Selbstporträts: 3 Super-Tipps für Anfänger!

Selbstporträts 1 von Natalie Garbotz. Natalie zieht eine lustige Grimasse und hat ihre Haare auf eine lustig-kindliche Art hochgesteckt.

Zuerst die Technik, dann die Selbstporträts!

Wir alle kennen das. Warum du Selbstporträts lieben solltest, habe ich bereits beschrieben. Und es ist von Facebook bis Instagram auch jedem klar: Ich liebe sie wirklich, die voll tollen Selbstporträts! Und jetzt möchtest so gerne auch Selbstporträts ausprobieren! Aber ehrlicherweise ist dir das mit der Technik zu viel des Guten. Was brauche ich dafür alles? Geht das Smartphone oder brauche ich eine richtige Kamera? Und überhaupt – brauchts ein Stativ? Und wenn ja: Welches?

Daher meine Tipps hierfür: Dein Smartphone reicht. Möchtest du eine bessere Bildqualität, dann ist aus meiner Sicht eine kleine Bridge-Kamera die richtige Wahl. Also eine kleine Kamera, die auch das RAW Format beherrscht. Ein Stativ wäre natürlich leichter und besser um die Fotos umzusetzen. Solltest du keines haben, dann setz dir zum Ziel dir eins anzuschaffen. Achte hierbei darauf, dass es deinen Bedürfnissen entspricht. Ich nutzte am Anfang einen einfachen Selfie-Stick. Dort konnte ich den Teil abschrauben, der mein Smartphone hält und diesen dann auf ein klassisches Kamerastativ schrauben.

Nimm dir dafür auch gerne Zeit, probiere auch hier verschiedene Stative aus und lass dich bei Bedarf im Fachgeschäft beraten. Dadurch findest du einfach viel leichter die Dinge, die zu dir passen und deiner Arbeitsweise entsprechen.

Setze dich mit deiner Technik auseinander. BEVOR du etwas fotografierst. Was kann deine Kamera? Und was kann sie nicht? Stelle die beste Qualität ein. Am leichtesten geht alles, wenn du ein Automatikprogramm für den Anfang benutzt. Dann musst du dich nicht um die Belichtung und den Weißabgleich kümmern. Auf welche Weise möchtest du den Auslöser betätigen? Möchtest du direkt am Smartphone bedienen? Fernauslöser? Oder doch lieber eine Bilderserie im Sekundenintervall? Die Funktionen, die dir deine Kamera anbietet findest du in aller Regel im Handbuch. Merke dir hier: Serienbildaufnahme, Intervall-Aufnahme und Selbstauslöser. 😉

Nimm deine ersten Selbstporträts nicht zu ernst!

Probiere bei den ersten Selbstporträts viel aus. Und gehe bitte nicht mit der Einstellung heran, dass jetzt direkt alles perfekt sitzen muss! Gehe mit Freude am experimentieren und spielen heran. Denn diese Verspieltheit hilft dir, dich auszudrücken und deinen Stil zu finden!

Stelle dir vorab dein Outfit zusammen, die du ausprobieren möchtest. Schminke dich so, dass du dich wohl fühlst. Es ist absolut wichtig, dass du dich so richtig gut fühlst! Im nächsten Schritt kümmerst du dich zuerst um dein Set-Up. Das heißt du stellst deinen Bildausschnitt ein, sorgst für einen guten, passenden Hintergrund und schaust, dass das Licht passt.

Wenn du kein externes Licht benutzen kannst, dann solltest du tagsüber fotografieren. Direkte Sonneneinstrahlung durch das Fenster ist nicht besonders gut, daher schau dich vorher um. Wo findest du indirektes, weiches und schönes Licht? Hast du vielleicht einen Raum, der nach Norden zeigt? Der ist IMMER gut! 😉 Oder aber du gehst gleich nach draußen. Wähle hierfür entweder einen bewölkten Tag aus oder einen Schattenplatz unter einem Baum oder im Wald oder wo auch immer du dich in den Schatten werfen kannst! ;-P

Wenn deine ersten Selbstportraits einfach nicht so werden, wie du dir das gedacht hast, dann sei nicht traurig! Lass dich keinesfalls entmutigen! Versuche es einfach nochmal. 😉 Ich bin mir sicher: Du kannst das!

Spiele mit dir selbst, experimentiere mit Selbstporträts und zeige wer du bist!

Bis du herausgefunden hast, wer du bist und wie du dich selbst magst, vergeht ein bisschen Zeit. Daher lade ich dich hiermit ganz konkret dazu ein zu experimentieren und zu spielen.

Was heißt das nun aber genau?

Als ich mit Selbstporträts angefangen habe, habe ich erst einmal mit meiner Kleidung gespielt. Ich habe viele verschiedene Outfits ausprobiert um zu schauen, ob sie mir stehen. Ich war sogar bei einer Stilberatung um herauszufinden, welche Farben am besten zu mir passen. Früher habe ich rosa und pink geliebt. Und ja, das sah alles gut an mir aus.

Inzwischen bin ich auch älter geworden und bevorzuge unter anderem Farben im Blau-Grau und Petrol Bereich, weil sie meine Augen so schön hervorstechen lassen. 😉 Auch wirken Stoffe auf der Kamera immer wieder verschieden. Daher ist ausprobieren hier unerlässlich! Was in Realität gut aussieht, wirkt auf deinen Selbstporträts vielleicht ganz fürchterlich.

Daher mein Tipp hier: Schleife dein Smartphone mit zum Outfit-Kauf. Alles was du anprobierst, solltest du einfach pauschal im Ganzkörperspiegel abfotografieren. Dadurch siehst du eine große Bandbreite an Outfits an dir selbst. Und dann schaust du einfach was dir am besten gefällt.

Du hast mal wieder eine neue Frisur? Mache ein Selfie damit um sie zu dokumentieren und zu schauen wie gut sie dir wirklich steht. Wenn du ein paar gesammelt hast, kannst du einschätzen was dir gut steht. Lange Haare? Mittel? Bobfrisur oder gleich ganz kurz? Find es raus!

Spiele bewusst mit deinem Make-Up! Ich weiß gar nicht wie lange ich rumprobiert habe, bis ich auch nur im Ansatz herausgefunden habe, welche Lippenstiftfarbe mir steht. Und wie stark ich mich für meine Selbstporträts schminken muss. Oder wie ich meine Augen zu schminken habe, damit ich halbwegs gut aussehe. Und alles, was ich da ausprobiert habe, habe ich auch irgendwie dokumentiert. Einfach, um selbst einschätzen zu können, wie etwas an mir aussieht und ob es mir nun steht oder nicht. Denn egal ob dir das nun steht oder nicht: Du hast in jedem Fall etwas gelernt und kannst es für deine Selbstporträts immer wieder einsetzen!

Selbstporträts 2 von Natalie Garbotz.
Fotografin Natalie Garbotz
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Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

 

Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

 

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