5 gute Gründe, warum du Fotografie lieben solltest!

Fotografin Natalie Garbotz liebt Fotografie und küsst ihre Kamera gerne.

Hey, starke Mama!

Immer wieder höre ich negative Bemerkungen wenn es um meinen Beruf als Fotografin geht.

  • Fotografinnen und Fotografen müssen nichts wissen, sind also „dumm“.
  • Fotografinnen und Fotografen sind lediglich Kamerahalter.
  • Es geht nur darum, ein technisches Gerät zu bedienen.

Mit diesen Vorurteilen ist jetzt Schluss. 🙂 Versprochen! Hier kommen ein paar gute Gründe, warum Fotografie interessant ist und warum sich das Entdecken lohnt.


Fotografie ist anspruchsvoll und vielseitig.


Zu Beginn geht es darum, die Technik und im wahrsten Sinne des Wortes das „Handwerk“ zu erlernen. Da Vinci hat schließlich auch nicht auf Anhieb sein Meisterwerk in die Welt gebracht – und auch kein anderer Maler. Zum fotografischen Handwerk gehören neben der Bedienung der Kamera auch umfangreiches Wissen über Lichtsetzung und Bildgestaltung. Weißt du zum Beispiel, wie das Rembrandt-Licht gesetzt werden muss? 🙂 Wenn ja, dann bist du bereits gut dabei! Ich kann dir sagen, dass die meisten Besitzer einer „großen“ Kamera die technischen Möglichkeiten nicht ausreizen. Doch das ist noch längst nicht alles. Als Fotografin gehören auch Kreativität, Empathie, konzeptionelles und analytisches Denken zum Paket. Intensives Wissen über Bildbearbeitung, Druck und Druckvorbereitung, Materialkunde, Marketing und „Content-Creation“ kommen hinzu. Es kann also keine Rede von „nur eine Kamera halten“ sein. 😉


Fotografie ist gegensätzlich.


Insbesondere wenn es um die inhaltliche Gestaltung von Bildern geht. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob hart oder zart, kontrastarm oder kontraststark, fein- oder grobkörnig, bunt oder monochrom, gefühlsbetont oder nüchtern bis radikal …. Im bewussten Fehler liegt das Genie. 😉 Ob die Kunst in der Bildbearbeitung liegt oder in der manuellen Nachbearbeitung, liegt bei jedem selbst. Oder liegt sie doch eher beim fotografieren selbst?! 🙂

Sie weckt den individuellen Forschergeist.


Denn wer viele Ideen hat, möchte diese auch umsetzen. Dazu brauchst du ein Gespür für gute Bildumgebungen. Zu welcher Jahreszeit sieht es an diesem Ort hier wie genau aus? Und wie ist der Verlauf der Sonne? Welches Licht habe ich morgens? Und welches Abends? Was macht einen Ort besonders? Welche Perspektiven ermöglicht mir ein Ort? Oder doch lieber ins Studio!? Woher bekomme ich die Requisiten, die ich zur Umsetzung brauche? Du siehst also: Fragen über Fragen. 🙂 Und ganz viel zu entdecken und erforschen. 🙂


Fotografie ist experimentell.


Gerade wenn es darum geht, Emotionen einzufangen, Bewegungen einzufangen oder in extremen Lichtsituationen. Hier braucht es Mut beim Tun und eine sehr genaue Kenntnis über die Kamera. Gerade wenn es um Bewegungen im Bild geht: Das funktioniert nie auf Anhieb. Mal fällt etwas komisch, mal ist es der falsche Zeitpunkt und beim nächsten Mal wird etwas verdeckt, dass zu sehen sein soll. Sobald es um Bewegung geht, sind fast immer mehrere Wiederholungen notwendig. Und trotzdem gibt es immer wundervolle, schöne Bilder die genau aus diesen Bewegungen heraus entstehen. Übrigens wird in meinen Fotoshootings häufig getanzt, gedreht, geworfen und gehüpft. Denn genau daraus entstehen die emotionalsten Bilder. Aus der Lebensfreude.


Bilder von dir steigern deinen Selbstwert.


Und genau das macht sie zu psychologisch wertvollen Objekten. Besonders Kinder profitieren von ihnen. Warum? Es wurde nachgewiesen, dass eine gute Fotokultur in der Familie dafür sorgt, dass deine Kinder in der Pubertät einen besseren Selbstwert haben. Daraus resultieren weniger Minderwertigkeitskomplexe und eine bessere Selbstannahme. Diktierte Schönheitsideale aus den Medien werden weniger beachtet.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Prozess der zum Porträt führt. Stimmt die Chemie zwischen Fotograf:in und dir nicht, ist es unwahrscheinlich, dass du dich positiv daran erinnerst. Die Gefahr ist hier, dass du deine Fotos in irgendeiner Schublade verstauben lässt.

Wer hängt sich auch schon eine negative Erfahrung an die Wand?! Das ist absolut nachvollziehbar! Und nein, Fotos aus einem solchen Shooting wirken sich dann auch nicht mehr so positiv aus. Das gleiche gilt auch für Kinder. Hat dein Kind etwas in schlechter Erinnerung, ist es nicht hilfreich.


Überzeugt? Schön!

Schreib mir gerne deine Erfahrungen mit Fotograf:innen in die Kommentare.

Ich freue mich immer, davon zu lesen – egal ob es gut oder ein bisschen weniger gut war. <3

Empfehlung -> Schau dir gern mein Portfolio an. 😉

Deine

Fotografin Natalie Garbotz

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern #blognacht

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Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

 

Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

 

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