5 Tipps für Kinderfotos,

die Geschichten erzählen

Ein Mädchen vor weißem Hintergrund, spielt lachend mit ihren Seifenblasen. Kinderfoto in Schwarz-Weiß.

Hey, starke Mama!

Wir allen wünschen uns schönere Kinderfotos aus / in unserem Alltag. Darum habe ich mir überlegt, dir meine besten 5 Tipps an die Hand zu geben. Damit du mehr Kinderfotos fotografierst. Und damit auch deine Kinderfotos Geschichten erzählen!

Letzte Woche habe ich bereits einen Artikel über Foto-Storytelling veröffentlicht, den du dir gerne vorweg durchlesen darfst.

Ein ganzer Tag für deine Kinderfotos

Unter Stress und Druck ist Fotografieren meistens schwer. Zum einen, weil du schnell fertig werden möchtest. Und zum anderen, weil das auch dein Kind bemerkt. Wenn Kinder so was im Allgemeinen spüren, verstellen sie sich fast automatisch. Das Ergebnis sind verkrampfte Gesichter auf den Fotos oder wahlweise auch seltsame Körperhaltungen. 

Aus diesem Grund solltest du dir einen ganzen Tag Zeit nehmen, um deine Kinderfotos zu fotografieren. Die Gefahr ist sonst groß, dass irgendwas daran schief geht. Ein ganzer Tag ermöglicht es dir auch, mehrere Male die Kamera auszupacken und zu fotografieren. Wenn also die ersten Fotos nicht so geworden sind wie gedacht, dann hast du einen weiteren Versuch, um schöne Kinderfotos zu erwischen. 

Plane die Spiele für deine Kinderfotos vor

Planung ist die halbe Miete. Frage dich, welche Dinge dein Kind oder deine Kinder sehr gerne tun. Welche Art von Spielen werden generell bevorzugt? Auf welche Art tobt sich dein Kind aus? Welche körperlichen Aktivitäten werden bevorzugt? Ball spielen? Klettern oder balancieren? Alles superwichtige Fragen! Mache ein Brainstorming und schreibe alles auf, was dir einfällt. 

-> Ich mache übrigens immer gute Erfahrungen mit zB. Seifenblasen, kleinen Bällen oder Badetierchen. Auch Kisten und Kinderstühle sind immer eine gute Idee.

Ein Junge spielt lachend im Herbstwald mit den Blättern, in dem er sie mit dem Fuß nach oben schleudert. Kinderfoto in Schwarz-Weiß.

“Wo fotografiere ich Kinderfotos, die Geschichten erzählen sollen?”

Um das herauszufinden, ist es gut, wenn die Idee für deine Kinderfotos bereits grob klar sind. Das bedeutet, dir ist bewusst, wobei du deine Kinder fotografieren möchtest, du hast ausreichend Zeit eingeplant. Aus der ein oder anderen Aktivität ergeben sich automatisch bestimmte Orte, um zu fotografieren. Bei anderen Aktivitäten nicht zwangsläufig. Bücher lesen, kann man fast überall. 

Wenn das der Fall ist, stelle dir folgende Frage: “Was wollen wir hier eigentlich fotografieren? Welches Gefühl verbinde ich mit diesem Fototag?”
Du nimmst die Antworten und überlegst, ob dir eventuell ein Ort einfällt, den du mit diesem Gefühl verbindest. 

Wenn das nicht der Fall ist: Gibt es eine Farbe, die du mit diesem Gefühl verbindest? Und gibt es einen Ort, an dem diese Farbe recht häufig vorkommt? Das sollte dein Platz zum fotografieren werden!

Bewegung auf Kinderfotos

Spielen und Toben sind die Spielarten, die immer sehr gut ankommen. Diese Art Spiel ist deswegen so positiv, weil es niemand schafft, dabei sein Gesicht künstlich zu verzerren. Beim spielen und toben haben alle kleinen Menschen etwas ganz anderes zu tun und konzentrieren sich auf das, was vor ihnen ist. Das trägt im Wesentlichen dazu bei, dass die Kamera übersehen und vergessen wird. Genau das sollte dein Ziel beim Fotografieren sein.

Auch kleine Spiele wie zum Beispiel einen Blumenstrauß pflücken kann hier wunderschön wirken.

Achte bei der Umsetzung bitte ganz genau auf deine Kamera-Einstellungen. Wenn du deine Einstellungen manuell tätigst solltest deine Belichtung zwischen 1/125 bis 1/250 Sekunde sein. Teste vorher, ob ausreichend Licht vorhanden ist, bevor du loslegst.

In einer Steingrotte steht ein Junge auf einer Steinbank und schaut um die Ecke. Seine Oma steht daneben, den Blick auf den Jungen gerichtet und hält ihm eine Hand. Ein Kinderfoto in Schwarz-Weiß.

Animation für fröhliche Kinderfotos

Wenn dir fröhliche Fotos lieber sind und du nicht so recht weißt, wie du es umsetzen könntest, dann lass dein Kind bzw. deine Kinder lustige Worte rufen. Ich habe in meiner langen Berufserfahrung einige lustige Worte gefunden und mir alle notiert. Das wohl bekannteste dürfte Ameisenscheiße sein. Jedoch ist das schon ziemlich ausgelutscht und nicht mehr immer lustig. Bei mir funktionieren Worte wie “Mami”, “Papi”, “Schokolade” oder “Peperoni” sehr gut. Auch lustige Geräusche, wie zB. Pupsgeräusche funktionieren fast immer. Beachte hierbei bitte, dass die meisten Kinder hohe Töne bevorzugen. Nur wenige mögen tiefe, rauchige oder kratzige Stimmen.

Viel Erfolg beim ausprobieren!

Foto-Storytelling benötigt etwas Übung. Auch und gerade bei Kindern. Sei geduldig, nimm dir Zeit und achte auf deine Kamera-Einstellungen. 😉 Dann wird das mit Sicherheit. Weitere Beispiele für Bilder die Geschichten erzählen findest du bei milkmagazine und professionsofapropjunkie.

Fotografin Natalie Garbotz

PS: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern

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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

     

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