Journaling: Diese 3 Journal-Arten nutze ich

Journal mit Stift auf Holztisch

Hey, starke Mama!

Heute möchte ich über drei Arten von Journals schreiben. Drei Arten, die ich auch aktiv nutze! Denn es ist immer die eine Sache, sich ein paar Ideen zu überlegen wofür man ein Journal so anlegen könnte… Aber die andere Sache ist es, diese Bücher selbst aktiv zu nutzen und echte Erfahrungen zu teilen. Ich nutze Journaling übrigens schon seit meiner Jugend – ich dachte aber immer, dass es eigentlich Tagebuch heißt. Und das, obwohl es für mich nie Tagebücher waren. 😉 Daher: Lass uns loslegen!

Journal: Persönlichkeitsentwicklung

Mein Journal zur Persönlichkeitsentwicklung war das zweite, dass ich begonnen habe zu schreiben. Nein, das Buch ist noch nicht voll. 😉 Aber fast. Es ist das Journal, dass ich aktuell am häufigsten in der Hand halte. „Am häufigsten“ bedeutet in diesem Fall fast täglich und mindestens einmal wöchentlich.

Was schreibe ich hier rein?

  • Coaching-Zusammenfassungen die ich in Anspruch genommen habe
  • To-Do Listen für Selfcare, Blockaden lösen usw.
  • Orakelkarten Readings, die ich mir selbst gebe inkl. Reflektionen
  • Reflektionen und Gedanken zu allgemeinen Lebensfragen
  • Wissen über Persönlichkeitsentwicklung
  • Erkenntnisse und Notizen aus Meditation, Naturgespräch und schamanischer Arbeit

Meine Inhalte entwickeln sich hier weiter und schwanken je nach dem, was gerade ansteht. Wenn du lieber in deiner Akasha-Chronik stöberst, dann wirst du wohl eher diese Botschaften festhalten wollen. Wenn du mit Edelsteinen arbeitest, dann wirst du eher deine Erfahrungen damit und dieses Wissen festhalten wollen.

Was genau du hier hineinschreibst, ist also maximal flexibel, denn „Persönlichkeitsentwicklung“ ist ein wahnsinnig großes Feld.

Es stellt sich daher auch nur eine Frage: Was bedeutet und beinhaltet Persönlichkeitsentwicklung für dich?

Journal: Meine Träume

Mein Traumtagebuch. Es ist das älteste Journal das ich führe. Ich glaube ich habe es begonnen, als ich 18 oder 19 war und seit dem liegt es immer mit einem Stift auf meinem Nachttischchen. Und ja, seit damals ist es das selbe Buch! Ich war schon immer aktive Schlafwandlerin. Meine Träume sind schon immer sehr lebendig gewesen, teilweise sehr intensiv und manchmal wiederkehrend. Schon immer war ich auch im wachen Bewusstsein mit inneren Bildern konfrontiert, die in bestimmten Situationen auftauchten.

So habe ich es mir also zur Routine gemacht, besonders intensive Träume aufzuschreiben. Vor allen Dingen dann, wenn ich ein und denselben Traum in leichten Varianten immer wieder träumte. Das waren häufig recht makabere und brutale Träume. Normale, aber sehr intensive Träume habe ich auch notiert. Mein legendärer Traum von der leuchtenden Märchenschnecke ist so ein Traum. Wunderschön, super angenehm und trotzdem sehr intensiv. So unfassbar toll, dass er festgehalten gehört.

Auch wenn ich mich noch an konkrete Wortlaute erinnerte, aber vielleicht nicht mehr an die Handlung… habe ich es aufgeschrieben. Denn hin und wieder braucht es keine Bilder. Vor allem dann nicht, wenn mir Fragen im Traum gestellt werden, wie zB: „Wie soll ich alleine gegen 5 Männer gleichzeitig ankommen?“. Joah. Das ist eine verdammt gute Frage, da muss ich mal kurz drüber nachdenken. 😉

Aber warum schreibe ich diese Träume auf? Ich könnte sie auch trotz der netten Geschichten und Bilder einfach wieder vergessen und sie ignorieren, stimmts?

Nun, da mache ich es mir nicht so einfach. Meine Träume, inneren Bilder und Botschaften waren schon immer die Basis meines Lebens. Ich war schon immer für meine lebendige und teils abgehobene Phantasie bekannt. Also habe ich mit diesen Dingen auch aktiv gearbeitet und dadurch war es mir möglich mich selbst ins Leben zu träumen. Denn aus meinen Träumen wurden mit der Zeit Ziele. Und aus meinen Zielen und Träumen entstand meine Bestimmung. So funktioniert das halt für mich. Es wäre die pure Verschwendung gewesen, diese Dinge NICHT zu notieren und aktiv zu nutzen! Ja, es käme einem Verrat an mir selbst gleich. 😉

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass unser Unterbewusstsein durch Träume, innere Bilder und auch konkrete Botschaften und Fragen mit uns kommuniziert. Das Positive aus meiner Sicht ist, dass ich mir diese inneren Bilder ohne große Umschweife immer wieder in der Phantasie herholen kann und auch damit arbeiten kann. Es lassen sich darüber Blockaden lösen, negative Glaubenssätze sind leichter zu finden und auch ansonsten, kann ich mit allen Beteiligten sprechen und mir anhören, was sie zu sagen haben.

Wenn ich daraus nichts lernen kann, dann weiß ich auch nicht mehr… 🙂

Journal: Business Ideen und Entwicklung

Ich arbeite auch in meiner Selbstständigkeit mit einem Journal. Wenn ich in der Nacht einmal Business-Ideen geträumt habe, schreibe ich diese hier rein. Ja, auch sowas träume ich häufiger mal. 😉 Oder anders herum: Wenn mich eine Frage umtreibt, dann beschäftigt mich das gerne mal im Traum. Wäre also schade, das verfallen zu lassen, wenn sich mein Gehirn schon die Arbeit macht mir Fragen zu beantworten oder Ideen zu liefern.

Ich nutze dieses Journal auch für:

  • Business-Vision für das kommende Jahr
  • Produkt-Entwicklung
  • Überlegungen zu Prozessen
  • Gedanken und Reflektionen über Kundinnen
  • Grobe Zahlen (Umsatzplanung, Follower, Leserzahlen dieses Blogs…)
  • Ideen für Content-Themen
  • Sammeln von interessanten Printmaterialien
  • Ideen rund um Marketing und Business
  • Zielsetzungen

Dieses Journal ist mein jüngstes Journal. Ich nutze es seit ungefähr 2 Jahren. Ich nehme es auch mal in meiner Handtasche mit, falls ich mal unterwegs eine Idee habe. Unterwegs finde ich auch eher mal interessante Werbematerialien. Ich mag es aber auch, die Essenz von Gesprächen mit anderen Selbstständigen festzuhalten.

Nur für Workshops und Weiterbildungen nutze ich einen separaten Business College-Block. Darin mache ich mir meine Notizen und schreibe alles für mich wichtige zusammen. So, wie ich das auch in der Schule gemacht hätte. 😉

Deine

Fotografin Natalie Garbotz
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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines 5 jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

     

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