Prognose: Was sich 2023 bei Starke Mamas verändert

2023 ist inzwischen ganz und gar „da“. Zeit um sich darüber Gedanken zu machen, welche Projekte ich dieses Jahr angehen werde und wie es weiter gehen soll. Dazu braucht es erst einmal eine Prognose und Bestandsaufnahme in Sachen „Marketing“ und ebenso die Auseinandersetzung mit meinem Business generell. Ich habe das bereits über Weihnachten und Neujahr gemacht und fasse meine Erfahrungen und Ergebnisse kurz für dich zusammen.

Wie sieht das Marketing in 2023 aus?

Die aktuell wohl am häufigsten gestellte Frage. Wie kann ich mein Marketing passend zu den Veränderungen gestalten. Insbesondere zwischen den Jahren habe ich mich selbst mit der Fragestellung beschäftigt.

Die großen Social Media Netzwerke verlieren Nutzer

Die Spatzen pfeifen es regelrecht von den Dächern: Die großen Social Media Plattformen wie Instagram und Facebook verlieren aktive User und damit zahlende Kunden. Natürlich gibt es noch immer sehr aktive Communities auf Social Media! Dennoch ist der Rückgang an Interaktion in diversen Branchen deutlich zu beobachten. Die Einbrücke sind (je nach Branche) zum Teil drastisch und fast auf 0 zurück gegangen. Nach meinen Recherchen ist das Netzwerk mit den meisten Rückgängen ganz klar Facebook. Auch Instagram geht deutlich zurück, wenn auch langsamer. Inwiefern die Ankündigung von Instagram, die Reichweiten von Reels und Fotos aneinander anzugleichen, einen Einfluss haben wird ist unklar. Ich persönlich finde den Ansatz, wieder mehr das daraus zu machen was es ursprünglich war, zwar einen guten Ansatz. Doch ob es wirklich Nutzer zurück holt und die bestehenden User halten kann wird die Zeit zeigen. LinkedIn ist aktuell das noch am aktivste Social Media Netzwerk – liegt eventuell daran, dass es ein berufliches Netzwerk ist. 😉 Und seit Elon Musk an der Führung bei Twitter ist… disqualifiziert sich dieses Netzwerk leider selbst. Es sind bereits viele gegangen und es werden nun stetig mehr folgen.

Künstliche Intelligenz wird stärker eingesetzt

Bei AppSumo gibt es sie immer wieder für den Einsatz im Marketing. KI’s die beispielsweise Texte schreiben. Diese KI’s sind vielseitig anwendbar und der letzte große Entwicklungsschritt wurde bei OpenAI gemacht: Mit Chat.gpd wurde eine KI entwickelt, die dir nahezu alle Fragen beantwortet, rechnen kann, Code programmiert, übersetzt, dichtet … alles was in schriftlicher Form ausgebbar ist, ist machbar. Chat.gpd wird branchenübergreifend gefeiert. Da sie von Microsoft signifikant mitfinanziert wurde, wird sie wohl auch dort zum Einsatz kommen. Es gibt jedenfalls das Gerücht, sie könnte bereits im 1. Quartal 2023 in Microsoft’s Suchmaschine „Bing“ integriert werden. Ob und wie Google darauf reagieren könnte, ist unklar. Seit Mitte November wird sie jedenfalls von Jounalisten eingesetzt um professionell über Finanzen zu schreiben und zu bloggen. Nachteile bei der Suchmaschinen-Optimierung gibt es wohl nicht. Die Artikel ranken allesamt sehr gut (nach deren eigenen Angaben). Einige Social Media Manager nutzen sie nach eigenen Angaben um Social Media Posts zu schreiben und generell um Inhalte in weniger Zeit zu erstellen. Machen wir es kurz: Die KI ist da – und sie wird bleiben. 2023 wird wohl das Jahr werden, in dem sie deutlich an Boden gewinnt und ihre Auswirkungen erstmalig deutlicher zu verfolgen sein werden.

Es werden sich vermehrt kleine Gruppen und Communities finden

Dass viele aktive Nutzer aus den Social Media Plattformen abwandern, bedeutet natürlich NICHT, dass diese Menschen einfach so „verschwinden“ und das Internet nicht mehr nutzen. Nein, vielmehr wird das Internet als solches anders verwendet. Diese Menschen werden sich Gruppen suchen, die ihre Themen und Interessen bedienen. Und die sind wahrscheinlich deutlich kleiner als der noch aktuelle Rock’n’Roll, der in den großen Facebook Gruppen spielt. Die hier angegliederte Community ist übrigens genau so ein Beispiel für eine kleine Community die auf spazifischen Interessen und Themen basiert. Auch Judith Peters hat ihre Community von Facebook zu einem externen Anbieter umgezogen. Das heißt, aktuell ist das auch wieder eine Art „Back to the roots“. Denn: In vergangenen Zeiten (daran merkt man ich werde alt…) gab es auch immer wieder kleine und große Foren, die bestimmte Themen und Branchen bedienten. Das war noch in den Zeiten BEVOR Facebook kam, launchte und siegte. 😉

Was bedeutet das für’s Marketing?

Ich nehme vermehrt eine Umstellung auf die klassischen Inbound-Disziplinen wahr. Der Funnel-Gedanke der im klassischen Inbound als gesetzt gilt, wird weiter durch das digitalen Ökosystem ergänzt, vielleicht sogar abgelöst. Der Fokus insgesamt liegt wieder mehr im Bereich SEO, Webseite, Blog und Newsletter. Als Content-Hub werden auch nach wie vor YouTube und Podcasts genutzt und auch mit dem Blog kombiniert. Daher sind diese Disziplinen auch weiterhin wichtig.

Das wichtige Zeugs in Kurzform:

  • Ein digitales Ökosystem und Sales Funnel
  • Gute, auffallende Texte und Verkaufs-Texte
  • Suchmaschinenoptimierung / SEO
  • Relevante Inhalte zu spezifischen Themen auf eigener Plattform (Blog…)
  • Content-Newsletter und gutes eMail-Marketing
  • Stille Strategien
  • Unterstütze mehr persönlich und automatisiere weniger

Inhalte, die erstellt werden, werden immer noch in einem schnellen Zyklen veröffentlicht. Sollten KI’s flächendeckender eingesetzt werden, wird es nochmal eine immense Beschleunigung geben. Die Inhalte, die veröffentlicht werden, werden immer spezifischer und für Kunden relevanter werden. Das bedeutet, es werden immer konkretere Fragen beantwortet werden. Die für mich aktuell spannende Frage dabei: Sind diese Inhalte dann noch frei verfügbar oder werden sie stärker monetarisiert werden?

Auch klar im Vorteil sind alle jene, die nicht nur offline arbeiten, sondern auch digitale Produkte anbieten. Bist du zusätzlich dazu in der Lage, deine Ideen schnell zu testen und auf die Bedürfnisse deiner Community abzustimmen, dann steht dir nichts im Wege. Wenn du also keine Ahnung von Marketing hast, macht es Sinn sich mit Inbound Marketing und einem digitalen Ökosystem auseinander zu setzen.

Auch ein weiterhin steigender Trend wird das wiederverwenden von Inhalten sein. Davon gibt es zwei Arten: Man nehme einen bestimmten Inhalt und mache daraus eine Podcast-Folge. Beim erstellen dieser Podcastfolge erstelle ich auch gleich ein Video dazu. Ist alles erstellt, nehme ich die Audioaufnahme und transkripiere sie in einen Text und verwende ihn für meinen Blog. Auch hier hilft eine künstliche Intelligenz.

Die zweite Variante besteht darin, langen Inhalt in verschiedene Formate zu gießen. Der eigentliche Inhalt wird beispielsweise als Text veröffentlicht. Dazu gibt es einen Teilbereich des gesamten als Video. Und zum gleichen Thema gibt es auch einen Podcast, in dem ich entweder nochmal einen Teilbereich behandle, oder auch persönlich Erfahrungen zum Thema reflektiere oder ein Interview mit jemand externem über das Thema führe.

Eventuell fragst du dich ja, was ich mit stillen Strategien meine. Vorrangig meine ich damit alle Marketingmaßnahmen, die nicht in die Welt gebrüllt werden. Das ist vorrangig Branding insgesamt und den Aufbau deiner Marke. Besonders hervorheben möchte ich auch alle visuellen Elemente und die Geschichten, die du durch sie erzählst.

Was bedeutet das für mich in 2023?

Die Konsequenzen, die ich aus diesen Informationen und dem Wissen ziehe, sind bereits ersichtlich. Zum einen habe ich meine Social Media Kanäle abgestellt. Das betrifft vor allem Instagram, Facebook und Twitter. Dafür habe ich mich bei LinkedIn angemeldet. Auch die Basics wie Positionierung, Geschäftsmodell, Claiming und Botschaften habe ich bereits überarbeitet.

Beiträge auf LinkedIn

Statt Facebook, Instagram und Twitter, werde ich in Zukunft LinkedIn nutzen. Einfach, weil der Austausch dort anregend ist und die Aktivität insgesamt höher. Meinen Account habe ich bereits im Sommer erstellt und beobachte bislang wie die Plattform funktioniert. Und da es mir gefällt und ich auch die Beiträge der anderen gerne lese, möchte ich dort aktiv sein. Wann genau ich konkret starte, weiß ich allerdings noch nicht.

Neue Webseite

Da es aktuell Probleme mit meinem Hoster gibt, habe ich mit der Webseite an sich noch nicht begonnen. Es ist aktuell unklar, ob mir mein Hoster hier helfen kann oder will. So lange also die Probleme mit meinem Hoster nicht geklärt sind, wird noch nichts geändert. Ist das geklärt, geht es ans Design.

Das ärgert mich schon wieder. Sicherlich ist dir bereits aufgefallen, dass ich einige Änderungen vorgenommen habe, insbesondere im grundlegenden Design. Allerdings reicht mir das noch nicht. In diesem Jahr will ich mir in jedem Fall die Zeit nehmen, das Design schrittweise noch besser anzupassen. Und: Das aktuelle Theme möchte ich durch eines direkt von WordPress ersetzen und den Gutenberg Editor nutzen. Die Funktionen des Gutenberg Editors erweitere ich mit Stackable um einige Funktionen und Designelementen. Das wird sicher schön!

Bloggen

Dieses Jahr will ich mich darauf konzentrieren Artikel zu schreiben und diese im Blog veröffentlichen. Mein Ziel liegt bei ca. 26 Artikeln über das ganze Jahr 2023 verteilt. Übrigens: Du liest Artikel 6. 🙂 Ob ich die 26 Artikel schaffe, wird das Jahr zeigen. 🙂

Doch ganz klar: Ich schreibe nach wie vor ohne KI. Ich bin der Meinung, dass ich mich von einer KI inspirieren lassen kann. Mehr aber auch nicht. Denn immerhin geht es bei Marketing darum, dass ich als Person erkennbar bin. Da gehört meine eigene Ausdrucksweise, meine eigene Sprache und Ausstrahlung dazu. Und eine KI kann (und soll!) das nicht bieten.

Im Blog wird zu anderen Themen veröffentlicht als zuvor. Die Kategorie „Online-Marketing“ kam neu hinzu. Die Kategorie „Fotoshooting“ wurde gelöscht. „Fotoshooting“ wird zeitnah ersetzt durch „Kreativ“. Die Kategorie „Fotografie“ bleibt.

Google Unternehmensprofil

Ich werde ein Fotoshooting durchführen um ausreichend Fotos von mir zu haben. Diese werde ich nicht nur für meine Webseite nutzen, nein, ich werde damit auch mein Google Unternehmensprofil weiter aufbauen. Das ist nachhaltig und auch dringend notwendig, nachdem sich mein Business noch stark verändert hat. Gerade deshalb, weil sich mein Themengebiet und auch das Fokus-Thema verändert haben.

Gemeinsam das Business starten und aufbauen!

Das ist das, was ich eigentlich möchte. Der absolute Hauptfokus wird auf meiner Community liegen. Ich möchte mehr Inhalte für die Community bereitstellen, neue Mamas gewinnen und den gemeinsamen Austausch fördern. Ein grobes Konzept dafür steht bereits – die Umsetzung wird aktuell vorwärts gehen. Denn Webseite und Co. muss ja noch bis zur Antwort meines Hosters warten und im schlechtesten Fall auch noch länger.

Übrigens: Wenn du eine dieser Mamas sein möchtest, die sich gemeinsam beim starten und im Aufbau ihres Business unterstützen, dann bist du natürlich herzlich in unsere Community eingeladen.

Was hast du dir für 2023 vorgenommen?

Fotografin Natalie Garbotz
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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines 5 jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Im Blog schreibt genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Social Media Managerin & Fotografin. Sie ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.