Blogparade: Hey, starke Mama!

Titelbild: Bunter Blumenstrauß mit kleinblütigen Blumen. Rechts daneben steht "Hey, starke Mama!" Blogparade zum Muttertag.

Wir leben in besonderen und turbulenten Zeiten. Und: Der Muttertag steht vor der Tür. Da stellt sich mir doch glatt die Frage: Wie geht es eigentlich den Müttern hier und wie siehst du die Sache selbst? Ich bin mir sicher, diese Fragen zu stellen macht Sinn. Völlig egal, ob du nun berufstätig, zu Hause oder gar selbstständig bist. Daher rufe ich mit diesem Artikel zu meiner jährlichen Blogparade zum Muttertag auf und freue mich darauf, dass du dich mit möglichst vielen austauschst und vernetzt. Über das Inhaltsverzeichnis erreichst du schnell für dich wichtigen Infos.

Blogparade 'Hey, starke Mama!'. Passend zum Muttertag zeigt das Bild bunte blumen.

Wie die Idee zur Blogparade entstand

Die letzten Jahre haben deutlich an meinen Kräften gezehrt. Der erste Lockdown startete, als mein Sohn dreieinhalb Jahre war. Als der Lockdown da war, stand ich wie vor einer Wand. Von heute auf morgen musste ich meine Arbeitsweise umstellen. Ja, ich bin selbstständig. Nein, mein Kind konnte sich nicht allein beschäftigen. Arbeiten während mein Kind zu Hause war? Als Fotografin? Unmöglich. Dazu hatte ich nur wenige Wochen zuvor meine Mutter verloren – ebenfalls sehr plötzlich und von heute auf morgen. Ich hatte die Sache noch nicht einmal richtig verdaut und schon rannte ich unweigerlich in die nächste Turbulenz.

  • Kann ich jetzt überhaupt noch arbeiten?
  • Wenn ja, wie kann ich arbeiten?
  • Muss ich meine Arbeit jetzt in die Nacht schieben?
  • Wie soll ich meinen Sohn allein betreuen?
  • Mit welchen Beschäftigungsmöglichkeiten?
  • Wie kann ich ihn in meinen Alltag mit einbinden?

Ich hatte keinen Plan. Auch keinen Notfallplan. Ich war buchstäblich hin und her gerissen, zweifelte daran das ich es schaffen könnte. Ich bemerkte trotz allem schnell: Zweifeln schön und gut – da muss ich jetzt trotzdem durch. Ich gehöre zu denjenigen, die mit dem Lernen beginnen und nach Lösungen suchen, wenn es brenzlig wird. Und genau dadurch habe ich die Situation „irgendwie“ meisten können. Ich fragte um Hilfe und lernte, wie ich mein Kind noch besser in die alltäglichen Arbeiten mit einbinden kann. Das reichte von der Hausarbeit bis zu meiner Selbstständigkeit.

Die Tatsache, dass ich etwas neues lernen konnte und die Erfolge auch sehen konnte, tat mir sehr gut. Ich gewann nicht nur Vertrauen in mich selbst sondern gewann auch Selbstbewusstsein hinzu. Mit der Zeit lernte ich auch, welche Arbeiten ich mit meinem Sohn gemeinsam erledigen konnte und welche eher nicht. Ja, sogar das gemeinsame kochen konnte ich entsprechend verbessern – denn bis zu diesem Zeitpunkt glich es eher einem Desaster.

Und trotzdem: Mit der Zeit bemerkte ich, dass mir dann doch die Puste ausging. Ich hatte immer wieder kleinere Durchhänger, die nach über 2 Jahren zu großen Kratern wurde. Ich war 24/7 für meinen Sohn da und habe meinen Mann unterstützt wo ich nur konnte. Auch zum Bloggen / Schreiben kam ich deutlich weniger, als zuvor. Zeit für mich selbst, zur Erholung und zum Akku aufladen? Fehlanzeige! Und trotzdem: Mit der Zeit bemerkte ich, dass mir dann doch die Puste ausging.

Ich hatte immer wieder kleinere Durchhänger, die nach über 2 Jahren zu großen Kratern wurde. Ich war 24/7 für meinen Sohn da und habe meinen Mann unterstützt wo ich nur konnte. Auch zum Bloggen / Schreiben kam ich deutlich weniger, als zuvor. Zeit für mich selbst, zur Erholung und zum Akku aufladen? Fehlanzeige! Mein zuvor positives Selbstbild? Lag in Scherben. Mein Körper sagte mir deutlich: „Hey, das ist echt richtig anstrengend! Ich leg mich mal schlafen! Und du kommst jetzt gefälligst auch mit!“

Als dann immer längere Phasen kamen, in denen ich meinen Sohn wieder in den Kindergarten bringen konnte, nutzte ich das Angebot zwar gerne – bei gleichzeitigem Unwohlsein. Ich wollte ja eben nicht, dass er aufgrund meiner egoistischen Art leidet. Den Fokus dieser ‚freien‘ Zeit legte ich darauf zu schreiben, mich langsam wieder an meine Morgenroutine zu gewöhnen, die mir immer so gut getan hat und ausschließlich Dinge für mich selbst zu tun.

Nur: Nicht jeder hat den Luxus zu wissen was zu tun ist. Nicht alle Menschen haben die selbe Art zu denken. Man kann sagen, dass Menschen sehr verschieden sind und eben keine Roboter, die von außen festgelegten Standards entsprechen. Was ist jetzt mit denjenigen, die in dieser Situation nicht in der Lage sind Lösungen zu finden oder generell auf Unterstützung angewiesen sind? Ich weiß nur eins: Wäre ich in einer solchen Situation, dann würde ich wahnsinnig werden!! Neben der Veröffentlichung meiner persönlichen Ressourcenliste für dich, ist es mir ein Anliegen diese Blogparade ins Leben zu rufen.


Thema der Blogparade für 2022

„Diese Dinge treiben mich in den Wahnsinn und deshalb

brauche ich ______, damit es nicht (nochmal) soweit kommt!“

Wie du dieses Thema, bzw. den Impuls im Detail umsetzt und aus welcher Perspektive du ihn bearbeiten magst, ist dir selbst überlassen.

Über „Hey, starke Mama!“

Ich habe diese Blogparade ins Leben gerufen, weil es aus meiner Sicht an Angeboten für Mamas und Müttern mangelt. Insbesondere in turbulenten Zeiten ist ein wertschätzender Austausch mit anderen wichtig und sollte sogar intensiviert werden. Und genau diesen Austausch möchte ich mit dieser Blogparade wieder ins Leben rufen und wenn möglich sogar vertiefen. Es gibt immer mehrere Ebenen eines Problems und viele verschiedene Blickwinkel. Je mehr, desto besser. Und dem wird eine Blogparade über alle Kanäle hinweg aus meiner Sicht gerecht. Damit wir nicht jedes Jahr das Gleiche schreiben, benenne ich wechselnde Themen und Impulse.


Regeln der Blogparade

Welchen zeitlichen Rahmen gibt es?

18. April bis zum 31. Mai 2022.
Die Blogparade ist jährlich wiederkehrend mit wechselnden Themen.

Wer darf mitmachen?

Alle Menschen, die schwanger sind, über Kinder nachdenken, versuchen oder versucht haben schwanger zu werden, ein Sternenkind zur Welt gebracht haben oder anderweitig ihr Kind vor, bei oder nach der Geburt verloren haben. Omas und jede Art von Erziehungsberechtigten zählen selbstverständlich auch. Es geht mir ausdrücklich um vielfältigen Austausch!

Welche Formate sind erlaubt?

Blogartikel, Foto-Posts, Podcasts und Videos.
Der Social Media Kanal ist irrelevant, solange du deinen Beitrag in den Kommentaren verlinken kannst.

Welche weiteren Regeln gibt es?

  • Bitte verlinke in deinem Beitrag auf meine Blogparade und/oder nutze #heystarkemama
  • Verlinke deinen Beitrag in den Kommentaren dieses Artikels.
  • Ende der Blogparade: 31. Mai 2022.

Was passiert mit den eingereichten Beiträgen?

  • Jeder eingereichte Beitrag wird von mir gelesen und kommentiert.
  • Ich erstelle eine Zusammenfassung in der dein Beitrag verlinkt wird und dein Name genannt wird. Die Zusammenfassung wird als Blogartikel veröffentlicht und steht zusätzlich als PDF zum Download bereit.

Ich freue mich sehr über

deinen Beitrag und vielfältigen Austausch!

Fotografin Natalie Garbotz
8 Kommentare
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live-OH!-letter

Jede Woche teile ich meine Gedanken zu diesen Themen mit dir:

Fotografie, Selbstbild, Mama-Alltag, Selbstständigkeit als Mama.

 

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was es auf Starke Mamas neues zu entdecken gibt. Ich freue mich auf dich!

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Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines 5 jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

 

Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

 

Du hast einen Themenvorschlag? Dann gerne her damit!
Sende diesen gern an: hey@starke-mamas.de