#mütend

Blogparade für erschöpfte Mamas & 30 Tage Fotoprojekt

Hey, starke Mama!

Da sind wir nun. Alle müde und wütend, kurz #mütend. Gerade Eltern – insbesondere Mütter scheint es mir – knallen gerade ordentlich gegeneinander. Es scheint zwei Lager zu geben, die versuchen sind gegenseitig… ja, was eigentlich? Ich bin mir unsicher! Aber es scheint so als gäbe es ausschließlich richtig oder falsch. Das “dazwischen” ist verloren gegangen.

Sollten wir nicht besser an einem Strang ziehen, anstatt unseren Frust fremden Leuten willkürlich über den Kopf zu leeren? Wie sinnvoll ist es denn, sich mit Hass und Frust gegenseitig zu bekriegen?

Ich bin der Meinung: Krieg ist immer sinnfrei. Weder gegeneinander, noch miteinander gegen wen auch immer. Darum finde ich es erst einmal gut, wenn wir alle gesammelt unseren Frust rausschreien. Allerdings unter halbwegs kontrollierten Bedingungen auf eine authentische Art und Weise. Weil genau das so gar nicht passiert, möchte ich hier eine Blogparade genau zu diesem Thema starten. Ich WILL euern Frust sehen!

Mütend Blogparade Cover

Wie ich zu dieser Blogparade komme

Nun, auch ich bekomme den steigenden Frust in den sozialen Medien zu spüren. Und das, obwohl ich mich versuche so weit wie möglich zurück zu ziehen. Damit ich so wenig wie möglich sehen muss. Typisch introvertiert eben. 😉 Wenn ich dann mal etwas sage, versuche ich so sachlich wie möglich zu sein.

Nun, wenn ich mal etwas lese, dann empfinde ich von Wut über Irritation bis hin zu völliger Verwirrung so ziemlich alle Gefühle meiner alltäglichen Gefühls-Palette. Sollte ich mich nicht darüber freuen, dass es Menschen gibt, die ihre Gefühle zeigen können? Ja – normalerweise wäre das so. Wenn, ja wenn (!) es effizient, halbswegs sachlich formuliert und in der Gesamtbotschaft stimmig wäre. Die meisten, die ich aktuell mitbekomme, machen aber das Gegenteil von “stimmig”.

Ich habe in den letzten Wochen einiges an Beispielen gesehen:

  • Posts und Blogbeiträge ohne Bilder
  • Emotionale Posts mit ziemlich vielen Beleidigungen, aber ohne konkretes Ziel
  • Sinnfreie Posts, bei denen ich mich fragte, was man mir überhaupt sagen will
  • Foto-Posts, aber das Foto passt nicht zum Text (unterschiedliche Aussagen)

Dazu kamen in den allermeisten Fällen glattgebügelte Bilder mit einer völlig anderen Aussage wie die, die im Post / Beitrag getätigt wurde.

Konkrete Post-Beispiele und Vorschläge zur Verbesserung

Wolke Hegenbarth Official beispielsweise schreibt, dass endlich eine Lösung gefunden werden müsse und das es so ja nicht weiter gehen kann. Damit hat sie auch recht, wirklich! Warum sehen wir dann aber dieses fröhliche Foto aus ihrem aktuellen Urlaub in Südafrika?! Würde es nicht mehr Sinn machen, ausschließlich diesen Urlaub zu thematisieren und dem “So gehts nicht weiter!” einen eigenen Beitrag zu widmen?

Ein weiteres klassisches Beispiel dessen, was ich meine:

Und gleich noch einen dritten hinterher! Das ist sogar der Beste, denn der Beitrag hat mit “mütend sein” rein gar nichts zu tun und das Bild hat weder mit dem Inhalt zu tun, NOCH mit mütend sein:

Es gibt aber noch unzählige Beispiele mehr, die kann ich jetzt hier nicht alle zeigen. Weil ich das persönlich so schrecklich finde, rufe ich hier und jetzt die Blogparade mit Namen #mütend aus. 🙂

Und ich möchte eine grundlegende Frage stellen: Ist dir einmal in den Sinn gekommen, dass es natürlich ist, jemanden nicht ernst zu nehmen, wenn er 3-5 komplett widersprüchliche Botschaften innerhalb einer Interaktion sendet?

Wenn du eine glasklare Botschaft hast und du dir überlegt hast, wie du das nicht nur in Schrift sondern auch in Bild umsetzen kannst, dann bist du herzlichst zur Blogparade eingeladen!

Die Regeln dieser Blogparade

  1. Teilnehmen dürfen: Blogbeiträge, öffentliche Facebook-Posts, Instagram-Posts und Tweets.
  2. Nutze innerhalb deines Postings: #starkemamas #lebeninbildern und wenn du willst: #mütend
  3. Du kannst die nächsten 30 Tage deinen Beitrag als Kommentar unter meinem Blogbeitrag posten.
  4. Jeder Beitrag erhält ein Bild in passender Bildsprache, damit er ernst genommen werden kann.
  5. Hab den Mut dazu unperfekt zu sein! Vor allem bei deinen Selfies!
  6. Bitte nutze emotionale und sachliche Aussagen. Halte dich bitte an das, was ich “Anstand” nennen würde.
  7. Die Blogparade bleibt 30 Tage lang geöffnet. Ich gebe mir während dieser 30 Tage Mühe, alle Beiträge zu lesen und zu kommentieren.

Diese Blogparade wird 30 Tage lang in meinen sozialen Kanälen beworben. Dafür nutze ich jeden Tag eines meiner persönlichen mütend-Selbstporträts. Am Ende der 30 Tage haben wir dann also hoffentlich viel Buzz, viele Beiträge UND ein Fotoprojekt mit über 30 mütend-Selbstporträts von mir. Ich werde sie euch hier innerhalb des Artikels einfügen und aktuell halten.

Auf ganz viele tolle Beiträge, Teilnehmer*innen und Selbstporträts! Die Freude ist ganz meinerseits! 😉
Wenn du wissen möchtest, welche Corona-Updates es rund um mich und die starken Mamas gibt, dann schau dich gerne im Blog um.


Natalies #mütend Selbstporträts der Blogparade

Portrait der Blogparade mütend, hier sauer und mit Kaffeetasse in der Hand.
mütend mit Kaffee
Selbstporträt der Blogparade mütend, hier nachdenklich mit leicht seitlich nach rechts geneigtem Kopf.
Selbstporträt mütend 2
Foto der Blogparade mütend, hier traurig mit gestützem Kopf und nach unten blickend.
mütend 3
Portrait der Blogparade mütend, hier nachdenklich und offensichtlich erschöpft nach rechts schauend.
Porträt mütend 4
Foto der Blogparade mütend, hier nachdenklich.
Foto mütend 5

Fotos Tage 6 bis 11 von mütend.

Natalie’s after-mütend Fotos

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die bei meiner Blogparade mitmachen, mitgemacht haben oder noch mitmachen werden.

Sie bleibt auch weiterhin geöffnet und du kannst deine Posts jederzeit mit einem Kommentar auf diesen Artikel verlinken. Ich werde auch weiterhin alle Einträge lesen und kommentieren!

Fotografin Natalie Garbotz

Nicht vergessen: Starke Mamas gehen miteinander.
#starkemamas #lebeninbildern

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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

     

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    Fotografin & Mentorin für starke Mamas in Bayern und Bayreuth