie wertvoll meine Arbeit als Fotografin ist. Gerade, wenn Menschen ohne Vorankündigung sterben, sind Bilder eine wertvolle Stütze. So richtig bewusst wird einem das aber erst, wenn es dann plötzlich, schlagartig und ganz ohne Vorankündigung so weit ist. Daher hier auch meine Bitte: Kümmert euch regelmäßig und vor allem rechtzeitig darum, schöne Andenken mit euren Lieben zu schaffen! Irgendwann ist es schlicht zu spät – und dann bereut man das gerne mal. Ich war dankbar, dass ich meine Mutter im Herbst 2018 – bei einem Besuch hier bei uns -schlicht gepackt habe, zur Eremitage geschleift habe und Fotos von ihr und dem kleinen Dante gemacht habe. Sie hatte damals gar keine Wahl zu widersprechen! Und ja: Ohne diese Bilder wäre uns von ihr kaum etwas geblieben, außer ein paar nicht-so-tolle und unterbelichtete Smartphone-Selfies.

Nach mehreren Tagen der Trauer bekamen wir zuerst die Nachricht, dass sie gefunden wurde, dann dass wir noch 2 Wochen warten müssten bis sie ausgeflogen werden könne und 2 Wochen später dann die Nachricht, dass sie binnen 24h in Stuttgart eintreffen würde. Bis dahin hatten wir uns weitestgehend damit beschäftigt alles notwendige zu organisieren. Ende Januar konnte noch eine normale Beerdingung stattfinden, was wir auch in Anspruch nahmen. Wir wussten, dass es auch der Wunsch unserer Mama war. Besonders traurig stimmte mich jedoch, dass meine Oma ( = die Mutter meiner Mutter) ihr zweitjüngstes Kind begraben musste. 🙁

An dieser Stelle auch nochmal ein riesiges Dankeschön an die Freundin, die sie auf dieser kurzen Reise begleitete und die alle notwendigen Formalien direkt vor Ort in unserem Namen erledigt hat und sogar während der Untersuchungen nach ihrem Tod bei ihr geblieben ist, weil mitten in der Nacht keine Mitarbeiter der deutschen Botschaft greifbar waren.

Wir – mein Bruder und ich – beschlossen, dem Tod die Stirn zu bieten. All die Jahre hatten wir keine Geburtstage mehr konkret gefeiert. Auch meine Mutter feierte prinzipiell nur mit den Menschen, die “zufällig” und ohne Anmeldung zu ihrem Geburtstag vor der Haustür standen. Die waren halt einfach “da”. Und so feierten wir ganz bewusst den Geburtstag meines Bruders. Und zwar richtig groß. Da sein Geburtstag sehr dicht nach der Beerdigung und dem verpassten Geburtstag meiner Mutter war, wussten wir auch hier noch nicht viel über Corona, auch wenn die ersten Berichte dazu veröffentlicht wurden. Der Lockdown war zu dieser Zeit jedenfalls noch kein Thema.

Danach besuchte ich mit Dante zusammen nochmal seinen Onkel, bevor der Lockdown über uns hereinprasselte. Dummerweise wurde ich dann aber beim Besuch krank (Erkältung) und ich beschloss verfrüht nach Hause zu fahren. Alle Koffer waren bereits wieder gepackt und ich stand mit den letzten Kleinigkeiten bereit. Da höre ich Dante plötzlich im Garten brüllen, von wegen “MAMAAAAAAA!! Die Sina ( -> Kätzin) frisst einen Vogel! KOMM SCHNELL!” Ich dachte zuerst, er wolle mich nur veräppeln, denn das tut er manchmal. Und dann auch mit einer großen Portion Spaß. Trotzdem rannte ich los und fand tatsächlich genau das vor: Ein Spatzen-Junges, dass aus der Dachrinne geflogen war. Entdeckt durch unsere Kätzin, die wie wild rum herum tänzelte und immer wieder das Vögelchen mit der Schnauze anstupste. Und jedes Mal zwitscherte das Vögelchen – und jedes Mal erschreckte sich unsere Kätzin daran.

Und so nahm ich das Vögelchen auf, setzte es in eine Schale mit Küchenkrepp und organisierte die “Spatzen-Rettung” während es völlig durchnässt dort drin saß und nur kurze Zeit später einschlief. Dante war es besonders wichtig, dass “Spätzle” in Sicherheit zu wissen und zu “retten”.

Wir brachten das “Spätzle” zum Tierschutzverein in Biberach an der Riß, es wurde dort untersucht und bekam eine kleine Portion Antibiotika wegen unserer Kätzin und dann ging es ab zur Spatzen-Pflege-Mama.

Und auch mein Business war weiterhin ein Thema. Ich hatte mir bereits vor Weihnachten vorgenommen es als Vollzeit-Fotografin zu versuchen. Dementsprechend schrieb ich gerade zu dieser Zeit meinen bestehenden Businessplan um, berechnete alle meine Daten neu, überarbeitete alles was zu überarbeiten war. Gleichzeitig war ich im Gruppenprogramm “WieBusiness” von Westenthanner Media und Barbara Lampl.

Auch an dieser Stelle möchte ich euch beiden, liebe Regina und Barbara, einen besonderen Dank aussprechen. Ihr habt mich gut aufgefangen und konntet gut damit umgehen, dass ich stiller wurde.

Zwar hat es mit der Vollzeit-Selbstständigkeit durch den kommenden Lockdown dann nicht mehr geklappt… aber ich konnte dennoch viel lehrreiches und wichtiges für mich mitnehmen. Und setzte es dann einfach später um.

Let’s Lockdown!

Kurz vor der Beerdigung meiner Mama reiste ich mit Familie in meine Heimat. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits ein komisches Bauchgefühl. In unserer Zeitung waren ungewöhnlich viele Todesanzeigen, viele Menschen im Alter meiner Mutter starben – offenbar ziemlich plötzlich. Das war aus einigen der Anzeigen deutlich heraus zu lesen. Es kam mir damals bereits seltsam vor. Kurz nach der Beerdigung meiner Mutter waren dann erste Berichte über Corona im TV und der erste Lockdown brach sozusagen über mich herein. Gut, das ist vielleicht etwas übertrieben. Es ging zwar schnell, aber innerlich war ich schon die ganze Zeit in Aufruhr. Ich spürte sehr genau, dass da bald etwas passieren würde, dass alles umkrempelt.

Der Lockdown kam und ich stand wie vermutlich fast alle Mütter da, hatte mein Kind zu Hause und war plötzlich nicht mehr die Selbstständige Fotografin, sondern vielmehr Hausfrau mit Kind. Ich bemerkte damals sehr schnell, dass ich Dante mit den vorhandenen Dingen nicht nachhaltig beschäftigen können würde. Das war schon einmal Hürde 1.

Wie beschäftige ich mein Kind?

DAS war die Frage, aller Fragen. Ich hatte damit wenig Erfahrung, da Dante vormittags im Kindergarten war. Nach dem Mittagessen holte ich ihn normalerweise ab. Danach war er meistens so müde, dass anspruchsvolles Spielen eher nicht so cool war – zumindest für ihn.

Ich ging also los. Als erstes erinnerte ich mich noch an einen Online-Kurs, den ich vor ungefähr 2 Jahren gemacht hatte. Die Quintessenz die ich mir daraus gemerkt hatte war folgende:

“Beobachte dein Kind gut. Schau dir an, was es spielt, womit, wie lange. Schreib dir alles auf, was du siehst, aber greife selbst nicht ins Spiel ein. Und dann, dann gibst du deinem Kind gezielt Beschäftigungsmöglichkeiten die zu den entsprechenden Vorlieben und Interessen passen.”

Genau das habe ich dann auch getan und mir erst einmal alles aufgeschrieben. Interessen und Themen, sowie Fragestellungen die in Gesprächen von ihm kamen. Dazu das, was er effektiv in die Hand genommen hat. Ja, danach wusste ich um einiges mehr. Mir war klar, welche Themen grundsätzlich interessant für ihn sind. Und welche eher nicht. Aber woher bekomme ich denn jetzt bitte Spiel-Ideen?

Ich suchte, suchte, suchte… und wurde irgendwann fündig. Ich weiß nicht mehr wie genau oder wo – aber ich stieß auf die Arbeit von Maria Montessori. Und jede*r der mich kennt, weiß: Wenn mich ein Thema interessiert, dann will ich es verstehen. Am besten vollständig. Also informierte ich mich erst mal auf Blogs. Ganz besonders möchte ich euch in Bezug auf Montessori daher elternvommars und montiminis ans Herz legen. Nette Spiel-Ideen gibt es übrigens in der Wunderwerkstatt.

Ich entschied mich nach meinen Recherchen dafür, Maria Montessori im Original zu lesen. Zumindest teilweise. Und so legte ich los. Mit einem Stapel voller Bücher von Maria Montessori selbst aber auch welche über ihre Methode, also Sekundär-Literatur sowie Fachbücher, die die Übungen und Materialien verdeutlichten. Das war eine Menge Arbeit, ja. Aber alles half mir in diesem Augenblick weiter. Wirklich alles!

Danach suchte ich Gleichgesinnte. Und ehrlich: Das war nicht ganz so leicht. Ich suchte und fand mehrere Facebook-Gruppen. Ich fragte in Mama-Gruppen, stellte dann aber fest, dass es sich leider nur um Baby- und Kleinkindgruppen handelte. Mein Sohn war jedoch bereits älter als 3.
Gefunden habe ich dann doch ein paar Mamas, die ähnliches im Sinn hatten wie ich und mit denen ich in gutem Austausch stehen kann. Desweiteren habe ich mir von einer Montessori-Einrichtung Online-Kurse für das passende Alter gekauft und habe vor, nach Ende dieser Pandemie, auch einen echten Live-Intensiv-Kurs zu besuchen und mich ein weiteres Mal fortzubilden.

Nachdem ich alle Bücher und die Online-Kurse förmlich verschlungen hatte, fiel es mir auch nicht mehr so sehr schwer, Montessori in unseren Alltag zu integrieren – denn ja, sie drückt sich in ihrer Original-Literatur sehr deutlich aus, ist gut nachvollziehbar und klar in ihrer grundlegenden Haltung gegenüber Kindern und ihren Eltern. Für mich hatte das alles einen unschätzbaren Wert. Ihre Bücher gaben mir genau den Halt, den ich in dieser Zeit benötigte und sprachen auch genau die Ebenen an, bei denen es aus meiner Sicht haperte.

So begann ich das ein oder andere an Spielideen auszuprobieren und bastelte hier und da meine eigenen Sachen. Ich orientierte mich stark an den grundlegenden Prinzipien in Sachen Einrichtung und Ordnung. Gerade Ordnung fiel mir immer schon schwerer als anderen, daher war ich für die klaren Richtlinien wie was anzuordnen ist ganz dankbar.

Ich selbst arbeitete in dieser Zeit nicht mehr als Fotografin. Das war auch nicht weiter schlimm, denn ich wusste, dass ich ihn irgendwann wieder in den Kindergarten bringen würde. Wenn es notwendig war zu arbeiten um nicht komplett den Anschluss zu verlieren, dann machte ich das zu anderen Zeiten – dazu aber später mehr.

Ich möchte dir jetzt gerne ein paar Bilder meiner Spiel-Ideen vorstellen und wünsche dir damit ganz viel Inspiration für dich selbst und dein Zuhause.

Das alles, war mein persönlicher Startschuss in ein Jahr, dass voller Veränderungen war. Ich bin gerade im Privatleben all diese Veränderungen voll mitgegangen. Denn nur ein All-In (und davon war und bin ich überzeugt) führt dazu, dass sich neue Strukturen innerhalb von Familien bilden können. Und letzten Endes dann auch dazu, dass es mit der Organisation immer besser klappt, alles reibungsloser läuft und jeder auf seine Kosten kommt. Heute, am Ende dieses Jahres weiß ich: Es hat sich alles ausgezahlt.

Was habe ich in der Zeit mit meinem Business gemacht?

Nichts weiter. Ich habe den Fokus voll und ganz auf meine Facebook-Gruppe Starke Mamas gelegt und teilte in die Gruppe viele Freebies, Links und Beschäftigungsmöglichkeiten die ich bei meinen Online Recherchen fand. Dokumentierte auch meine eigenen Versuche und Ideen und habe meine gesammelten Erfahrungen mit meinen Gruppen-Mamas geteilt. Zusätzlich entschloss ich mich dazu, in regionale Werbung zu investieren um meinen Arbeitsaufwand zu minimieren. Ich wollte einfach nicht vollständig von der Bildfläche verschwinden. 😉 Und ja, ich machte auch tatsächlich die ersten Gehversuche mit Facebook-Werbung und bin dann auch erstmal gut damit durchgekommen. Allerdings nur kurz. Seit dem tigere ich etwas demotiviert darum herum. 😉

Wann immer ich (spät) abends Zeit hatte, wiederholte ich dann nochmal den Online-Kurs von Regina Westenthanner und Baraba Lampl um ihn noch besser einprägen zu können und dann auch entsprechend zu handeln.

Ein Gehege für den Familienzuwachs

Nachdem zu Weihnachten 2019 unser Studio-Kaninchen Max bei uns eingezogen war, wollten wir ihm eine schöne Bleibe bieten. Im Winter war es schlecht umsetzbar, mit einem größeren Stall und eigenem Gehege. Daher bedienten wir uns eines größeren Hasenstalls, der auf unserem Rasen beweglich war.

Im Frühjahr und Sommer werkelten mein Mann, ich und unser Sohn ziemlich lange an einem größeren Stall und an einem passenden Gehege. Wir legten tolle Steinfliesen, bauten einen Zaun, stellten einen Stall hinein. Und den Stall bauten wir zu einem 2-stöckigen Stall aus. Unser Ziel war ein Gehege, in dem sich auch 2 Kaninchen wohl fühlen. Denn genau das war unser Plan: Ein schönes Zuhause für 2 Kaninchen, damit unser neues Familienmitglied nicht so lange allein sein muss und Gesellschaft bekommen kann. Bis auf eine passende Partnerin für ihn haben wir dieses Jahr alles erledigen können. <3

Neue Magazine und Preise braucht die Natalie!

Und so kam der Sommer. Aufträge hatte ich leider (noch) keine. Dennoch hatten die Kindergärten bereits wieder geöffnet und betreuten die Kinder im Regelbetrieb. Und so traute ich mich im Sommer auch langsam wieder, meinen Sohn (für eine verkürzte Zeit) in den Kindergarten zu bringen, damit ich ein wenig an meinem Business arbeiten konnte.

Unter anderem entschied ich mich dazu, mir Vorlagen und Templates für meine Preislisten und Magazine zu kaufen, um nicht alles mühevoll selbst gestalten zu müssen. Denn anpassen und leicht verändern ist deutlich schneller als komplett von Null anzufangen und alles selbst zu gestalten. Und so besorgte ich mir alles, was ich für meine weiteren Arbeiten brauchte. Ich gestaltete einen Flyer für meine Standard-Shootings sowie Magazine für meine künstlerischen Shootings und stellte alles zusammen online und auch zum Download bereit.

Zuvor entschied ich mich ebenfalls dazu, die Standard-Shootings einzuführen. Zuvor gab es diese Shootings (noch) nicht. Ich trennte für mich klar die Standard-Shootings (mit Schwerpunkt auf digitalen Dateien und Basis-Bildbearbeitung) und die künstlerischen Shootings (mit Schwerpunkt auf gedruckten Produkten und künstlerischer Bildbearbeitung). Und ich passte meine Preise an – aber nach unten und nicht wie die meisten vermuteten nach oben.

Neben all diesen Dingen investierte ich in weitere Mock-Ups, einen eBook-Creator und tolle Musik für meine Slideshows. Und natürlich auch in Schwangerschafts-Kleider für meine #mamastobe. 😉

Meine Magazine und Preislisten wirst du die nächsten Tage auch hier auf dieser Webseite zum Download finden. In dieser Sache bitte ich dich also um ein wenig Geduld. 😉 Wie jedes Jahr stecken sie gerade in der Überarbeitung und Aktualisierung.

Tag des Handwerks 2020

Ebenfalls bekam ich diesen September wieder die Möglichkeit am Tag des Handwerks mitzuwirken – wie bereits 2018 in Nürnberg. Ich freute mich riesig darüber. Durch die Pandemie hatte sich die Durchführung auch hier stark verändert. Dieses Jahr gab es ein tolles 24h-Videoprojekt im Rahmen des Tag des Handwerks 2020. Um meine Videoclips zu filmen, war Frau Monz vom Bayreuther Tagblatt bei mir. Auch dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bedanken.

Selfie von Frau Munzer (Bayreuther Tagblatt) und Fotografin Natalie Garbtoz.

Neben dem offiziellen Trailer des Handwerks in Deutschland, hat auch die Handwerkskammer für Oberfranken ihren eigenen Trailer erstellt und veröffentlicht. Besonders gefreut hat mich, dass ich zusätzlich dazu auch mein ganz, ganz eigenes Video obendrauf erhalten habe. Damit hatte ich ehrlicherweise nicht gerechnet. 🙂 Und genau darum freute es mich so, als es mir zugesendet wurde!

Den dabei entstandenen Film möchte ich dir hier natürlich nicht vorenthalten:

Nett geworden, oder? 😉
Und bitte verzeiht mir die miserable Qualität – ich hab es herunterkomprimiert, damit es auch ganz sicher flüssig läuft!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei der Handwerkskammer für Oberfranken bedanken, die in diesem Fall an mich gedacht hat und es mir ermöglichte hier ein weiteres Mal mitzuwirken.

Theater des Todes: Der 2. Akt des weltberühmten Schauspiels

Innerlich genoss ich noch mein erfolgreiches Video und meine Teilnahme am Tag des Handwerks. Gleich zwei Mal dabei zu sein, ist schon richtig toll! Vor allem als Fotografin.

Und dann bekam ich wieder einen Anruf. “Natalie, Oma ist gestorben. Vor 30 Minuten ungefähr.” schluchzte eine meiner Tanten ins Telefon.

Mit 94 Jahren, ist das natürlich zu erwarten. Trotzdem traf es mich hart, zumal der Tod meiner eigenen Mutter noch nicht allzu lange her war. Ich nahm mir meine Zeit für die Trauer. Ich versetzte mich wieder in Starre. Dante und ich bemalten und bastelten Steine. Ein Stein für Dante’s Oma ans Grab und ein Stein für meine Oma ans Grab. Wir wollten beide an der Beerdigung ablegen. Leider kam es dazu nicht. Denn am Tag vor der Beerdigung bekam Dante leichtes Fieber – dass dann aber schlimmer wurde. Und so sagten wir aus Sicherheitsgründen ab. Unser Besuch steht leider noch immer aus.

Weihnachtszeit im Pandemie-Jahr

Zum wirklichen, echten durchatmen kam ich dann trotzdem nicht. Denn ab Oktober meldeten sich so einige Interessentinnen und Interessenten bei mir. Sie alle wollten sich über meine Fotoshootings informieren. Das freute mich unheimlich, denn von allen Anfragen hatte ich insgesamt nur 3 Absagen bekommen. Ich habe mir das durchgerechnet. Am Ende kam eine Konversationsrate von 64% heraus. DAS ist überdurchschnittlich viel, würde ich mal behaupten!

Mit der Auftragsabwicklung kam ich auch sehr lange, sehr gut zurecht. Genau deswegen entschied ich mich, diesen Blogartikel hier zu schreiben. Denn wie jedes Jahr bot Judith Peters von Sympatexter ihren #jahresrückblog an. So auch dieses Jahr. Und natürlich: Dieses Jahr erst recht! Denn 2020 hat diesen unfassbar epischen Blogbeitrag einfach nur verdient. Alles andere wäre fürchterlich ungerecht! Das muss jetzt einfach mal so geschrieben werden. Jawohl!

Gesagt, getan. Ich war dabei und es lief am ersten Tag auch wirklich gut. Und auch am zweiten Tag war die Welt noch in Ordnung. Aber… ein paar weitere Tage war sie für den Rest bis Weihnachten nicht mehr in Ordnung. Was war passiert? Wenn das nur so einfach wäre. Es begann damit, dass…

  • … mein Labor einfach vergessen hatte meine Aufträge zu produzieren.
  • … meine Foto-Bestellungen in entgegen gesetzter Reihenfolge ausgeliefert wurden (also die erste Bestellung war die letzte die hier ankam…)
  • … ich bis zum bitteren Ende fotografierte

Und ja, das ist schon alles verwirrend genug. Dennoch kam es dann sogar noch schlimmer, denn:

  • Meine Fotobuch-Software war keine Software, sondern nur eine Benutzeroberfläche… die einfach abgeschalten wurde…!
  • Mein Fotobuch-Hersteller plötzlich Insolvenz anmeldete (ich hatte ca. 4-6 Wochen zuvor das letzte Buch bestellt).

Ich rackerte mich also so richtig ab. Ich besorgte mir Photoshop-Vorlagen in den verschiedenen Fotobuch-Größen die ich führe umd auch weiterhin Fotobücher anbieten zu können. Ich kümmerte mich darum einen neuen Hersteller zu finden. Auch das ist mir gelungen – nur leider hat es bei der ersten Bestellung noch nicht so ganz geklappt. Zwar ist das Buch und seine Box wunderschön und auch die Qualität ist Top. Doch es gab einen Transport-Schaden, der leider auch die Box des Fotobuchs traf. Ich reklamierte und mir wurde gesagt, man stelle eine neue Box her. Im Moment warte ich noch. 😉

All das verhinderte, dass ich rechtzeitig damit begann, diesen Blogbeitrag zu schreiben. Ich war schon ein wenig tüdel-dü deswegen. Genau darum schrieb ich dann in der Gruppe einen kleinen Hilfeschrei und tat meinen Unmut kund. Und ich bekam ganz wundervolle Rückmeldungen von ganz vielen tollen Frauen aus der Gruppe, die mir sagten: “Ich schaffe das auch nicht! Mach dir keinen Stress!”

Sir sorgten dafür, dass ich mich etwas entspannen konnte. Und das tat ich auch. Das Positive daran? Jetzt ist mein Beitrag da. <3

Der Adventskalender: Starke Mamas im Interview

Wie bereits im letzten Jahr, gab es dieses Jahr wieder meinen Adventskalender “Starke Mamas im Interview” auf meiner Facebook-Seite. Letztes Jahr waren es noch 12 Interviews, dieses Jahr mehr als 24. Die Nachfrage war riesig! Das führte jedoch zu etwas Chaos. Denn nicht alle hielten sich an Deadlines, viele meldeten sich einfach nicht mehr bei mir. Und einige sagten sogar zu – und meldeten sich danach nicht wieder. Und die meisten waren sehr zuverlässig.

Es war mir auch dieses Jahr eine Freude. Am Ende dieses Adventskalenders entsteht ein eBook – das habe ich versprochen. Es ist das, was ich direkt im Anschluss nach diesem Blogbeitrag beginnen werde. Das tolle, kostenfreie eBook zum Adventskalender in dem du nochmal alle diesjährigen Interviews nachlesen kannst. Ich freue mich schon richtig darauf!

Was ich aus diesem Jahr gelernt habe:
Von Mama zu Mama

Du kannst die Interviews auch nach wie vor auf meiner Facebook-Seite Starke Mamas – leben in bildern finden.

Ich habe aus diesem Jahr wirklich sehr viel mitgenommen. Gerade im privaten Bereich. Wie ich gerade aus den Medien entnehme wird unser Lockdown noch einmal angezogen und die Regeln werden wieder die selben sein wie bereits im März. Gerade diese Erfahrungen aus diesem Lockdown sind meine wertvollsten gewesen und ich möchte sie sehr gerne mit dir teilen. In der Hoffnung, dass du etwas daraus mitnehmen kannst.

  • Sage alle Termine ab, die nicht unbedingt sein müssen. Nimm dir Zeit für dich und deine Familie. Ja, es ist nicht einfach zu akzeptieren von jetzt auf gleich Hausfrau zu sein. Aber je früher du dich mit dieser Verändung abfinden kannst, umso leichter wird es.
  • Organisiert euch um! Schreib dir gerne eine Liste. Wer kann was übernehmen, welche Arbeitszeiten hat dein Partner, welche hast du. Wann betreust du die Kind/er und wann dein Partner? Besprecht nicht nur das organisatorische. Um Missverständnisse zu vermeiden, müsst ihr auch eure Erwartungen aussprechen, damit diese offen auf dem Tisch liegen. Überlegt euch, wer euch extern unterstützen kann. Habt ihr Familie (Tante / Onkel, Cousins, etc.) in unmittelbare Nähe, die unterstützen können? Wenn nein, gibt es andere Mütter, mit denen ihr euch organisieren könnt?
  • Investiere jeden Tag 30-60 Minuten in deine Hausarbeit. Dadurch schaffst du unter der Woche alle Arbeiten die anstehen und hast ggf. am Wochenende ‘frei’. Wie ich das mache habe ich in einem kleinen Workshop für dich aufgenommen. Wenn du dich zum Newsletter anmeldest, bekommst du die nächsten Tage ein Passwort zu meiner geheimen Bibliothek und kannst dir den Workshop anschauen und dir das Workbook dazu herunterladen.
  • Homeschooling ist anstrengend. Dein Kind soll ja etwas lernen und bestenfalls Spaß dabei haben. Es wäre aber auch schön, wenn Aufgaben der Kinder selbstständiger erledigt werden würden. Wie das aussehen kann, ist unterschiedlich. Ich selbst sitze meistens mit dabei, wenn wir etwas machen – sage aber nichts. Ich unterstütze nur, wenn notwendig.
    Allerdings habe ich ein Kindergartenkind. 😉 Wie ich das mit meinem Kind anstelle – dazu bereite ich gerade auch einen Workshop vor. Mehr Informationen dazu findest du auf meiner Facebook-Seite oder in der Gruppe Starke Mamas.

    Zum Homeschooling: Je nach Alter der Kinder sind 20 Minuten eigenständig arbeiten und im Anschluss 10-15 Minuten Besprechung sinnvoll. Wenn dein Kind noch nicht selbstständig arbeiten kann (oder du das denkst…), dann gibt es trotzdem die Option, deinem Kind einen schönen Arbeitstisch vorzubereiten, alle benötigten Materialien und Arbeitsblätter bereits am Abend zuvor herzurichten (oder ihnen wahlweise einen festen Platz im Raum zu geben) und in den Büchern die benötigten Seiten mit Lesezeichen / Post-It zu markieren. Dadurch kann alles deutlich schneller vorbereitet werden und du hast Zeit zum Aufgaben besprechen.

    Als weitere Beispiele möchte ich dir zwei ganz wunderbare Artikel ans Herz legen und verlinken. Beide zeigen sehr gut, wie du mit mehreren Kindern deinen Alltag und die Hausaufgaben friedlicher gestalten kannst.

    🙂 Mit Kindern zuause – 5 Sofort-Tipps
    🙂 5 Sofort-Tipps für friedliche Hausaufgaben

    Wenn du hierzu noch mehr Erfahrungs-Austausch suchst und die verschiedensten Beschäftigungsmöglichkeiten kennenlernen möchtest, dann komm auch hierfür gerne zu den starken Mamas auf Facebook.
  • Binde dein Kind in deine Hausarbeit ein. Auch ältere Kinder sollten ihren festen Platz im Familiengefüge haben und diesen auch erfüllen. Kleine Kinder lernen meistens noch – daher sollten ihnen so viele Aufgaben wie möglich zugänglich gemacht werden. Egal ob Staubsaugen, Wäsche aufhängen, Spülmaschine / Waschmaschine / Trockner ausräumen, Bügeln oder Geschirr spülen: Diese Aufgaben sind wichtig für die kindliche Entwicklung und wirken sich positiv auf die feinmotorische Entwicklung aus! Einen ausführlichen Beitrag darüber habe ich vor einiger Zeit auch geschrieben.
  • Tod und Trauer sind schrecklich schmerzhaft. Nicht nur für dich, sondern auch für dein Umfeld. Ich habe dieses Jahr mehr als in den vielen anderen Jahren zuvor erfahren müssen, wie sich dieser Schmerz anfühlt. Mich hat einer der der wichtigsten Menschen meines Lebens für immer verlassen. Doch so schmerzlich diese Erfahrung war, so sehr hat sie mich dazu ermutigt, mich auf die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben zu konzentrieren.

    Darum möchte ich dich hiermit einladen nachzudenken:
    Was ist wirklich wichtig für DICH? Und was ist DAS WICHTIGSTE für dich? Ist dein Leben darauf fokussiert oder rennst du wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Welt? Was kannst du konkret tun, um dein Leben noch besser an den wichtigen Dingen auszurichten?

Was ich aus diesem Jahr gelernt habe:
Business, Business, Business!

  • Offline-Marketing funktioniert ganz hervorragend! Deutlich besser als ich es vermutete. Ich habe rein aus Business-Sicht nicht nur meine Produktpalette und meine Preise verändert. Ich habe auch meine Werbung verändert. Ich habe zuerst Facebook-Werbung versucht. Diese funktionierte nur 1x gut, danach nicht mehr wirklich. Also beschloss ich Offline Marketing zu bevorzugen. Konkret gesagt in Mitteilungs- und Amtsblättern. Zuerst in einem und DAS funktionierte hervorragend! Darum werde ich diese Strategie in 2021 erweitern und weitere Mitteilungsblätter dazu nehmen.
  • Bloggen und Videos erstellen macht deutlich mehr Spaß als ich dachte und braucht weniger Zeit – je öfter ich es mache. Beides hat sich positiv auf meine Sichtbarkeit ausgewirkt und scheint nachhaltiger zu sein als ständig meine Facebook-Seite zu betüdeln. Längere Texte sind wohl einfach doch eher mein Ding, als kurze und knappe Checklisten. 😉
    Nur veröffentlichen muss ich die Artikel noch. 😉 Jedoch gibt es vorher noch andere Dinge zu erledigen. Die Facebook-Seite lag trotzdem die meiste Zeit des Jahres brach.
  • Automatisierungen sind herrlich. Und Vorlagen auch. Ich überlege inzwischen bei einer Entscheidung immer: Wie kann ich das am schnellsten und leichtesten umsetzen? Das erspart mir eine Menge Zeit, die ich für eigene Gestaltungen verbrauchen würde. Und es half mir, auch in schwierigen Zeiten zumindest eine Art Grundrauschen im Business zu haben und zB Zeit zur beantwortung von eMails zu haben.

Ein paar Worte zu Corona

Last but not least ein paar Worte zu Corona. Ich weiß, dass ich darum nicht herumkomme. Ich denke, es ist aus meinem Beitrag ersichtlich, inwiefern sich mein Leben verändert hat. Trotzdem ist es mir wichtig, hier ein paar generelle Worte dazu zu schreiben.

Wie du eventuell gelesen hast, habe ich meine Ausbildung zur Fotografin in der wissenschaftlichen Fotografie absolviert. Genauer gesagt war ich an der Universität Ulm und dem Kommunikations- und Informationszentrum unterstellt. Von dort aus konnte ich als Auszubildende von den verschiedensten Abteilungen ‘ausgeliehen’ werden. Im Verlauf kristallisierte sich jedoch die Innere Medizin heraus, genauer gesagt, die Pathologie. In meinen 3 Jahren Ausbildung war ich vermutlich häufiger in der Pathologie als ein normaler Medizinstudent in seiner ganzen Studienzeit. Ich habe Gehirne, Säuglinge, Lebern, Milzen, Lungen, Därme gesehen und Auffälligkeiten unter Anleitung des Arztes dokumentiert – während dieser weiter Schnitte setzte und positionierte. Regelmäßig, genauer gesagt wöchentlich.

Auch wenn mir die Fachkompetenz fehlt um zu Corona ganz konkret etwas zu sagen, so kann ich doch die pathologischen Ergebnisse einordnen. Aus meiner Sicht sind die Ergebnisse klar und deutlich. Corona ist gefährlich und ja, die Mehrheit die stirbt, stirbt AN Corona (Quelle).

Auch die Bedenken die in Bezug auf die aktuellen Corona-Impfungen kann ich nicht so ganz verstehen. Auch die Frage nach “Langzeitstudien” wird und wurde aus meiner Sicht ausführlich beantwortet. Wer sich darüber noch informieren möchte sowie Links zu Publikationen sucht, der kann das unter anderem bei “So funktioniert’s! Komplexe Themen einfach erklärt.” tun.

Ich möchte auch etwas klarstellen, damit du einschätzen kannst, wer ich bin und wo ich stehe:
1. Auch ich bin nicht mit allem, was unsere Regierung macht (oder nicht macht) einverstanden.
2. Ich vertraue unseren Wissenschaftlern und deren Methoden.
3. Spiritualität schließt Wissenschaft nicht aus, sie ergänzen sich.
4. Wenn ich von etwas keine Fachkenntnisse habe, dann frage ich jemanden, der mir meine Fragen auch beantworten kann oder treffe wahlweise keine Aussagen dazu.
5. Meine Freiheit endet an dem Punkt, an dem ich meinem Umfeld schaden zufüge.
6. Meine Freiheit baut auf Werten wie Miteinander, Solidarität, Ehrlichkeit, Anstand, Respekt, Verzicht für das Gemeinwohl.

Wenn dir bei einem der Sätze die Haare völlig zu Berge stehen, dann bist du bei mir fehl am Platz.

Persönlicher Dank

Ich möchte mich hiermit bei Judith Peters von Sympatexter bedanken. Ich habe dieses Jahr bereits ihren Händständ-Kurs zum Thema Storydoing mitgemacht und war völlig begeistert. Zum Jahresende dann den Jahresrückblog. Judith, danke für deine tolle Arbeit und danke, dass du so tolle Kurse und Challenges in die Welt bringst! Ich habe einiges gelernt und werde fleißig umsetzen! Ich danke dir!

Auf ein gutes 2021!

Deine Natalie.

#jahresrückblog

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Corona-Fotoprojekt: “Frühlingsblumen”


Corona-Fotoprojekt: “Frühlingsblumen”

Hey, starke Mama!

Als ich die Nachricht vom Lockdown bekam und die Nachricht, dass ich vorübergehend als Fotografin nicht arbeiten darf, war das ein bisschen so, als ob man mir den Boden unter den Füßen wegzieht. Denn normalerweise habe ich meine Kamera sehr regelmäßig in der Hand. Das sollte alles von heute auf morgen anders sein.

Die Fragen die sich mir dadurch aufwarfen, waren umfangreicher als ich das vor dem Lockdown gedacht hätte.

Fragen über Fragen zu Beginn von Corona

  1. Wie kann ich Schwangere und Mütter in der Region bestmöglich durch den Lockdown begleiten? Was kann ich konkret tun um den Mama-Alltag zu erleichtern?
  2. Wie geht es mit meinem Business weiter? Ist es notwendig mein Angebot anzupassen oder zu verändern? Und wenn ja: In welcher Hinsicht.
  3. Und was fotografiere ich jetzt, wenn keine Menschen zur Verfügung stehen?


Und die Antworten?


Zu 1: Ich habe meine Facebook-Gruppe in eine Corona-Hilfe Gruppe umfunktioniert und dort viele Informationen bereit gestellt, die für Mamas und Familien hilfreich waren und nach wie vor sind. Das Ganze ist in Lektionen unterteilt um die Navigation und die Themenfindung für dich zu erleichtern.

Zu 2: Ich entschied mich dafür, meine Produkte neu zu sortieren. Neu hinzugekommen sind Bewerbungsfotos und das Paket “Business & Baby”. In diesem Shooting-Angebot vereine ich Familienfotografie und Businessfotografie zu EINEM Termin. Ja, das spart dir eine Menge Zeit! Ebenfalls neu hinzu gekommen sind meine Standard-Shootings. Einfach und schnell in der Buchung, unkompliziert in der Abwicklung. Ein Angebot also, dass sich an alle richtet, die mit kleinem Budget schnell und einfach schöne Fotos bekommen möchten.

Zu 3: Fotoprojekte. Ja, die habe ich bereits fotografiert, kam aber mit der Bearbeitung nicht hinterher. Ja, es gibt mehrere. Das erste, dass ich dir jetzt sofort und hier präsentieren möchte ist das Projekt “Frühlingsblumen”. Aufgrund des Wetters bot sich das Thema ganz wundervoll an. Ich musste lediglich in unseren Garten hopsen. 😉

Corona-Fotoprojekt: “Frühlingsblumen”



Wie hast du die Pandemie überstanden? Bist du noch im Wartemodus oder ist bei dir bereits alles beim Alten? Erzähl es mir gerne in einem Kommentar. Ich freue mich auf dich!

Never forget:

Starke Mamas gehen miteinander.

Natalie



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Fotoshooting in Hummeltal

Fotoshooting in Hummeltal

Babybauchfotos & Familienfotos


Hey, starke Mama!


Erinnerst du dich daran, dass ich vor kurzem auf Facebook ein kleines Gewinnspiel anlässlich von 300 Facebook-Fans gemacht habe? Es gab 2 Mini Babybauch-Shootings zu gewinnen. Die folgenden Bilder entstanden aus diesem Mini-Shooting.

Es war ein warmer Sommerabend und die Sonne stand noch hoch am Himmel. Das war gut, denn es waren auch einige Wolken unterwegs, Gewitter im Verzug. So hieß es zumindest im Wetterbericht.

Ich fand an einer meiner Lieblingsstellen im Hummeltal einen wundervollen Abendhimmel vor. Das Licht war perfekt. Meine Gewinnerin mit ihrer Familie war etwas früher dran und wir fuhren gemeinsam zu genau diesem Lieblingsplatz.

Ich mag ihn, weil ich dort ohne viel Gehen sehr schnell, sehr verschiedene Perspektiven fotografieren kann. Gerade bei Schwangerschaftsfotos ist das mein oberstes KO-Kriterium für eine Fotokulisse.


  • Wie weit muss ich mit meiner Kundin laufen, um eine neue Perspektive fotografieren zu können?
  • In welche Richtungen kann ich überhaupt fotografieren?
  • Sind die Kulissen / Hintergründe unterschiedlich genug oder sind sie ähnlich?
  • Zu welcher Tageszeit habe ich hier das beste Licht?


Das alles sind Fragen, die ich mir jedes Mal stelle, bevor ich einen Platz für ein Shooting auswähle.
Schließlich möchte ich das beste Ergebnis aus einem Fotoshooting herausholen. Ein bisschen Planung ist also notwendig, um schöne Fotos zu bekommen.

Während des Fotoshootings hatten wir eine Menge Spaß und es machte mir viel Freude sie dabei zu begleiten. Mir ist dabei besonders wichtig, dass sich alle entspannen können und sich mit mir wohl fühlen. Nur so erreiche ich mein Ziel: Echte Gefühle und damit auch ehrliche und natürliche Bilder. Die Ergebnisse möchte ich dir hier gerne zeigen.


Als wir zum Ende des Fotoshootings kamen, bemerkte ich hinter meinem Rücken eine Regenwand, die geradewegs auf uns zukam. Ich sprach das Thema kurz an um alle auf ein ggf. kurzes / jähes Ende vorzubereiten. Ich fotografierte also noch die letzten Motive. Danach gingen wir gemütlich zu unseren Autos und verabschiedeten uns. Ich blieb noch kurz dort und machte noch ein kleines Selfie-Shooting. Ich schaffte genau 3 Bilder als es dann zu regnen begann und ich zum Auto hastete.

Der Regen war überraschend stark. Wie stark, stellte sich dann erst heraus, als ich mich mit dem Auto auf den Heimweg machte. Auch das dokumentierte ich. Allerdings eher unfreiwillig und spontan.


Alles in allem war ich sehr zufrieden mit den entstandenen Bildern. Ich bearbeitete diese innerhalb von kurzer Zeit nach und übergab sie.

Besonders freute mich das wirklich sehr schöne Feedback. Für mich ist es immer schön zu hören und zu lesen, wenn ich Menschen mit meiner Art und meinen Bildern unterstützen kann. Darum möchte ich mich an dieser Stelle konkret bei meinen “Models” dieses Shootings bedanken.

  • Danke, für euer Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten
  • Danke, für eure Freude beim Shooting
  • Danke, für eure Offenheit mir und meinen Ideen und Vorschlägen gegenüber








Es war mir ein Fest!

Welche Erfahrungen hast du bisher mit Fotograf*innen gemacht?

Erzähl mir gerne in einem Kommentar davon!
Natalie

PS: Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest, dann schau dir gerne meine Webseite an.

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