Mama-Fasten: Das Ergebnis nach 4 Wochen

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Wie hat sich das Fasten für mich ausgewirkt?

Warum ich immer im Urlaub faste, habe ich ja bereits in einem eigenen Artikel zum Thema Fasten verbloggt. Und auch im Monatsrückblick Juli hatte ich bereits angedeutet, dass ich es tun werde. Wie hat sich das Fasten aber jetzt auf mich ausgewirkt? Vier Wochen Fasten haben einiges in mir bewegt. Ich wurde angeregt mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, mich selbst zu reflektieren und nachzudenken. Ja, nachdenken war das, was offensichtlich für alle war. Das ich oftmals abwesend wirkte ist vermutlich klar. Da ich mich zusätzlich entspannen wollte, habe ich auch meditiert. Nicht zu vergessen meine Selbstporträt-Sessions. Und ansonsten waren wir aufgrund des Urlaubs auch jeden Tag draußen und in Bewegung.

Über die Tage und Wochen hat sich dadurch vor allem eines eingestellt: Eine unheimliche Klarheit. Klarheit darüber, was ich will und wohin ich will. Was ich noch erleben möchte in meinem Leben. Wovor ich Angst habe. Was ich noch tun möchte bevor ich ins Grab hüpfe. Schließlich könnte es mir ja so gehen, wie meiner Mama. Wohin ich mit meinem Business will. Wohin ich als Mensch will. Was ICH vom Leben will und welche Träume MIR wichtig sind. Wohin ich vielleicht noch reisen möchte – denn nein, im Vergleich zu vielen anderen bin ich nie weit gereist.

Die meisten meiner Gedanken und Wünsche müssen natürlich noch reifen. Doch einige sind bereits glasklar. Die, die glasklar sind werde ich die nächsten Wochen direkt in die Tat umsetzen. Diejenigen, die noch unklar sind, werde ich weiter wälzen. An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen. Denn ich arbeite an dieser Nachbearbeitung mit mehreren tollen Müttern. Ich fragte nach Hilfe, ich bekomme Hilfe. ICH DANKE EUCH, Dörte Scheffer, Denisa Vadala und Silvia Weigelt für eure Unterstützung und euer Empowerment in dieser für mich besonderen und speziellen Zeit!

Wie du siehst: Es sind alles emotionale Themen, die sich während dieser Zeit aufgetan haben. Und ich habe das absolut bewusst in Kauf genommen, nein sogar bewusst provoziert. Denn zum Henker nochmal: Ich habe bereits so viel geschafft, da werde ich mich doch wegen solcher Kleinigkeiten NICHT aufhalten lassen!? Würde ich das tun, dann wäre ich als Unternehmerin am falschen Platz. Ich wäre von mir selbst enttäuscht. Ich könnte so manchem in meinem Umfeld nicht mehr unter die Augen treten! Aber vor allem wäre ich von mir selbst enttäuscht – denn ich würde mir selbst gegenüber ein Versprechen brechen, dass ich mir vor sehr langer Zeit selbst gegeben habe.

Wie hat das mit dem Fasten und der Impfung funktioniert?

Ich muss zugeben, dass mit der Impfung war mir zu heikel. Denn ich hatte zuerst das falsche Datum im Kopf. ICH dachte ja, ich bekäme meine zweite Impfung am 8. August. Das Impfzentrum sagte mir dann aber, dass es doch der 18. August wäre. So. Da war ich nun. Das was so derart mittendrin, dass es mich etwas durcheinander brachte. Ich habe also am Tag der Impfung und zwei weitere Tage auf weiteres Fasten verzichtet. Es war mir hier wichtiger, dass mein Körper gut mit allem versorgt ist, was er braucht.

Und ja, ich habe alles gut überstanden. 😉 Im Vergleich zur ersten Impfung sind mir die höllischen Kopfschmerzen erspart geblieben. Gut. Dafür gab es diesmal halb-höllische Schmerzen im Arm. Aber körperliche Schmerzen sind nicht besonders schlimm – Kopfschmerzen nehme ich hier aber ganz bewusst heraus. Die sind immer die Hölle und ich bin froh, dass ich sie nur superselten mit mir herumschleifen muss.

Nach den zweite ausgesetzten Tagen habe ich dann wieder ganz normal weiter gemacht. Ich habe also wieder damit begonnen nur zwischen 12 und 16 Uhr etwas zu essen.

Fasten - Das Ergebnis nach 4 Wochen. Natalie schaut lächelnd direkt in die Kamera, Selfie im Querformat und schwarzem Hintergrund, mit dem Smartphone fotografiert.

Fasten + Bewegung: Wie viel Bewegung hat mir gut getan?

Das ist eine Sache, die ich zügig erklären kann. Je mehr Bewegung umso besser. Das ist zumindest bei mir so. Denn Bewegung sorgt dafür, dass ich keinen Hunger empfinde. Wenn ich daneben noch viele Rohstoffe und Ballaststoffe esse, dann fühlt es sich völlig normal an und es fällt mir nicht einmal auf, dass ich gerade faste.

Meine Wanderungen durch die Natur habe ich jeden Tag durchgezogen. Auch bei Regen und Gewitter. Und bei Kälte sowieso! Ich bin regelrecht froh, dass das Wetter nur so “mittelmäßig” und eher kalt war. Das war zumindest für mein persönliches Vorhaben das Beste, was passieren konnte.

Was wir da so gemeinsam gewandert haben kannst du dir im Monatsrückblick August genauer ansehen. Ich habe die Wanderrouten sogar explizit verlinkt. Du solltest sie also einfach finden. Die meisten bewegen sich zwischen 6 und 8 Kilometer. Es waren aber auch Routen bis zu 17km dabei. Und ja, Dante ist auch diese Routen mitgegangen ohne zu motzen und zu schimpfen. 😉 Sonst hätte ich das überhaupt nicht machen können.

Während der Wanderungen hatte ich immer wieder Momente, in denen ich in eine leichte Trance gerutscht bin. Vicky Gabriel gab diesem Zustand den Namen “Earthwalk”. Im Prinzip ist es eine ursprüngliche, leichte und für jeden zugängliche Meditation im Gehen. Die meisten tun das vermutlich automatisch. Ich selbst hatte dafür nie einen Namen, obwohl ich den Zustand sehr gut kenne.

Wenn ich dann nach unseren Wanderungen noch konnte, habe ich am Abend getanzt. Tanz-Workouts sind wunderbar, denn sie treiben in kurzer Zeit den Kreislauf so richtig in die Höhe. Mal ganz davon abgesehen, dass ich wirklich gerne tanze und es auch Dante weitergebe. So als Gute-Laune-Booster am Morgen. ;-P

Meine Lieblingsvideos habe ich übrigens in einer eigenen Playlist auf YouTube zusammengestellt. Wenn du davon etwas ausprobieren möchtest, dann fühle ich dich hiermit ganz herzlich eingeladen! <3

Hat das Fasten Auswirkungen auf mein Business?

Ja, natürlich. Sogar einige Auswirkungen. Zum einen werde ich ein neues Angebot einführen. Ich möchte ab sofort auch Boudoir-Fotografie für Mamas anbieten. Denn gerade nach einer Geburt verändert sich der weibliche Körper meistens und durchaus auch mal stark. Mit Boudoir-Fotos kann ich Müttern zeigen, dass sie nach ihrer Geburt immer noch wunderschöne Göttinnen sind. Und das Beste daran ist, dass Boudoir eine sehr feminine und sensible Bildgestaltung voraussetzt und ich jetzt nicht pauschal sagen kann, dass wir mit Dessous, komplett nackt oder mit Kleid fotografieren. Es kommt hier auf jede Mama einzeln an und darauf, wie sie sich am wohlsten fühlt.

Die Sparte für Familienfotografie, Schwangerschaftsfotografie und Neugeborenenfotografie werde ich umstrukturieren. Denn in letzter Zeit kam es vermehrt zu Missverständnissen. Durch eine neue Struktur werde ich diese aus dem Weg räumen und mein generelles Angebot klar formulieren.

Der Adventskalender den ich jedes Jahr im Dezember veranstalte, fällt dieses Jahr aus. Ich werde den Adventskalender dauerhaft ersetzen durch eine Community-Challenge. Alle Mamas sind dazu ganz herzlich eingeladen! Das Ziel ist hier insbesondere Mamas und Mütter in einen positiven Austausch zu bringen. Den Adventskalender habe ich hauptsächlich wegen der begrenzten Platzanzahl abgeschafft. Ich möchte die Möglichkeit des Austauschs an möglichst viele Mamas weitergeben können. Und genau da ist der Adventskalender sehr begrenzt und kostet obendrein übermäßig viel Zeit.

Fasten: Natalie schaut lächelnd direkt in die Kamera, Selfie im Hochformat mit dem Smartphone.

Welche sonstigen “Nebenwirkungen” hat Fasten für mich gehabt?

Ich habe an Umfang verloren. Gewicht verloren habe ich leider nicht. Jedoch habe ich festgestellt, dass meine Kleidung lockerer sitzt. Ich behaupte jetzt einfach mal ohne nachmessen, dass da etwas passiert ist. 😉

Ich fühle mich auch insgesamt fitter und wesentlich wohler in meiner Haut. Ich kann meinen Körper besser spüren als zuvor. Es fällt mir schwer, das irgendwie zu erklären. Aber ja, mein generelles Körpergefühl und auch meine Selbstakzeptanz hat sich deutlich verbessert. Eventuell auch, weil ich mich immer wieder ganz bewusst für Selbstporträts vor die Kamera gesetzt habe.

Außerdem habe ich als leichtes, schnelles und gesundes Essen in Form von Buddha Bowls für mich entdeckt. Eine schöne Anleitung für eine Buddha Bowl gibt es bei Smarticular inklusive einiger Rezeptvorschläge. Auch nett sind die Inspirationen und Rezeptvorschläge von lecker.de.

Außerdem heißt die sonstige “Nebenwirkung” schlicht und ergreifend: WEITERMACHEN!

Fazit

Ganz klar: Das wird ab sofort regelmäßig wiederholt! Allerdings werde ich beim nächsten Mal komplett auf Nahrung verzichten. Das habe ich jetzt einfach mal so beschlossen. Und einiges von diesem Mal werde ich in meinen Alltag übernehmen. Alle Auswirkungen kann ich nur in die Sparte “positiv” einordnen. Von der Bewegung bis zur emotionalen Klarheit war schlicht alles toll. Ich fühle mich wunderbar und so gut wie seit Jahren nicht mehr. Auch meine Haut ist besser geworden und ich kann ohne Bedenken schreiben: Ich möchte gerne auf mein altes Gewicht kommen.

Ja, es braucht in jedem Fall noch die emotionale Nachbearbeitung. Jedoch denke ich, dass es nicht bei jedem Mal so sein wird.

In meinen Alltag übernehmen werde ich jedoch den weitestgehenden Verzicht auf Kaffee und Schokolade. Außerdem möchte ich in meine alltägliche Routine neben Yoga auch mehr Bewegung aufnehmen. Vermutlich macht es das Tanz-Workout. Einen täglichen Spaziergang mache ich bereits mit Dante. Nämlich den zum Kindergarten. ;-P

Ich werde auch meine Ernährung weiterhin umstellen. Zwar ist 16 Uhr für ein normales Abendessen zu früh, aber ich denke es wird stattdessen 17 Uhr werden. Auf mein Frühstück möchte ich auch weiterhin verzichten. Sollte das nicht so gut funktionieren, dann werde ich meine Konzentration natürlich unterstützen. Da es die ganzen 4 Wochen jedoch nicht notwendig war, hoffe ich auch weiterhin auf nicht vorhandene Einbußen in Sachen Konzentration. 😉 Mein Ziel ist damit auch klar. 10kg abnehmen in den nächsten 12 Monaten. Sollte machbar sein, oder?

Fotografin Natalie Garbotz
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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

     

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