Ostern: Positive Vorrats-Bilanz, Teil 1/4

Ostern: Die positive Vorratsbilanz

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Letzte Nacht. Im Traum. Da ist es mir siedend heiß eingefallen: „Verdammt, wann ist nochmal Ostern ganz genau?“ Ja, so kanns auch bei mir mal gehen. Und im Ernst: Ich hatte Ostern völlig vergessen. Und genau darum beschloss ich heute Nacht, während ich so schlief, dass eine Blogartikel-Serie rund um Ostern eigentlich ganz nett wäre. Ein spontaner Einfall und direkt umgesetzt. Heute möchte ich gemeinsam mit dir die Vorbereitungen treffen. Ich verrate dir so viel: Wir werden backen, Osterkörbchen befüllen und eine Oster-Shooting durchziehen. Jawohl! Und wir sorgen dafür, dass alles (noch) rechtzeitig fertig wird.

Guter Vorrat zu Ostern ist Gold wert – besonders 2022.

Da stellt sich direkt die Frage: „Was ist denn ein guter Vorrat?“. Für mich persönlich ist ein Vorrat in jeder Hinsicht dann gut, wenn er meinem Lebensstil dient und somit abdeckt, was ich tatsächlich brauche und nutze. Und natürlich auch die Menge: Es muss ausreichend da sein, damit ich einen bestimmten Zeitraum über die Runden komme. Wie lange dieser Zeitraum konkret ist, dass ist jedem selbst überlassen.

Ostern: Der Vorrat, den du brauchst. Hier Getreide im Vorratsglas.

Lebensmittel-Vorrat für Ostern

Einen Vorrat an Nahrungsmitteln im Haus zu haben empfinde ich insbesondere in der aktuellen Lage als notwendig. Wenn es um Reis und Weizen geht, so haben wir aktuell etwas mehr als 50kg Weizen hier gelagert und ca. 15 kg Reis. Natürlich in großen Einzelsäcken, denn wir haben jetzt nicht den Platz diese Dinge abgepackt in 1kg Päckchen zu lagern. Ich weiß, dass uns dieser Vorrat locker 1 Jahr lang reicht. Wenn ich Mehl benötige kann ich es mir frisch mahlen und direkt verbrauchen.

Preislich gibt es hier übrigens kaum einen Unterschied: Für 1kg Weizen in Demeter-Qualität bezahle ich ungefähr 1€. Natürlich könnte ich auch deutlich günstiger einkaufen, aber mir ist meine eigene Gesundheit wichtig und die meiner Familie. Ich gebe also gerne mehr aus, für qualitativ gute Produkte. Pro 1kg Reis bezahle ich übrigens ca. 2-3€, auch in der Großpackung.

Mit Hinblick auf Ostern und die Gesamte Lage kannst du dir deinen Vorrat recht leicht selbst erarbeiten. Ich teile gerne meine Gedanken und meinen Prozess mit dir:

  • Grundnahrungsmittel sollten immer ausreichend vorhanden sein: Mehl/Getreide, Eier, Milch(-ersatz), Kartoffeln, Zwiebeln.
  • Welche Gerichte isst du mit deiner Familie am liebsten / häufigsten?
  • Welche Zutaten brauchst du grundsätzlich für diese Gerichte? Erstelle eine Liste.
  • Welche Zutaten davon kannst du mit langem HD kaufen, weil sie haltbar sind?
  • Brauchst du auch Zutaten, die nur tiefgefroren zu haben sind?
  • Brauchst du regelmäßig Reinigungsmittel? Wo steht das und wie viel davon?
  • Wie viel Lagerraum steht dir genau zur Verfügung?
  • Kannst du ggf. Platz für eine Vorratshaltung schaffen? Wo?
  • Wie lange soll dein Vorrat ungefähr reichen?
  • Wie viele Personen möchtest du damit versorgen?
  • Ostern: Möchtest du selbst backen? Hast du dafür alles im Haus?
  • Möchtest du selbst Eier färben und wenn ja: Hast du genug Eier im Haus?
  • Was möchtest du an Lebensmitteln noch ins Nest legen?

Ich möchte gerne teilen, was ich aus meiner eigenen Erfahrung heraus weiß. Für mich macht es Sinn, alle Grundnahrungsmittel hier zu haben. Normalerweise (ohne Krise und so) habe ich Getreide und Reis für ca. 6 Monate auf Lager. Es ist für uns die leichteste und unkomplizierteste Lösung. Kartoffeln kaufe ich nach Bedarf, ebenso Eier. Meist habe ich 20 Eier hier und ca. 2,5-5kg Kartoffeln – je nachdem was ich gerade bekomme.

Immer sehr bewährt haben sich passierte Tomaten oder selbst eingekochte Tomatensauce ohne Gewürz. Lange haltbar, flexibel in der Anwendung. Auch Fischkonserven sind wegen ihrer Flexibilität beliebt. Insgesamt haben wir viel eingekochtes Obst und Gemüse im Keller, dass ich für diverse Gerichte nutze. Ich mag die vielfältigen Möglichkeiten – insbesondere wenn es um Saucen geht. Eingekochtes Obst kommt häufig in Zusammenhang mit Pfannkuchen und Dampfnudeln zum Einsatz und ist für mich damit ein klassisches Wintergericht. Eingekochtes Gemüse, zb. rote Beete, ist sogar bei unserem Sohn zum Abendbrot beliebt. Genauso wie Essiggurken und eingelegte Paprika. Mischobst aus dem Garten verarbeiten wir meistens zu Marmeladen.

Trockenwaren dürfen aus meiner Sicht auch nicht fehlen. Ich koche und backe sehr gerne damit und auch der Familie schmeckt es immer sehr gut. Hier denke ich vor allem an Leinsamen, Sesam und Mohn. Aber auch an Linsen (Alblinsen, Berglinsen, Rote Linsen), Erbsen und Bohnen. Zum backen ist Dörrobst immer gut – allen voran natürlich Rosinen, Aprikosen, Datteln, Pflaumen, Birnen und Äpfel.

Unter Umständen kann auch Kartoffelbrei aus der Trockenpackung Sinn machen. Besonders wichtig finde ich hier aber Gewürze. Ohne Gewürze schmeckt einfach kein Essen. Salz und Pfeffer sind die Grundlagen. Zusätzlich sind „Kräuter der Provence“ als Pizzagewürz sehr beliebt. Ebenso wie Paprika und weißer Pfeffer, Chili, Kardamom, Koriander, Anis, Kümmel, Senf und Muskatnuss. Und ja, Zucker hab ich natürlich auch – nutze ihn aber erstaunlich wenig.

Kommen wir zu Brot und Kuchen. Brot / Rührkuchen, dass mal schief gegangen ist oder das wir nicht mehr schaffen, schneide ich in Würfel oder dünne Scheiben. Danach lege ich sie zum trocknen. Ja, im Grunde mache ich Semmelbrösel. Diese kannst du beim nächsten Mal backen mit in den Teig geben – und ja, das verbessert den Geschmack des Brotes in jedem Fall! Es gibt noch weitere Arten der Nutzung – deine Brotbrösel kommen also ganz, ganz sicher weg. Süße Kuchenbrösel verbacke ich ebenfalls wieder, nutze sie für Schicht-Desserts und Cake-Pops. Und ja: Ich backe wirklich alles mit Weizen-Vollkornmehl – egal ob Brot, Pizza oder Windbeutel! Und ja, das geht. Und ja, es schmeckt hervorragend – auch für Kinder!

Wer jetzt denkt, ich habe eine riesige Tiefkühltruhe… der irrt. Wir haben zwar einen kleinen Tiefkühlschrank, aber das wars auch schon. Hier hat sich das einfrieren von Fleisch bewährt. Wir haben meist ein paar Würstchen, Geflügelfleisch und Hackfleisch eingefroren. Auf weiteres Schweine- oder Rinderfleisch verzichten wir, weil wir es nicht mögen. Ansonsten findest du hier meist auch nur Gemüse und Obst. Meistens Sachen, die ich von der letzten Gartenernte nicht anderweitig verarbeiten konnte, weil mir mal wieder die Zeit gefehlt hat. Oder ich habe es bewusst eingefroren, damit ich ‚frische‘ Beeren mitten im Winter habe. DAS ist aber Luxus. Nichts weiter.

Reinigungsmittel habe ich nicht besonders viel. Ich nutze zum putzen hauptsächlich Spülmittel, Essig(essenz) und Natron. Für die Spülmaschine nutze ich wie vermutlich die meisten: Pulver und diesen flüssigen Glasreiniger. Zum waschen verwende ich Waschpulver und Flüssigwaschmittel. Kernseife habe ich meist auch im Haus – die brauche ich immer mal wieder. Ansonsten noch einen WC-Reiniger und das war’s. Natron kaufe ich meist im 10kg Eimer (hält 1-2 Jahre), Essigessenz in den Surig Glasflaschen, hier habe ich meistens 6 Flaschen hier.

Soviel zu meinen haushaltstechnischen Arbeitsabläufen. Und wie du siehst arbeite ich trotz dieser Abläufe, backe jede Woche frisches Brot und bringe alles unter einen Hut. 😉 Läuft!

Ostern: Der Vorrat, den du brauchst. Hier fliegt Getreide und wird gereinigt.

Bastel-Vorrat für Ostern

Insbesondere wenn du zu Ostern kleine Geschenke an die Familie versenden / verschenken möchtest ist ein kleiner Vorrat an Utensilien und Materialien von Vorteil. Ich orientiere mich hier an diesen Fragen:

  • Was macht mein Kind / meine Kinder gern?
  • Welche Materialien werden gerne benutzt?
  • Welche Interessen sind relevant für meine Bastelaktion?
  • Was kann ich lagern? Was macht hier Sinn?
  • Wie kann ich die Materialien so nutzen, dass ein nettes Ostergeschenk rauskommt?
  • Mit Hinblick auf ein Fotoshooting: Kann ich etwas davon nutzen um eine Kulisse vorzubereiten?

Einen Vorrat in diesem Bereich halte ich ebenfalls für sinnvoll. Vor allem, wenn in deiner Familie gerne mit der Hand gearbeitet wird. Das heißt jetzt nicht, dass es viel sein muss. Die Kernmaterialien wären schon toll, denn das erlaubt dir auch spontan Geschenke zu fertigen ohne großartig einkaufen gehen zu müssen oder Materialien regelrecht „suchen“ zu müssen.

Was wird gerne gemacht: Malen, Falten.

Materialien: Aquarellfarben, Wasserfarben, wasserlösliche Gouache, Pinsel, Buntstifte (Holz), Wachsmalstifte, Bleistifte. Tonpapier (A4), Krepppapier, Transparenzpapier (A4), buntes Papier (A4, 90g), Aquarellpapier, Pfeifenputzer, Bastel-Augen, Bommel, „Ostergras“, Körbchen, ggf. alte Papp-Verpackungen zB von Käse, Eiern, etc.

Ostern: Bastelmaterialien die du vorrätig haben solltest. Hier: Aquarellfarben mit Pinsel.

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Themen-Serie zu Ostern: Welche Themen kommen?

Mein Ziel mit dieser kleinen Themenserie ist es, mit dir durch meine gängigen Vorbereitungen zu gehen, wenn Ostern langsam am Horizont erscheint. Und ja, dieses Jahr bin ich spät dran. Ich weiß! Aber auch das ist normal bei mir – vermutlich habe ich deswegen auch immer Vorräte im Haus, damit meine Verpeiltheit in Sachen „Termine, die mir schon vor 1 Jahr bekannt waren!“ nicht zu sehr auffällt. Denn obwohl ich immer recht ’spontan‘ reagiere, kommt es meistens so an, als hätte ich das von langer Hand geplant… 🙂

Jetzt aber mal zu den Themen. Ich habe mir für dieses Jahr folgendes ausgesucht:

Die Herausforderung an mich selbst:
4 Artikel in 4 Tagen. Am Freitag möchte ich diese Artikelserie beenden.
Zusatz-Aufgabe: Fotoshoot-Brainstorming mit meiner Community.

In diesem Sinne,

bis morgen!

Fotografin Natalie Garbotz
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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines 5 jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

     

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