Rückblick Juni 2021:
Sommer, Sonne, Gewitterschauer!

Wenn ich mir so anschaue, was im Juni so los war, treibt es mir ein Schmunzeln ins Gesicht. 😉 Warum? Das liest du in meinem Rückblick.

Ausflüge bei Sonnenschein

Wieder haben wir einen schönen Sommer-Ausflug gemacht. Durch diese vielen wechselnden Wetterkapriolen von Sommer und Sonne hin zu ganz viel Gewitter und Regen haben wir immer wieder eine schöne, sonnige Lücke gefunden um unsere Ausflüge zu machen. Unsere Ausflüge haben wir häufig mit einem Besuch auf unserem Acker kombiniert. Dort wächst und gedeiht im Moment wirklich alles. Ja, das “Unkraut” wächst auch gut und wir können kaum etwas dagegen unternehmen. Aber: Alles andere wächst auch.

Wusstest du übrigens schon: Rehe fressen dir auch deine Bohnen ab?! 😉 Wir wussten es nicht – bis sie es getan haben. 🙂 War aber nicht weiter wild, unsere Bohnen wachsen dank des Regens unermüdlich weiter. YEAH!

Bei unseren wilden Ausflügen haben wir viele tolle Blumen und Tiere entdeckt. Auf unserem Acker gedeiht das Insektenhotel. Auch dort getroffen haben wir Feldhase, Zauneidechse, Gefleckter Schmalbock (ggf. auch Veränderlicher Widderbock) und Ringelnatter. Auf unseren Wanderungen haben wir getroffen Blindschleichen, Kaninchen, Rehe, massig Hummeln und sehr viele Schmetterlinge. Unser Sohn war BEGEISTERT! Und wir auch. 😉

Der Kindergartenfotograf kommt!

Wenn man Kinder in heller Aufruhr und Begeisterung sehen mag, dann muss man ihnen einfach sagen das der Kindergartenfotograf kommt. Zumindest ist das bei meinem Sohn so. Denn als Fotografin kennt er ja nur “Mama”. In unserem Kindergarten war es jetzt im Juni soweit.

Dante kam auch wie erwartet sehr fröhlich aus diesem Termin zurück. Ich fragte ihn, ob der Fotograf denn nett zu ihm gewesen sei. Ja, das war er wohl sehr. Denn mein 4,5 jähriger wiederholte mindestens 7 Mal ein und die selbe Aussage:
“Ja Mama, der Fotograf war KEIN FREMDER! Ich schwöre das!” Woher das mit dem schwören kommt, weiß ich leider nicht, denn wir schwören oder beschwören uns gegenseitig nie irgendwas. 😉 Trotz allem trieb es mir ein schmunzeln ins Gesicht, weil er es so oft wiederholt hat, dass ich ihm nochmal bestätigte: “Danke Dante! Ich verstehe, was du sagst und es ist glockenklar bei mir angekommen!” worauf er das Gespräch mit einem: “Das hast du gut gemacht, Mama!” beendete.

Und was das “drumherum” angeht, war es wie immer und vermutlich wie in jedem Kindergarten: Die einen sind zufrieden und die anderen sind es nicht.

Das geglückte Experiment

Ich weiß gar nicht, ob ich es im letzten Rückblick geschrieben habe. Wir haben uns daran probiert, exotische Pflanzensamen einfach mal in den Boden zu stecken. Zum einen haben wir das mit 5 Samen der Nashi-Birne versucht und mit 2 Samen der Mango. Alle Samen haben wir in Fruchtform im Supermarkt gefunden. Und natürlich haben wir zuerst gegessen und danach jeweils gepflanzt.

Die Nashi-Samen hatten wir erst einmal 3 Wochen (oder länger? Ich weiß gar nicht mehr genau) im Kühlschrank stehen. Ja, bereits in die Erde eingepflanzt. Es stand also das Blumentöpfchen vollständig drin. Im Kalender hatten wir das Datum eingetragen, wann sie wieder aus dem Kühlschrank kann und dafür in die Sonne. Ich meine das war der 19. Juni mit ein paar Tagen hin oder her. Wir haben sie also in die Sonne und die Wärme gestellt. Das bisherige Nashi-Fazit ist leider traurig. Von 5 Samen hat nur einer gekeimt. Und dieses Pflänzchen kümmert ein wenig vor sich hin, daher habe ich es nicht fotografiert. 😉

Die 2 Mango-Samen haben wir nach dem Einpflanzen direkt in die Wärme gestellt und uns den Kühlschrank gespart. 😉 Und auch hier hat es nur 1 Samen zum Bäumchen geschafft. Das zweite ist uns kurzerhand eingegangen, obwohl es zu Beginn wirklich gut aussah. Den geglückten Samen haben wir schon 2x in einen größeren Topf umgetropft und gucken jeden Tag überrascht dabei zu, wie schnell dieses Bäumchen wächst!

Das schöne an solchen Experimenten ist, dass wir als Eltern etwas dazu lernen. Und gleichzeitig können wir unserem Sohn die Natur bzw. schlicht “Biologie” näher bringen. Daher schauen wir jeden Tag nach unseren Experimenten, damit wir sie schön beobachten können. Und manchmal, wenn das mein Sohn auch so möchte, dokumentiert Mama diese Experimente mit der Kamera. 😉

Ein Besuch bei Silvia Weigelt in Neudrossenfeld

Silvia hatte Besuch von unserem gemeinsamen Coach Kiwi Pfingsten. Ich habe mit Kiwi meine Positionierung, meine Wunschkunden und meinen Firmennamen inklusive Claim ausgearbeitet. Silvia hatte ein etwas längeres Coaching mit ihr in Sachen Onlinemarketing.

Nachdem sie an einem Montag den ganzen Tag bis ca. 15 Uhr hart gearbeitet hatten, war ich zu Besuch eingeladen. Ich kam mit Kind und Kuchen vorbei, es gab Kaffee und Eis. <3 Und nachdem auch Silvias Kinder zu Hause waren, hatten unsere drei mächtig Spaß miteinander.

Als wir uns gegen 18 / 19 Uhr wieder verabschiedeten, weinte mein kleiner wirklich bitterlich. Ja, so traurig war er. Es hatte einfach Spaß gemacht und in Silvias Garten gab es eine tolle Rutsche. Zuerst musste er eine echte Leiter hoch in den Kirschbaum klettern. Dort war dann eine Holz-Plattform an die eine steil nach unten führende Rutsche angebracht war. Und natürlich konnte man auf der Holz-Plattform als Kind ganz wunderbar stehen, spielen und in die Krone des Kirschbaums gucken. 😉 Wer hätte da beim Abschied nicht geweint? Eben!

Und wie war dein Monat?

Alles Liebe,

Fotografin Natalie Garbotz
5 Kommentare
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  • Carolin3. Juli 2021 - 21:58

    Liebe Natalie,
    toller Rückblick! Macht echt Spaß zu lesen. Vor allem, weil mein Großer ähnlich alt ist wie dein Sohn (er wird im September 5). Da klingt schon einiges vertraut 😉. Bei uns ist der Termin mit dem Kindergarten-Fotograf leider wegen Corona ins Wasser gefallen. Das mit den Samen finde ich spannend. Ich glaube, das müssen wir auch mal probieren. Ich bin sicher, das würde unseren Kids auch gefallen. Ach, und ich liebe deine Fotos. Vor allem die Schwarz-Weißen.
    Liebe Grüße,CarolinAntwortenAbbrechen

    • Natalie Garbotz5. Juli 2021 - 10:13

      Danke liebe Carolin! <3
      Ich freue mich riesig, wenn ich da mit den Samen ein Spiel angeregt habe. Wir haben das einpflanzen auch schon häufig mit Kresse gemacht. Ich kann dir nur sagen, dass es unser Sohn liebt sich um Tiere und Pflanzen zu kümmern, er gießt regelmäßig alles durch, füttert das Kaninchen, usw. UND: Es macht ihm Spaß Pflanzen beim wachsen zu beobachten. Denn den Rückschluss, dass die Pflanzen wachsen, wenn man sie gießt, hat er ja schon. Darum freut er sich auch sehr, wenn er sieht, dass es funktioniert. Und auch genial: Er holt sich halt jeden Tag frisches Obst und Gemüse aus dem Garten. Jetzt im Moment sind ein paar Tomaten reif, die ersten Himbeeren, Johannisbeeren und die Stachelbeeren kommen auch demnächst. Und er geht wirklich jeden Tag mit Papa seine Runde durch den Garten und holt sich, was er möchte. Das ist echt schön zu sehen. Wir bekommen dadurch halt weniger - und von den Tomaten nichts - aber wir sind auch froh, dass er wirklich alles isst ... bis auf Spargel. Aber der ist jetzt weniger wichtig. 😉AntwortenAbbrechen

  • Jeannine Gashi2. Juli 2021 - 18:30

    Liebi Natalie
    So schön, deinen Monatsrückblick zu lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten!
    Bei uns ist es immer umgekehrt, wenn der Fotograf in die Schule kommt. Die Kinder jammern und ich bin froh, dass wir pro Jahr wenigstens ein schlaues Foto haben.
    Herzliche Grüessli
    JeannineAntwortenAbbrechen

    • Natalie Garbotz5. Juli 2021 - 10:15

      Liebe Jeannine,
      das ist ja auch spannend! Ich kann mir aber vorstellen, dass solche Dinge konkret mit dem Alter zusammenhängen. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass den Schulfotografen spätestens so ab der 5. oder 6. Klasse mal voll blöd fanden. Und genau SO haben die meisten dann auch geschaut. ;-DAntwortenAbbrechen

  • Jeannine Gashi2. Juli 2021 - 17:50

    Liebi Natalie
    Bei uns ist es immer das Gegenteil, wenn es heisst, dass der Schulfotograf kommt. Ich bin jedenfalls immer froh, dass wir wenigstens ein schlaues Foto pro Jahr haben. War spannend zu lesen, dein Rückblick. Freue mich auf den nächsten!
    Herzliche Grüessli
    JeannineAntwortenAbbrechen

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Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

 

Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

 

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