Meine Bucket-Liste

Meine Bucket-Liste 1, Porträt von Natalie mit Löffel in der Hand.

Was ist eine Bucket-Liste?

Das war die allererste Frage, die ich mir gestellt habe. Also habe ich wie vermutlich viele Menschen gegoogelt. Auf deutsch übersetzt heißt diese Liste auch schlicht Löffelliste, erklärt mir Wikipedia. Denn ursprünglich kommt diese Liste von “kick the bucket” was auf deutsch so viel bedeutet wie: “Den Löffel abgeben”.

Es ist also eine Liste mit den Dingen, die man in seinem restlichen Leben noch tun und erreichen möchte. Erstaunt hat mich, dass es diese Liste inzwischen in ganz vielen Variationen gibt. Nicht nur als Liste für mich als Einzelperson, nein, es gibt auch Listen und Vorschläge für Paare. Sogar Vorlagen zur Inspiration habe ich gefunden! Insbesondere letzteres hat mich erstaunt, muss ich zugeben.

Warum solltest du deine persönliche Bucket-Liste schreiben?

Das war dann auch direkt meine zweite Frage. Warum zum Henker nochmal, soll ich mir das eigentlich aufschreiben? Das setzt mich doch fürchterlich unter Druck, wenn ich jeden Tag da sitzen muss und mir durchlesen muss, welche Träume ich gerade vor mir herschiebe?

Fakt ist: Du weißt niemals, niemals, niemals, NIE wann dein Leben zu Ende geht. Wir kalkulieren immer alle mit einem langen und gesunden Leben. Aber wissen tun wir das nie. Ich musste diese Erfahrung im Januar 2020 zum dritten Mal machen. Damals starb “die letzte im Bunde” einer Frauen-Clique. Es war meine Mutter – und sie wurde gerade mal 60 Jahre jung. Sie erreichte also noch nicht einmal ihr Rentenalter. Die Jahre zuvor starben 2 meiner Tanten in ähnlichem Alter. Und ja, sie waren beide mit meiner Mutter befreundet. Deswegen auch “die letzte im Bunde”. 😉

Fakt ist: Niemand von uns weiß, wie wir gesundheitlich im Alter dastehen. Du solltest dir also deine Wünsche und Träume dann erfüllen, wenn das Geld da ist. Und wenn du dich fit genug fühlst um diesen Traum umzusetzen. Und genau deswegen solltest du dir klar darüber sein, was du in deinem Leben noch alles tun, haben und erreichen willst. Und ich spreche hier nicht unbedingt von den großen und wagemutigen Träumen.

Es sind die kleinen Dinge, die oftmals glücklich machen. Zumindest finde ich das. Die Frage ist nur: Was genau macht dich denn glücklich?

Ich habe nun gerade einen Monat fasten hinter mir. Und ja, ich hatte wirklich Zeit mir Gedanken zu machen, was ich denn in meinem Leben noch tun möchte. Was ich erleben möchte. Was ich haben möchte. Und welche Dinge mir wichtig sind. Erstaunlicher Weise, sind dabei ganz andere Dinge herausgekommen, als ich selbst von mir erwartet habe. Ehrlich. Und weil das so ist, veröffentliche ich jetzt diese Liste. Auch auf die Gefahr hin, dass ich dich damit amüsiere. 😉

Bedenke bitte: Diese Liste ist veränderbar. Nichts davon bleibt für ewig in Stein gemeißelt! Das gilt für dich, wie für mich.

Meine persönliche Bucket-Liste

  • Einmal Urlaub in Skandinavien machen und das Nordkap besuchen.
  • Die wunderschönen Nordlichter bewundern.
  • Nach Brasilien fliegen und meinen Onkel besuchen.
  • In Brasilien wilde Delfine beobachten oder mit ihnen schwimmen.
  • Ich möchte die Iguaçu-Wasserfälle sehen, Rio und alles, was mir sonst noch einfällt.
  • Ich möchte in Brasilien Künstlermärkte besuchen, Musik hören, am Strand rumlungern.
  • Und noch konkreter: Ich will alleine reisen.
  • Endlich portugiesisch lernen! Das möchte ich schon seit ich 18 bin…
  • 10kg bis 15kg abnehmen und mein Wunschgewicht erreichen.
  • Mehr Salat essen!
  • Meine Ernährung umstellen auf “gesund”.
  • Endlich alle ungelesenen Bücher lesen!
  • Mir mehr Zeit zum lesen nehmen und diese Zeit bewusster genießen.
  • Eine Lese und Meditations-Ecke nur für mich einrichten.
  • Tanzen lernen und einen Tanzkurs buchen. Am liebsten Latin.
  • Mehr Kamera-Equipment. Vor allem VIEL mehr Objektive. Auch Objektive für kreatives Fotodesign. I LOVE!
  • Einmal Fotoshootings am Meer / Strand anbieten. Hab ich mich bisher nie getraut.
  • Ein Online-Business aufbauen von dem ich gut leben kann und das mir Spaß macht.
  • In 2022 mindestens 60 Menschen dabei helfen, ihre Bildsprache zu finden und zu einer Persönlichkeit zu werden.
  • Ein größeres Fotostudio für noch bessere und kreativere Selbstporträts. YES!
  • Ausmisten. Vor allem diese Unmengen an Kleidung. Geht gar nicht!
  • Ich möchte mir meine (minimalistische) Garderobe selbst nähen, in den wenigen Farben die ich gerne trage.
  • Meine Ängste loslassen und mein Imposter-Syndrom überwinden.
  • Vipassana meditieren, 30 Tage lang.
  • Mehr Zeit mit den wichtigen Menschen in meinem Leben verbringen.
  • Mehr Zeit für echte Beziehungen finden.
  • Mich nur noch mit Menschen umgeben, die mir gut tun.

So, das wars fürs erste. Diese Liste werde ich vermutlich immer wieder einmal verlängern und neu ausführen. Mir ist wichtig, dass sie mit Leben gefüllt ist und auch bleibt. Vielleicht alle 2 Jahre eine neue oder so?

Meine Bucket-Liste, Portrait von Natalie mit Löffel

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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

     

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