Geld: Reich werden durch Selbstständigkeit!?

Reich werden durch Selbstständigkeit, Hand mit Geldbündel vor schwarzem Hintergrund.

“Sie arbeitet nur als Fotografin, weil sie sich bereichern will!”

“Ich soll SO VIEL bezahlen für ein paar lächerliche Fotos? Bei Aldi kostet das 19 Cent!”

“Die steckt nen Haufen Geld in die Tasche und bietet dafür nichts!”

“Allen Selbstständigen und Unternehmern gehts doch nur um eins: GELD!”

“Geld kann man nicht essen!”

“Mir ist viel wichtiger, dass ich Menschen glücklich mache! Gewinn machen ist nicht so wichtig.”

“Ich finde es nicht schön wenn meine Kunden denken, es ginge mir nur um Profit.”

“Über Geld spricht man nicht.”

“Geld macht nicht glücklich!” – Alles nur Mindfuck.

Das dort oben sind Sätze und Einstellungen denen ich immer und immer wieder begegne. Üble Unterstellungen und wirklich unkluge Lebensweisheiten in Sachen Geld. Es tut einem fast schon in der Seele weh!

Ja, ich bin selbst in einem solchen Haushalt aufgewachsen in denen mir das vehement eingetrichtert worden ist. Geld wächst nicht auf Bäumen, Geld kannst du nicht essen, Geld macht auch nicht glücklich und überhaupt: Geld braucht kein Mensch! Und jeder, der für sich in Anspruch nimmt Geld haben zu wollen ist per se ein fürchterlich, fürchterlich schlechter Mensch, nutzt alle um sich herum aus und ist praktisch als Narzisst oder wahlweise Psychopath in Reinform enttarnt.

Natürlich kann ich so mein Leben fristen, wenn es denn unbedingt sein muss. Klug ist das nicht. Und glücklich macht es übrigens auch nicht. Noch viel unklüger ist es, mit solchen Einstellungen in eine Selbstständigkeit zu gehen. Sollte deine Selbstständigkeit überhaupt überleben trotz solcher Einstellungen, dann wird sie dich sehr früh dazu zwingen genau diese Einstellungen zu verändern. Warum das so ist und warum ich nicht mehr so denke – darum geht es in diesem Artikel.

Warum deine Selbstständigkeit Geld braucht?

Damit deine Selbstständigkeit mit Null ausgeht (wir sprechen nicht von Gewinn! Der Umsatz deckt einfach nur deine laufenden Kosten!), brauchst du erst einmal gute Angebote, die gut kalkuliert sind und im letzten Schritt brauchst du natürlich auch Kunden für deine Angebote.

Damit du gute Angebote erstellen kannst solltest du vorab schon einmal wissen, an wen du dich mit deinem Angebot richtest. Was können diese Menschen tatsächlich gebrauchen? Was ist ihnen wichtig? Zumindest grob.

Und dann widmest du dich der Angebotserstellung und der Kalkulation.

Gerade bei der Kalkulation gibt es oft Probleme. Denn: Wenn du gar keinen Gewinn mit einrechnest oder auch zu wenig Gewinn, dann machst du unter Umständen ganz viel Umsatz. Aber dieser Umsatz hält gerade nur dein Business am laufen, während du selbst auf Hartz 4 Niveau lebst. Ja, das geht! Leider ist das häufiger mal schlichte Tatsache.

Die allermeisten haben nur ein paar wenige Proleten-Unternehmer im Kopf, wenn sie an große Umsätze denken. Tatsächlich kann man sich dabei wunderbar selbst sabotieren. Was ist denn eigentlich ein großer Umsatz?!

Die harte Realität sieht aber etwas anders aus:

Geld ist das Blut, dass durch die Venen deiner Selbstständigkeit fließt.
Ohne Geld gibt es keine Existenz.

Geld und Selbstständigkeit - Natalie nutzt einen Fächer Geldscheine als Luftfächer.

Der Gewinn hat oberste Priorität.

Okay, ich gebe zu: Das ist erklärungsbedürftig. Ich habe ja bereits oben geschrieben, dass es die grundlegende Absicht braucht, Geld verdienen zu wollen und letzten Endes auch das Geld annehmen zu können. Du solltest aber auch fein damit sein, dass du sowas wie Gewinn einplanst. Denn dein Gewinn ist existenziell wichtig!

Schockierend? Na, dann ist ja gut. 😉

Wofür braucht es jetzt eigentlich den Gewinn genau?

Nun, eine Wirtschaftsexpertin bin ich sicher nicht. Aber ich weiß, wofür ICH meinen Gewinn brauche:

  • Vermögensaufbau
  • Der Gewinn bezahlt meine Privatkosten! Also Dinge wie Miete, ein neues Bett, usw.
  • Absicherung für schlechte Zeiten – Business und Privat (Pandemie, Längerer Arbeitsausfall wg. Krankheit, Rente, usw.)
  • Innovation (Etwas neues ausprobieren können, Technik erneuern, kreativ sein)

Und wenn ich jetzt noch eine Finanzexpertin dazu hole, kommt vermutlich noch einiges mehr dazu. Es ist also ein fataler Fehler deinen Gewinn für unwichtig zu halten und ihn zu vernachlässigen.

Nimm deinen Gewinn ernst!

Wir alle haben ein Recht auf Leben!

Geld ist nur ein Werkzeug!

Geld ist letzten Endes neutral. Genauso neutral wie dein Buttermesser, dass du auf den Frühstückstisch legst. Das wirklich Wichtige ist vielmehr das, was du mit diesem Werkzeug tust.

Nahezu jedes Werkzeug kann zum Wohle von uns allen eingesetzt werden. Und gleichzeitig kann mit dem selben Werkzeug großer Schaden zugefügt werden.

Es macht also schon ein Unterschied, ob du die neue Bohrmaschine dafür nutzt um Löcher in die Wand zu bohren und Fotos aufzuhängen, oder ob du damit ungesunde Löcher in deine Umwelt und/oder deine Mitmenschen bohrst!

Geld und insbesondere Gewinn kannst du also zum Wohle aller einsetzen. Oder dich selbst bereichern um deine Narzisstische Ader zu kultivieren. Die Frage lautet also nicht: “Wer hat Geld?” sondern vielmehr: “Was macht diese Person mit dem Geld, dass ihr zur Verfügung steht?”.

Und genau hier wird auch die Macht klar, die Kunden auf Unternehmen ausüben. Sie können, dürfen und sollen meiner Meinung nach fragen was mit dem Geld passiert, dass sie einem Unternehmen gegeben haben. Und wenn das nicht zusammenpasst, dann gibt es andere Unternehmen die es (hoffentlich) anders und besser machen!

Warum ICH mich selbstständig gemacht habe?

  • Ich möchte insbesondere Mütter stärken: In ihrem Selbstwert, in ihrem Selbstbewusstsein, in ihrer Sinnlichkeit.
  • Ich möchte selbstständige Mütter durch meine Kompetenzen erfolgreicher machen.
  • Ich möchte Mamas und Mütter dazu ermutigen ihren eigenen Weg zu gehen und auf ihren Bauch zu hören.
  • Ich möchte das Leben meiner Mitmenschen bereichern und besser machen: Mit meinen Bildern UND meinem Wissen.
  • Ich möchte gerne weiterhin meinen Beruf als gelernte Fotografin ausüben können, weil er mir Spaß macht.
  • Ich möchte Familie und Beruf leichter vereinbaren können.
  • Ich möchte gerne von meinem Business leben können, um auch weiterhin meinen Mitmenschen Freude zu bereiten.
  • Ich möchte auf eigenen Beinen stehen und finanziell unabhängig von meinem Mann sein.

Geld ist keine Motivation.

Das ist eine Sache, die sehen und verstehen wenige. Geld als solches ist für viele Menschen keine Motivation. Die eigentliche Motivation liegt eher darin, was mit Geld alles gemacht werden kann.

Es stimmt schon, wenn dir gesagt wird: “Geld allein macht nicht glücklich.” ABER: “Das was du mit Geld anstellst, macht sehr wohl glücklich!”

Ich habe dir oben bereits gelistet, warum ich mich selbstständig gemacht habe.

Was motiviert dich denn dazu, jeden Tag aus deinem Bett zu springen?

Was macht dich persönlich und emotional reicher?

Fotografin Natalie Garbotz
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    Natalie Garbotz ist Gründerin von Starke Mamas. Als Mama eines fast 5jährigen Sohnes kennt sie die Tücken des Mama seins im Alltag. Daher berichtet sie hier im Blog genau darüber: Ihre Alltagserfahrungen als selbstständige Mama.

     

    Natalie arbeitet als Fotografin und ist Expertin für Fotografie, Bildsprache und Selbstporträts. Ihre Erfahrungen in Sachen Fotografie, Bildsprache, Farbe, Branding und Marketing verbloggt Sie daher praxisorientiert und mit viel Spaß.

     

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