Fasten im Urlaub: Warum ich das als Mama so mache!

Fasten im Urlaub! Natalie sitzt entspannt und gut gelaunt am Badfenster. Auf dem Kopf trägt sie einen Handtuch-Turban in weiß.

Vor meinem Urlaub diesen August habe ich im Monatsrückblick geschrieben, dass es mir nicht besonders gut geht. Und eben auch, dass ich den ganzen August fasten werde. Ich wurde gefragt, warum ich das jetzt mache – also mitten in der Urlaubszeit und mitten im Sommer? Und genau diese Gründe erfährst du hier. Und natürlich auch, was für mich Fasten heißt und wie ich es konkret umsetze.

Wie faste ich genau und was heißt Fasten für mich?

Ich bediene mich hier dem sogenannten Intervall-Fasten. Hier gibt es ganz unterschiedliche Methoden und auch Intervalle. Ich persönlich habe mich für 20:4 entschieden. Im ganzen August nehme ich daher nur noch Nahrung zwischen 12 und 16 Uhr zu mir. Dazu kommt, dass ich natürlich auch auf meine Ernährung achte. Es gibt den ganzen Tag nur Wasser, Tee, manchmal Kaffee oder warme Suppenbrühe. Limo und Fruchtsaftschorlen gibt es nicht. Ebenso achte ich auf ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen von dem ich definitiv satt werde. Neben ein klein wenig Fleisch ist der Hauptbestandteil Gemüse. Der Nachtisch besteht aus ein wenig Obst. Zwischen 15 und 16 Uhr bereite ich mir dann mein Abendessen zu. Auch hier achte ich auf selbst gebackenes Vollkornbrot, viel Gemüse und ggf. etwas Obst. Allerdings bin ich dann meist noch recht voll vom Mittagessen und schaffe beim Abendessen kaum noch was. Und das ist ehrlicherweise auch gut so!

Mein Fasten hat gute Gründe!

Natürlich faste ich nicht aus Jux und Tollerei. Ich bin natürlich daran interessiert ein wenig abzunehmen. Das ist das eine. Aber natürlich auch an der Gesundheitsförderung, den verbesserten Insulinwerten und alle anderen, positiven Gesundheitsfolgen. Denn: In meiner Familie kam Diabetes leider häufiger vor. Und genau daher bin ich in Sachen Zucker immer vorsichtig. Das sind zwar sehr wichtige Gründe, aber nicht meine Hauptgründe. Die Hauptgründe erfährst du gleich.

Da ich auch emotional angeschlagen bin und daher ein Cord-Cutting bei Denisa in Anspruch nehmen werde, ist es hierfür eine sehr gute Vorbereitung. Denn das Cord Cutting dient dazu altes loszulassen. Und lustigerweise bin ich auch Teilnehmerin eines Ausmist- und Loslass-Kurses, der den ganzen August andauern wird. Mit dem Intervall-Fasten mache ich das Selbe auf der körperlichen Ebene. Der August ist also ganz offensichtlich mein Transformations-Monat. Offensichtlicher geht ja gar nicht mehr. 😉

Grund 1 um zu Fasten: Entspannt im Urlaub

Ja, der August ist unser Urlaubsmonat. Ja, wir machen viele Tagesausflüge. Und es heißt für mich konkret, dass ich auf mein Frühstück verzichte. Ich trinke meinen warmen Tee und mein Glas Wasser. Und dann ist die Welt für mich in Ordnung. Ich kann mich auf meine vorbereitenden Aufgaben fokussieren und muss nicht hetzen.

Die Fasterei sorgt also konkret für mehr Entspannung. Und es verhindert, dass ich im Urlaub auseinandergehe wie eine Dampfnudel. Denn gerade im Urlaub neige ich sonst immer dazu, zu viel zu Essen. Ich snacke den ganzen Tag herum und merke am Ende einfach nicht, dass ich zu viel gegessen habe. Konkrete Essenzeiten wirken dem also entgegen.

Auch super ist die Tatsache, dass ich ja trotzdem ein leckeres Mittagessen genieße. Denn auch im Restaurant verzichte ich nicht auf eine Lieblingsmahlzeit. Fakt ist aber auch: Nach dem Mittagessen bin ich eindeutig satt! Im normalen Alltag empfinde ich das häufiger nicht so. Und theoretisch ist dann am Nachmittag auch noch Kaffee und Kuchen drin. Aber da merke ich durch das Fasten häufiger selbst, dass es einfach zu viel ist. Und daher verzichte ich auch mal. 🙂

Grund 2 um zu fasten: Ich trinke mehr

Ja, das hört sich seltsam an. Es ist aber so. Im Sommer trinken fast alle Menschen mehr, als im Winter. ICH auch. Und da es mir auch darum geht, mal alles gut durchzuspülen und eine jünger aussehende, frischere Haut möchte ist viel trinken eine Notwendigkeit. Und genau darum lege ich meine Fastenzeit in den Sommer. Weil ich das dann am besten kann: Trinken. Aktuell schaffe ich locker 2 bis 3 Liter am Tag.

Grund 3 um zu fasten: Ich bin körperlich aktiver

Wie viele Menschen bin ich im Sommer aktiver. Ich bin mehr unterwegs, mehr in Bewegung und auch viel draußen. Bei mir heißt das vor allem Tanzen, Schwimmen, Wandern. Das ist natürlich sehr positiv. Ich trinke sicher ausreichend und nehme schneller ab. Auch die positiven Auswirkungen auf meine Gesundheit können schneller eintreten.

Die einzige Sache bei der ich dann noch aufpassen muss ist der Abend. Chips, Schokolade, Eis und Co. sind nämlich tabu. Und ja, hier trainiere ich auch meine Disziplin. Denn: Alle anderen Familienmitglieder fasten nicht mit.

Fazit

Für mich ist Fasten im Sommer das Beste, was ich tun kann. Durch meine Aktivität verliere ich schneller meine Pfunde, es hat sehr viele positive Auswirkungen auf meine Gesundheit, es ist preisgünstig und macht wenig Aufwand. Gleichzeitig trainiere ich meine Disziplin, denn ich bin immer die einzige, die fastet.

Ende August bekommst du zusätzlich noch meine Auswertung darüber. Wie hat sich das Fasten ausgewirkt? Wie hat das mit der Impfung funktioniert? Und hat es auch Auswirkungen auf mein Business? Sei gespannt. 😉

Fotografin Natalie Garbotz
7 Kommentare
Kommentar schreiben...

Deine eMailadresse niemals veröffentlichen oder teilen. Erforderliche Felder sind markiert *

  • […] Warum ich immer im Urlaub faste, habe ich ja bereits in einem eigenen Artikel zum Thema Fasten verbloggt. Und auch im Monatsrückblick Juli hatte ich bereits angedeutet, dass ich es tun werde. Wie hat sich das Fasten aber jetzt auf mich ausgewirkt? Vier Wochen Fasten haben einiges in mir bewegt. Ich wurde angeregt mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, mich selbst zu reflektieren und nachzudenken. Ja, nachdenken war das, was offensichtlich für alle war. Das ich oftmals abwesend wirkte ist vermutlich klar. Da ich mich zusätzlich entspannen wollte, habe ich auch meditiert. Nicht zu vergessen meine Selbstporträt-Sessions. Und ansonsten waren wir aufgrund des Urlaubs auch jeden Tag draußen und in Bewegung. […]AntwortenAbbrechen

  • Michael Jahn16. August 2021 - 20:29

    Hallo Natalie…jaa! Toll dass du deine Erfahrungen teilst. Zu Fasten bringt uns wieder näher ans natürliche Gleichgewicht. Das haben wir auf kollektiver Ebene schon lange verloren. Die Ernährung ist die hier eine der entscheidenden Gewohnheiten, die uns im Zuviel und immer mehr und mehr gefangen hält. Es müssten viel mehr darüber berichten. Vor deinen selbst gewählten 20:4 ziehe ich den Hut. Aber da ist jeder etwas anders, was ihm so liegt. Bis 16 Uhr ist gut gewählt (finde ich) – da wird der Schlaf angenehm ruhig und erholsam. Wenn dir das taugt  – und so liest es sich – also wenn du damit Erfolge für dich und deine selbstgesteckten Ziele feiern kannst, dann probier unbedingt mal Fasten nach Dr. Buchinger aus. Das wirst du lieben! Da hast du auch keinen Hunger mehr, der ja beim Intervall doch schon gegeben ist. Am Anfang wird abgeführt und dann stellt der Körper um, und bedient sich der Reserven. Die fettlöslichen Vitamine hat man dabei – und die wasserlöslichen werden beim Buchinger Fasten zugeführt. Die Ruhe die im Darm herrscht, breitet sich auf den ganzen Menschen aus. Einen schöneren Urlaub gibt es nicht. Eine Woche Buchinger ist wie drei Monate Urlaub. Am besten in der Gruppe, da wirds noch einfacher und schöner. Wenn du’s nicht kennst, ist die Gruppe auf jeden Fall anzuraten. Anleitung zu Einläufen und Hilfsmittel sollte man auf jeden Fall mal mitbekommen haben. Der Ortswechsel ist auch ganz wichtig für den Erfolg. Es ist auch ein ganz besonderes Zusammensein in solchen Gruppen, nicht mit dem Begegnungen des Alltags zu vergleichen. Tolle Gespräche und inspirierende Begegnungen. Wanderungen und Natur jeden Tag. Das erste Mal Fasten, das ist ein einschneidendes Erlebnis für einen Menschen.  Bei der Fasten-Wander-Zentrale findet man viele Kurse – auch bei der Fastenwelt.at- Das ist Intervallfasten hoch 10. Gönn dir das mal. Du wirst es nicht bereuen. Jeden Penny wert. Aber alles was ich sage, wird das nicht einfangen können, was du dort erlebst. Ich wünsche dir alles gute und noch viel Erfolg beim Fasten. Michael AntwortenAbbrechen

    • Natalie Garbotz17. August 2021 - 17:18

      Ich danke dir Michael! Ja, das werde ich sehr gerne mal tun und ausprobieren. Nur die Länge ist natürlich immer so eine Sache als Mama. 4 Wochen ohne Kind sind für mich schon hart und für ein Kind noch mehr. Das ist im Moment so ziemlich das einzige, was mich davon abhält sowas zu machen. 😉 Was den Hunger angeht: Die ersten Tage war es bei mir natürlich schlimm. Inzwischen ist das aber kein Thema mehr. Ich habe gelernt meine Menge ein wenig anzupassen. Und es ist tatsächlich so, dass Rohkost am besten funktioniert und mir den Hunger komplett vom Leib hält. Sobald ich Fett und Kohlehydrate kombiniere bekomme ich jedoch Hunger. Also esse ich natürlich immer schön Salate, leckere Bowls, usw. Und auch an das Gefühl Hunger zu haben gewöhnt man sich letzten Endes irgendwann. Das ist so das, was ich nach 17 Tagen dazu sagen kann.
      Viele Grüße und herzlichen Dank für deine Antwort! NatalieAntwortenAbbrechen

      • Michael Jahn19. August 2021 - 7:00

        Hi Natalie –  “dass Rohkost […] mir den Hunger komplett vom Leib hält” – spannend!Rohkost unterstützt das Fasten sehr gut und wird auch im ernährungstherapeutischen Bereich sehr hochgeschätzt. Bleib dabei, auf dich selbst zu hören, was dir guttut – das weißt nur du. Hast du schon mal Kaffee-Einläufe dazu ausprobiert? LG MichaelAntwortenAbbrechen

        • Natalie Garbotz19. August 2021 - 15:01

          Da hast du bestimmt Recht damit. Ich mag es auch deswegen, weil Salate sehr schnell zubereitet sind. Und Salatsaucen in sämtlichen Varianten kann ich halt einfach (ich habe gehört, dass ist nicht überall so!?). Und nein, Kaffee habe ich direkt am Anfang gleich mit abgesetzt, genauso wie Schokolade. Gestern hab ich diesbezüglich gesündigt und mich dann gefragt, wie ich sowas jemals essen konnte!? 😀 Es schmeckt nicht nur völlig anders, sondern irgendwie auch nicht mehr gut. Ich hab kein Bedürfnis mehr danach. LG, NatalieAntwortenAbbrechen

      • Michael19. August 2021 - 9:53

        Nur eine Woche Buchinger Natalie. Nur eine. 😉AntwortenAbbrechen

        • Natalie Garbotz19. August 2021 - 14:58

          Wird gemacht! 😉 Und danke für deinen tollen Kommentare! Endlich mal ein Mann auf einer Mama-Seite! Ich mag das! <3 AntwortenAbbrechen

LIVE-OH-LETTER!

LIVE meint:

Du bekommst hautnah die kleinen und größeren "AHAs" und "WAAAAS!?!?" meines Lebens mit. Und nebenbei lernst du etwas über Fotografie, Bildsprache, Marketing & Selbstporträts. Egal ob im persönlichen Kontext oder im Business-Kontext.

Weil beides drin ist!

.

 

Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

 

Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

 

Du hast einen Themenvorschlag? Dann gerne her damit!
Sende diesen gern an: hey@starke-mamas.de